ᐅ Einfamilienhaus Massivbauweise - Wie klimatisieren, Wärmepumpe und Fußbodenheizung?
Erstellt am: 19.06.12 15:03
D
danmuc82
Hallo zusammen,
ich plane derzeit den Bau eines Einfamilienhauses. Diverse Punkte sind noch nicht ganz klar, darunter Fertig- oder Massivbau und damit einhergehend auch Kfw 40/55/70. Auch auf die Heizungstechnik habe ich mich noch nicht festgelegt, Öl und Gas scheiden aus, bleiben noch Luft-Wasser, Sole-Wasser, Erdkollektor-Wasser sowie Luft-Luft-Wärmepumpen alias Wohlfühl/Wohnfühl-Heizung oder wie sie alle heißen.
Ganz wichtig für mich ist eine angenehme Temperatur auch im Sommer. Ich weiß, ganz viel kann ich schon durch Beschattung erreichen sowie durch Lüften (Kontrollierte-Wohnraumlüftung kommt auf jeden Fall ins Haus). Dennoch: Das wird mir nicht reichen. Ich hätte auch dann gern 20-22 Grad im Haus, wenn es draußen 35 hat - egal, ob das sinnvoll ist oder nicht. Und während es unglaublich viel Info zu den verschiedenen Heizsystemen gibt, finde ich kaum etwas zur Kühlung.
Die Kühlung über Wärmepumpe und Fußbodenheizung ist ja wohl kostentechnisch und energetisch vertretbar, bringt aber nicht sonderlich viel. Über Kühldecken und deren Kosten habe ich bei EFHs fast nichts gefunden, kommt wohl hauptsächlich im Gewerbebau zum Einsatz. Klassische Split-Klimageräte (bzw. Multisplit) sind natürlich eine Option, aber laut und brauchen viel Energie - und wenn möglich, würde ich mir gerne die Kästen in den Zimmern sparen (die sind mir aber lieber als hohe Temperaturen, ist also eine Notlösung). Jetzt habe ich gelesen, dass es Lösungen gibt, bei denen die Wärmetauscher in den Räumen nicht mit einem Split-Inverter außerhalb des Hauses, sondern mit der Wärmepumpe verbunden werden, dazu gibt es noch diese Lüftungsheizungen, die im Sommer quasi wie zentrale Klimageräte arbeiten, dafür aber im Winter häufig keinen sonderlich tollen Wirkungsgrad haben.
Kurz und knapp: Ich bin total verwirrt. Kennt sich von euch jemand aus mit Kühltechniken und kann mir einen Tipp geben, was ein bezahlbarer und idealerweise energetisch halbwegs sinnvoller Weg ist, wie ich meine Bude im Sommer aktiv kühlen kann?
Vielen Dank und viele Grüße
Daniel
ich plane derzeit den Bau eines Einfamilienhauses. Diverse Punkte sind noch nicht ganz klar, darunter Fertig- oder Massivbau und damit einhergehend auch Kfw 40/55/70. Auch auf die Heizungstechnik habe ich mich noch nicht festgelegt, Öl und Gas scheiden aus, bleiben noch Luft-Wasser, Sole-Wasser, Erdkollektor-Wasser sowie Luft-Luft-Wärmepumpen alias Wohlfühl/Wohnfühl-Heizung oder wie sie alle heißen.
Ganz wichtig für mich ist eine angenehme Temperatur auch im Sommer. Ich weiß, ganz viel kann ich schon durch Beschattung erreichen sowie durch Lüften (Kontrollierte-Wohnraumlüftung kommt auf jeden Fall ins Haus). Dennoch: Das wird mir nicht reichen. Ich hätte auch dann gern 20-22 Grad im Haus, wenn es draußen 35 hat - egal, ob das sinnvoll ist oder nicht. Und während es unglaublich viel Info zu den verschiedenen Heizsystemen gibt, finde ich kaum etwas zur Kühlung.
