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ᐅ Einfamilienhaus Staffelgeschoss Süd-Westlage in Bonn

Erstellt am: 05.10.20 20:40
B
Benrath
Hallo zusammen,

wir haben eins von drei Grundstücken gekauft, die aus einem größeren Grundstück rausgeteilt und noch erschlossen werden müssen. Zugang erfolgt über eine Privatstraße und alle 3 Eigentümer teilen sich die Verkehrsfläche zu je einem Drittel. Das Grundstück liegt für uns sehr gut angebunden Zentral in Bonn und ist vielleicht eher etwas größer als wir es gebraucht hätten, aber es ist auch nicht so als gäbe es sonst ständig freie Grundstück in ähnlicher Lage.

Da es vorher längeren Rechtsstreit zwischen dem Verkäufer und den Anwohner gab, können wir nur etwas eingeschränkt mit Staffelgeschoss bauen. Dafür war das Grundstück wahrscheinlich nur für Privatpersonen interessant. Einliegerwohnung wäre nicht möglich, wollen wir auch nicht.

Die Planung lief bisher auf der grünen Wiese, ohne Gedanken an Kosten oder praktische Gesichtspunkte. Zumindest von unserer Seite.
Der Architekt zeichnet wohl gerne, aber kann ich eigentlich in der Phase verstehen und hat etwas künstlerisches.
Wir sind generell offen für alle Vorschläge und Idee, was man anders machen sollte. Besonders auch wo könnte man leicht Kosten sparen könnte.

Unser nächster Schritte wäre ein Architektenvertrag Leistungsphase 1-5 plus GU/GÜ.

Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: >800qm, kein Hang, Baufenster etc. Siehe Plan.
Anzahl Stellplatz: 1 auf Verkehrsfläche und 1 Garage
Geschossigkeit: Nur 1 Vollgeschoss plus Staffelgeschoss
Dachform: Flachdach; Stilrichtung: Eher Bauhaus
Ausrichtung: Hausfront nach Süd-West
Maximale Höhen/Begrenzungen: 7-8m

Anforderungen der Bauherren
Wir haben eigentlich keine Anforderungen an den Stiel. Flachdach ergibt sich etwas wegen Staffeldach und der Höhenbeschränkung, die wohl kein Satteldach erlaubt.
Keller wollen wir mit Abgrabung und zwei Tageslichtzimmern (Idee kam eher vom Architekten). Aktuell sind wir zu dritt, es könnten auch mal 4 werden. Anfang 30 und Baby.
Hatten mit gut über 100qm unten geplant und oben dann 75% davon. Aktuell sind es gut 230qm EG/OG plus Terrassen etc. und Keller
Büro: Ab und zu, aber nicht so wichtig.
Schlafgäste pro Jahr: ka. aber Gästezimmer ist eingeplant
offene Küche, Kochinsel: Wir wollen auf jeden Fall extra Raum für die Küche und finden den Vorschlag mit der verlängerten Insel gut
Anzahl Essplätze: 4 in der Küche, eher 8 im Esszimmer
Kamin: Nicht so wichtig, eher Nein.
Musik/Stereowand: Um den TV herum 5.1. System
Balkon, Dachterrasse. Terrasse auf jeden Fall, Balkon über Küche ergibt sich aus dem Staffelgeschoss
Garage, Carport: Garage ist jetzt mit b=4,5m nicht so Standard und dadurch wahrscheinlich teurer.

Hausentwurf vom Architekt
Was gefällt besonders? Warum? Nutzung der Sonnenseite ist gut, und sonst sind alle unsere Wünsche berücksichtigt.
OG 3 Schlafzimmer 2 Bäder. Für Eltern en suite Bad und begehbarer schrank.
Was gefällt nicht? Warum? Könnte mir die Treppe schöner vorstellen. Vielleicht länglicher und freier. Generell der Flur dann etwas groß.
Terrasse im OG etwas überdimensioniert. Fragen uns ob der Überstand nicht zu viel Schatten ins EG wirft.
Preisschätzung lt Architekt/Planer: Mit GU/GÜ und allen Nebenkosten >900.000€
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: eher darunter.
favorisierte Heiztechnik: keine Meinung bisher

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Es gab ein erstes Treffen mit dem Architekten auf den unsere Wünsche aufgeschrieben wurden.
EG: Küche getrennt, Wohn/Esszimmer zusammen. Ein weiterer getrennter Raum als Arbeits/Gästezimmer (und eventuell Schlafzimmer wenn Not am Mann).
Durchgang von Garage ins Haus. Durchgang eventuell als Hauswirtschaftsraum.
OG: 3 Zi plus 2 Bäder davon eins En suite.
Erstentwurf im zweiten Treffen und im dritten Treffen gabs diesen finalen Entwurf.

Detaillierter Grundriss eines Gebäudes mit markierten Innenräumen auf Bauplan


Skizze eines Hausgrundrisses mit Küche, Essbereich, Wohnzimmer und grünem Garten mit Bäumen.


Handgezeichneter Grundriss: zentrale rote Fläche, linke Nebenräume, rechter Raum, gelbe Lichtstrahlen.


Skizzenhafter Grundriss eines Hauses mit mehreren Innenräumen und umliegendem Garten.
B
Benrath
02.12.20 13:47
Häh? also im Kontext macht es wegen der Geschossfläche und dem Zurückspringen Sinn die Treppe an den Rand zu legen.
Ich könnte mir die Treppe am Rand eher so länglich vorstellen wie im Vorschlag von ypg, aber wüsste nicht wo.

Können wir uns das unnötig dissen des Architekten sparen. Was bringt es? Er ist nicht hier und mach doch lieber das Argument.

