Einschätzung Angebot für Doppelhaushälfte

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Hanna LT
Hallo zusammen,

wir haben ein Grundstück gefunden, welches geteilt wird und dann die Teile jeweils mit einer Doppelhaushälfte bebaut werden (Vor-Ort von Köln). Nun liegt uns ein erstes Angebot für eine Doppelhaushälfte in massiver Bauweise vor. Wir würden gerne ein besseres Gefühl dafür bekommen, wie das Angebot einzuschätzen ist. Über eure Hilfe würden wir uns sehr freuen!

Hier die wesentlichen Eckdaten:

  • 1,5 Geschosse (Einschränkung über Bebauungsplan)
  • Grundfläche 7 x 14 Meter
  • ca. 150 Quadratmeter Fläche nach DIN 277 (Tatsächliche Wohnfläche ist niedriger, da die Kniestock-Höhe im DG nur 0,5 m beträgt)
  • Energiesparhaus nach EneV
  • Außenwände und Innenwände aus Ytongg
  • Bodenplatte
  • Schlüsselfertig nach Bau-/Leistungsbeschreibung, das heißt:
    • Elektroinstallation, Material und Montage
    • Sanitärinstallation, Material und Montage
    • Satteldach-Konstruktion
    • Fenster mit 3-fach Verglasung und Sicherheitsklasse RC2N
    • Gurt-Rollläden
    • Kunststoffhaustür mit Pilzkopfverriegelung
    • Stahlholmtreppe mit Buchen-Stufen
    • Innentüren aus Röhrenspannsteg (CPL beschichtet)
    • Gas-Brennwert-Therme
    • Fußbodenheizung im EG und DG
    • Ohne Wand- und Bodenbeläge
Hierfür werden 280.000 Euro verlangt. Hinzu kommt ein Vollkeller (schwarze Wanne) als Nutzkeller für 62.000 Euro. Für die Baunebenkosten sind 35.000 Euro eingeplant.
Die im Rahmen der Bauleistungsbeschreibung aufgeführte Ausstattung schätzen wir als mittleren Standard ein. Insofern werden hier sicherlich einige Zusatzkosten auftauchen.

Lässt sich auf dieser Grundlage eine erste Abschätzung treffen?

Beste Grüße

Paul
 
Zuletzt bearbeitet:
wir haben ein Grundstück gefunden, welches geteilt wird und dann die Teile jeweils mit einer Doppelhaushälfte bebaut werden [...] Hinzu kommt ein Vollkeller
Ich halte - auch wenn Andere meinen, ach was, null Problemo - die Idee, eine einzelne Doppelhaushälfte zu bauen, für nicht empfehlenswert. Immerhin wollt Ihr mit Keller bauen, das ist gut, denn die relativ größte Komplikation besteht darin, wenn der Erstbauende ohne und der Zweitbauende dann mit Keller bauen will. Trotzdem halte ich für geschickt, mit dem Hälftenpartner gemeinsam zu planen (was nicht zwingend gleiche Bauweisen bedeuten muß, und erst recht nicht gleiche Häuser). Aber nichts läßt zwei Hälften an der "Nahtstelle" besser passen als eine abgestimmte Planung (ideal, aber nicht zwingend notwendig vom gemeinsamen Planer).
 
Elektroinstallation
Steckdosen reichen meist nicht.

Mit einer Außenbeleuchtung kann ein Aufpreis einiger Tsd Euros kommen.

Reicht Euch das oder elektrisch? Auch wenige Tausend...

Sanitärinstallation
Auch aufpreigefährdet. Welches Design welcher Marke? Anschauen!
Schon allein eine bessere Dusche (bodentief) oder größere Wanne mit anderen Armaturen kann einen höheren 4stelligen Aufpreis bedeuten.


Stahlholmtreppe mit Buchen-Stufen
Buche könnte man beizen. Manche wollen Eiche... Geländer gefällt?

Innentüren aus Röhrenspannsteg
Sind das nicht die günstigen? Svhallschutz...

Gas-Brennwert-Therme
Keine Lüftungsanlage?

Ohne Wand- und Bodenbeläge
Noch nicht mal Fliesen?

Wir würden gerne ein besseres Gefühl dafür bekommen, wie das Angebot einzuschätzen ist. Über eure Hilfe würden wir uns sehr freuen!
Ich glaube, dass kann man nur, wenn man ein gleiches Angebot einer ähnlichen Firma einholt.

Wir können gar nichts sagen. Fassade, Dach, Dämmung... all das sind Kostenfaktoren.
 
Danke für die Rückmeldung, 11ant. Das Projekt wird mit den Partnern gemeinsam geplant und auch die Bauweise ist identisch. Insofern sollte es diesbezüglich keine Probleme geben :). Uns geht es erst einmal um die Prüfung, ob der Preis angemessen ist.
 
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