Die Kühlung über Wärmepumpe und Fußbodenheizung ist ja wohl kostentechnisch und energetisch vertretbar, bringt aber nicht sonderlich viel. Über Kühldecken und deren Kosten habe ich bei EFHs fast nichts gefunden, kommt wohl hauptsächlich im Gewerbebau zum Einsatz. Klassische Split-Klimageräte (bzw. Multisplit) sind natürlich eine Option, aber laut und brauchen viel Energie - und wenn möglich, würde ich mir gerne die Kästen in den Zimmern sparen (die sind mir aber lieber als hohe Temperaturen, ist also eine Notlösung). Jetzt habe ich gelesen, dass es Lösungen gibt, bei denen die Wärmetauscher in den Räumen nicht mit einem Split-Inverter außerhalb des Hauses, sondern mit der Wärmepumpe verbunden werden, dazu gibt es noch diese Lüftungsheizungen, die im Sommer quasi wie zentrale Klimageräte arbeiten, dafür aber im Winter häufig keinen sonderlich tollen Wirkungsgrad haben.
Kurz und knapp: Ich bin total verwirrt. Kennt sich von euch jemand aus mit Kühltechniken und kann mir einen Tipp geben, was ein bezahlbarer und idealerweise energetisch halbwegs sinnvoller Weg ist, wie ich meine Bude im Sommer aktiv kühlen kann?
Vielen Dank und viele Grüße
Daniel
Ich vermute du zielst hier auf eine entsprechend gute Dämmung + Verschattung ab, so dass im Sommer die Raumtemperatur nicht den Außentemperaturen folgt, sondern deutlich langsamer ansteigt.
Das Funktioniert solange gut, wie die Temperaturen Nachts deutlich abfallen, so dass man wieder kühle Luft in das Haus bekommt und die Außenwände abkühlen können.
Und Solange natürlich die Fenster/Türen geschlossen sind u keine Sonne reinkommt... habe ich die Wäre erst mal drin, bekomme ich sie ohne aktives Kühlen nur raus wenn die Temperaturen Nachts entsprechend stark sinken...
Sobald ich aber richtigen Hochsommer habe wo auch Nachts die Temperatur nicht unter 22° fällt bekomme ich so langsam ein Problem, ohne "irgendwo" kühle Luft herzubekommen... sei es durch aktive Kühlung durch eine Klimaanlage oder durch ein Rohr im Erdboden wo es ein paar ° kühler ist...
Das Thema Kühlung im Sommer beschäftigt mich derzeit auch etwas... Ich schlafe einfach nicht gut bei hohen Temperaturen und bin eher der Typ Mensch der schnell schwitzt und auch bei 15° kein Problem hat mit dem T-Shirt herumzulaufen...
Eine gut Dämmung und Außenliegende Verschattung ist daher schon mal gesetzt, Ich frage mich aber ob es sinnvoll ist in zusätzliche Klimageräte zu Investieren...
Eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist ebenfalls geplant... Nun gibt es hier mehrere Möglichkeiten das Sommerklima angenehmer zu gestalten:
- Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit der Möglichkeit die Luftfeuchte zu regulieren, denn trockene Luft ist bei hohen Temperaturen angenehmer wie eine zusätzlich hohe Luftfeuchte
- Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Erdwärmetauscher - bringt ein paar ° kühlere Luft ohne dass man aktiv kühlen muss, die frage ist wie viel man damit die Raumtemperatur senken kann... evtl 1-2°... also nicht für RICHTIG kühle Räume geeignet
- Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit zusätzlicher Kühleinheit ähnlich einer Klimaanlage... keine Erfahrungen wie effektiv die Kühlung hier ist
- Klimaanlage für bestimmte Räume z.b. Schlafzimmer damit man hier abends richtig kühlen kann.. Nachteil ist dass es nur für 1 Raum ist und relativ viel Energie frisst bzw optisch nicht so prickelnd ist...