Mod/admin suche ich nur, weil ich meine alten Posts nicht mehr bearbeiten kann.
11ant02.12.20 14:04
Benrath schrieb:

Können wir uns das unnötig dissen des Architekten sparen. Was bringt es? Er ist nicht hier und mach doch lieber das Argument.
Kreide die Unerfahrenheit Deines Architekten doch bitte nicht mir an. Argumentiert habe ich - es steht unmittelbar vor der Anmerkung, die Du als "Dissen des Architekten" interpretierst. Es ist zwar schade, daß Du derlei mit meinen Worten vorgetragen nicht verstehst - aber wenn sich Andere, die es Dir mit ganz anderen Worten nahezubringen versuchen, sich dafür nur einhandeln, daß Du dann auch ihre Erläuterungen als nicht gegeben beklagst, dann werden sie das (m.E. verständlicherweise) mit schwindender Motivation tun ;-)
Benrath schrieb:

Mod/admin suche ich nur, weil ich meine alten Posts nicht mehr bearbeiten kann.
Der Wunsch, sämtliche Essentials zeitlich unlimitiert an den Eröffnungsbeitrag anhängen zu können, wurde bereits einige Male wiederholt und von ganzen Engelszungenchören vorgetragen, aber leider schon bei mehreren Modernisierungsmaßnahmen nicht miterledigt ;-)
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
B
Benrath
02.12.20 14:15
11ant schrieb:

Eine ungeliebte Treppe an den Rand zu stellen, bestraft nicht die Treppe. Der optimale Standort des Austrittes ist im Zentrum des Geschehens. Wenn schon die Summe aus Treppenfläche und Umdietreppeherumlauffläche nahezu eine Konstante ist, sollte man nicht auch noch viel Zurtreppehinlauffläche addieren. Da diese Flächen sämtlich naturgemäß in OG und EG in gleichem Maße anfallen, gilt dieses Spargebot natürlich insbesondere im Zusammenhang mit einem Zwang zu unterschiedlich großen Geschossflächen. Das sind Basics, die der Architekturstudent bereits im Proseminar verstanden haben sollte.

Ich seh halt nicht den Sinn deiner Argumentation. Wodurch erhöht sich die Zurtreppehinlauffläche wenn man die Treppe so an den Rand legt wie geplant. Dadurch, dass die Treppe am Rand liegt schafft man Fläche im Wohnbereich, die sonst Treppe ist, weil die Treppe nicht zurückgesetzt gebaut werden muss.
11ant02.12.20 15:00
Benrath schrieb:

Dadurch, dass die Treppe am Rand liegt schafft man Fläche im Wohnbereich, die sonst Treppe ist, weil die Treppe nicht zurückgesetzt gebaut werden muss.
Dieser Denkfehler könnte mir höchstens dann "logisch" erscheinen, wenn das Treppenhaus nicht nur vom Rücksprungsgebot ausgenommen wäre, sondern in dieser Randlage dann auch von der gezählten Geschossfläche.
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B
Benrath
02.12.20 15:10
Das stimmt, aber der obere Baukörper kann sonst kleiner sein bei höhere Wohnfläche

Sehr vereinfachtes Beispiel: Treppe drinnen


























W W W W
W T T W
W T T W
W W W W


Treppe am Rand


































W W W W
W W W W
W W W W
W T T W
_ T T
Y
ypg
02.12.20 15:42
Benrath schrieb:

Ich könnte mir die Treppe am Rand eher so länglich vorstellen wie im Vorschlag von ypg, aber wüsste nicht wo.
Benrath schrieb:

Dadurch, dass die Treppe am Rand liegt schafft man Fläche im Wohnbereich, die sonst Treppe ist, weil die Treppe nicht zurückgesetzt gebaut werden muss.
Nein. Eine Verkehrsfläche an den Rand zu legen, macht überhaupt keinen Sinn - außen man begnügt sich mit kompakten +-80 qm auf je einer Ebene, sodass immer noch mit kurzen Laufwegen jeder Raum zu begehen ist. Man müsste - wie man es an den letzten Entwürfen auch gut erkennt, bis ans Ende des Hauses wieder mit zusätzlichen Fluren arbeiten. Wenn man die notwendige Treppe zentral legt, dann spart man sich wieder den ein oder anderen Flurzipfel.
Benrath schrieb:

Können wir uns das unnötig dissen des Architekten sparen.
Hier disst keiner den Architekten! Aldiweil wir wissen gar nicht, was Du ihm für Prios genannt hast - ich gehe meist davon aus, dass vom Laien ein enges Korsett geschnürt wird, nichtsahnend, was für Konsequnzen das für den Entwurf hat.
Benrath schrieb:

Das stimmt, aber der obere Baukörper kann sonst kleiner sein bei höhere Wohnfläche
Alles schön und gut. Aber bei Deinen Raumwünschen, möglichst groß zu planen, erübrigt sich doch die Erbsenzählerei mit den wenigen Qm, die an der Treppe gespart werden könnte. Wie schon gesagt: das "bezahlst" Du mit viel Flurflächen wieder zurück. Oben ist reichlich Fläche für die Rückzugsorte.

Ich muss ganz ehrlich sagen: viele Gedankengänge, die man in diesem Thread lesen kann, passen für mich nicht in die Bauhausedition. Genauso wenig, wie der Flügel in den 60 qm großen Wohnraum passt. Bist Du sicher, dass das Konzept so steht? Oder magst Du es "nur leiden", möchtest aber lieber überall etwas Zurückgezogenheit?
Ich bin gern bereit, noch etwas an Skizzen rumzuwurschteln, aber irgendwie weiß ich nicht, wo ich ansetzen könnte. Eine Treppe im Wohnraum ist nicht gewünscht, oder?
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