Einfamilienhäuser bald verboten?

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Natürlich ist das nicht in Ordnung. Moralisch.

Ansonsten: Politiker scheitern an den eigenen moralischen Vorgaben und versuchen jeden legalen Winkelzug, ihr Vorhaben umzusetzen.
Ich bin überrascht und schockiert!
 
„Zivilgesellschaftliches Engagement trägt die Demokratie. Wir wollen es nachhaltig unterstützen.“
„Wir setzen uns für mehr Bürgerbeteiligung ein, und zwar für alle Menschen, die hier leben.“

Moralisch ?
Nein, da wird gegen das eigene Parteiprogramm gehandelt und zwar immer wieder.
Die Grünen stellen sich immer als die guten dar und argumentieren auch immer wieder auf der moralischen Ebene, nur handeln Sie eben nicht so.

Das du das jetzt ,rhetorisch sicher geschickt, als normal für Politiker und gerade auch für die Grünen darzustellen versuchst finde ich ... interessant.
 
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Es ist normal für Menschen.

Wir alle scheitern ab und an an dem, was wir selbst eigentlich für moralisch integer halten würden. Sogar, wenn wir keinen Interessenausgleich mit jemand anderem vornehmen müssen.
Bei Politikern ist dieses Scheitern öffentlich und für alle sichtbar. Und für Politiker aus Parteien mit besonders moralisch anspruchsvoller Programmatik ist die Fallhöhe halt auch besonders hoch.

Was daran ist überraschend oder skandalös? Menschengruppen bilden eine höchst durchschnittliche moralische Integrität ab. Diese ist fehlerhaft. Parteien sind Menschengruppen. Wie kann man da Überdurchschnittliches erwarten? Nur weil es im Parteiprogramm steht? Parteien halten sich nicht an ihre Programme... you don't say!

Das du das jetzt ,rhetorisch sicher geschickt, als normal für Politiker
Ist es nun mal. Politiker sind auch Menschen in Gruppen, s. o!
und gerade auch für die Grünen
Sag ich wo? Zitier mal!
Ich meine alle. Erklärung s. o!
 
Die Grünen stellen sich immer als die guten dar und argumentieren auch immer wieder auf der moralischen Ebene, nur handeln Sie eben nicht so.
Ich denke, das ist den Grünen auch durchaus bewusst. Nur können sie sich eben auch darauf verlassen, dass ihre Wählerschaft ihnen diese und viele andere Widersprüche verzeiht.
Guck Dir Luisa Neubauer an. Mit Anfang Zwanzig schon alle möglichen Ecken auf der Erde bereist (und das nicht mit dem Fahrrad) und erzählt dann in Talkshows, dass wir alle unser Verhalten radikal ändern müssen, um den Klimawandel aufzuhalten.
Was Baerbock und Habeck schon für Klopper gebracht haben, ist bekannt - und es wird alles verziehen.
Um als Grüner*in beim eigenen Anhang in Ungnade zu fallen, müsstest Du entweder öffentlich den Klimawandel in Frage stellen oder die Aufnahme von Flüchtlingen aus griechischen und bosnischen Lagern ablehnen. Ansonsten kannst Du erzählen was Du willst. Pressevertreter sind Dir sowieso meist wohlgesonnen und bohren auch nicht so energisch nach, wie sie das bei anderen Parteien machen.
Gegen die eigenen Prinzipien agieren ist Mist, aber wenn die darauffolgende Empörung nicht mehr als ein Sturm im Wasserglas ist und ich es mir einfach so rausnehme, weil ich's nunmal kann, dann fällt sowas deutlich leichter.
 
Da scheinen wir wohl unterschiedliche moralische Vorstellungen zu haben.

Ich halte es nicht für normal hinterlistige Tricks zu versuchen um die demokratische Beteiligung der Bürger auszuhebeln insbesondere wenn die Partei die das hier gerade praktiziert sonst immer auf dem hohen Ross sitzt und andere gerne moralisch statt sachlich angreift.

Wo bleibt den die innerparteiliche Empörung über dieses Verhalten das doch so garnicht zu der propagierten Parteilinie passt.
 
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