Das Funktioniert solange gut, wie die Temperaturen Nachts deutlich abfallen, so dass man wieder kühle Luft in das Haus bekommt und die Außenwände abkühlen können.
Und Solange natürlich die Fenster/Türen geschlossen sind u keine Sonne reinkommt... habe ich die Wäre erst mal drin, bekomme ich sie ohne aktives Kühlen nur raus wenn die Temperaturen Nachts entsprechend stark sinken...
Sobald ich aber richtigen Hochsommer habe wo auch Nachts die Temperatur nicht unter 22° fällt bekomme ich so langsam ein Problem, ohne "irgendwo" kühle Luft herzubekommen... sei es durch aktive Kühlung durch eine Klimaanlage oder durch ein Rohr im Erdboden wo es ein paar ° kühler ist...
Das Thema Kühlung im Sommer beschäftigt mich derzeit auch etwas... Ich schlafe einfach nicht gut bei hohen Temperaturen und bin eher der Typ Mensch der schnell schwitzt und auch bei 15° kein Problem hat mit dem T-Shirt herumzulaufen...
Eine gut Dämmung und Außenliegende Verschattung ist daher schon mal gesetzt, Ich frage mich aber ob es sinnvoll ist in zusätzliche Klimageräte zu Investieren...
Eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist ebenfalls geplant... Nun gibt es hier mehrere Möglichkeiten das Sommerklima angenehmer zu gestalten:
- Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit der Möglichkeit die Luftfeuchte zu regulieren, denn trockene Luft ist bei hohen Temperaturen angenehmer wie eine zusätzlich hohe Luftfeuchte
- Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Erdwärmetauscher - bringt ein paar ° kühlere Luft ohne dass man aktiv kühlen muss, die frage ist wie viel man damit die Raumtemperatur senken kann... evtl 1-2°... also nicht für RICHTIG kühle Räume geeignet
- Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit zusätzlicher Kühleinheit ähnlich einer Klimaanlage... keine Erfahrungen wie effektiv die Kühlung hier ist
- Klimaanlage für bestimmte Räume z.b. Schlafzimmer damit man hier abends richtig kühlen kann.. Nachteil ist dass es nur für 1 Raum ist und relativ viel Energie frisst bzw optisch nicht so prickelnd ist...
Ja, soweit die Problematik Ich habe mich auch schon in einige Richtungen informiert. Wirklich kühl wird es wohl nur mit einer richtigen Klimaanlage. Letztlich ist der Energieverbrauch da vermutlich gar nicht so schlimm, denn durch die bereits genannten Maßnahmen wie richtige Belüftung, Beschattung, Dämmung, etc. wird es da übers Jahr gesehen gar nicht um so viele Tage gehen, bei denen eine Unterstützung notwendig ist.
Gibt es beispielsweise eine Möglichkeit, eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung vorübergehend als zentrale Klimaanlage zu verwenden? Die Leitungen liegen ja in jedes Zimmer - der Luftdurchsatz muss eben signifikant erhöht werden und anstelle des Wärmetauschers pustet dann eben der Inverter der Klimaanlage in die Rohre. Eine dezentrale Multi-Split-Anlage möchte ich möglichst vermeiden, und zusätzlich zur Kontrollierte-Wohnraumlüftung weitere Lüftungs-Leitungen zu verlegen, ist auch nicht gerade optimal...
Viele Grüße
Daniel
Gibt es beispielsweise eine Möglichkeit, eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung vorübergehend als zentrale Klimaanlage zu verwenden? Die Leitungen liegen ja in jedes Zimmer - der Luftdurchsatz muss eben signifikant erhöht werden und anstelle des Wärmetauschers pustet dann eben der Inverter der Klimaanlage in die Rohre. Eine dezentrale Multi-Split-Anlage möchte ich möglichst vermeiden, und zusätzlich zur Kontrollierte-Wohnraumlüftung weitere Lüftungs-Leitungen zu verlegen, ist auch nicht gerade optimal...
Viele Grüße
Daniel
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