Einfamilienhäuser bald verboten?

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1950 kann dies gar nicht gewesen sein.
Diese Jahreszahl hatte ich i.V.m. der Wortwahl "deutscher Michel" genannt, das mit den Gastarbeitern kam erst ein Absatz später !
So alt bin ich nun doch nich nicht aber diese Wortwahl und einem ähnlichen Kontext kenne ich nur aus meiner Kindheit von den für mich alten Männern, wenn sie ihre Heldengeschichten erzählt haben. Diese waren Geburtsjahrgönge 1910-30. Deshalb wunderte mich, dass so von einem jungen Menschen zu hören, der das sogar auf seine Person bezieht, im Jahr 2021.
Der erste Gastarbeiter kam 1955, selbst 1965 waren es gerade mal 1 Millionen auf 28 Millionen Erwerbstätige (im Westen),
Diese Vergleich mit allen Erwerbstätigen hinkt aber gewaltig, da dies ja alle Erwerbstätigen wären also auch Frauen sowie jegliche Berufe.
Die Gastarbeiter waren aber nahezu ausnahmslos männlich und überwiegend für einfachere bzw. auch unangenehmere Tätigkeiten herangeholt, Ingenieure, Lehrer, Angestellte, Busfahrer etc. gehörten da nicht dazu.
Ergo müsstest Du diesen Vergleich tätigkeitsspezifisch anstellen und da würdest Du Dich wundern, was Deine eine Million plötzlich bedeutet.
1965 war aber de fakto alles längst wieder aufgebaut, der Einsatz von Gastarbeitern für den Aufbau war somit mehr als marginal
Sagt wer bzw. woran wird das festgemacht was wann/wie fertig war ? Da habe ich wohl woanders gelebt. Zudem lustig, dann dürfte man heute ja gar keine ausländischen Arbeiter mehr im Land haben, auf den Baustellen ja schon gar nicht mehr, wenn wir doch schon seit 1965 fertig sind. Viele waren z.B. im Kohlenpott, die waren 1965 nicht fertig oder woher nimmst Du solche platten Behauptungen?
Dein "längst wieder aufgebaut" ist recht unspezifisch und da ich damals bereits ein paar Tage gelebt habe wundert mich Deine Aussage doch. Würest Du die Augen heute aufmachen z.B. am Flughafen, Bahnhofsklo oder sonstwo dann könntest Du leicht erkennen, dass wir heute noch ganz froh sind, dass uns andere geholfen haben und das immer noch tun (WC-Frau gibts übrigens nicht als Home-Office)
Irgendwie scheinst Du zu denen zu gehören, die sich mit der Anerkennung der Leistung Anderer schwer tun und dass man auch uns Deutschen schön öfter mal richtig geholfen hat, unseren Wohlstand aufzubauen, so wie wir auch helfen.
So zu tun als wäre das Alles marginal und kaum spürbar gewesen oder nicht wirklich nennenswürdig erscheint mir respektlos denen gegeneüber, die ich ja selbst erlebt habe. Hätten wir sie nicht gebraucht, hätten wie sie nicht geholt; wir waren froh, dass sie da waren.
Übrigens: Als Kind von Vertriebenen bzw. Kriegs-Spätheimkehrer weiß ich, dass die eigenen Landsleute sie oft nicht sonderlich gut behandelt haben, obwohl man genauso Deutscher war. Vlt. schlägt deswegen auch etwas mein Herz für die damaligen Gastarbeiter, weil mit denen immer ein angenehmes Mieteinander stattfand, quasi Gastarbeiter und Flüchtlinge gemeinsam.
Was genau ist also deiner Rede Sinn?
Ich habs mit meinen einfachen Worten versucht.......Deine Spitze hier lächle ich weg. :D
 
Naja Sony war mal dominierend bei den Röhrenfernsehern und dümpeln jetzt eher so mit.
Weiß allerdings trotzdem nicht was die Aufzählung jetzt bedeuten soll.
Dass es jeder Zeit sein kann, dass die führenden Volkswirtschaften wieder überholt und abgehängt werden?
Old News, passierte doch die letzten Jahre mit CN. Ist aber nicht vergleichbar. CN wurde nie in seiner Gesamtheit kolonialisiert. CN war vorher mehrmals weltweit führende Kultur ist halt zwischendurch eingebrochen, aber einfach nicht vergleichbar mit Ecuador, Ruanda oder Togo.

Loewe und Metz passen nicht rein, weil die m.E. nie führend im Sinne Umsatz oder Technologie waren.

Alle o.g. Marken ist gemein, dass die entscheidende strategische Fehlentscheidungen gemacht haben. Das kann den westlichen Nationen natürlich auch passieren.
 
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