Einfamilienhäuser bald verboten?

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Die meisten der Länder sind schon seit 50 und mehr Jahren Unabhängig, das ist viel Zeit um sich zu entwickeln insbesondere da ja durchaus eine funktionierende Infrastruktur vorhanden war.

Das es geht haben diverse Länder bewiesen, wenn es aber nicht funktioniert ist natürlich bequem die Schuld auf die Industrieländer zu schieben.

Schutzzölle? Die sind doch böse wir wollen doch den Freihandel, wurde zumindest so gesagt als Trumph die Zölle einführte.
 
Schutzzölle? Die sind doch böse wir wollen doch den Freihandel, wurde zumindest so gesagt als Trumph die Zölle einführte.
Genau. Was dem Herrn geziemt, geziemt noch lange nicht dem Knecht. Was Trump gemacht hat, wäre Schwellen- oder gar Entwicklungsländern - sagen wir mal - "ausgeredet" worden. Freihandel klingt gut, ist erzwungen aber das Gegenteil von Eigenverantwortung. Er schließt nämlich Hoheit über den Warenverkehr an der eigenen Grenze aus.
 
Freier Handel ist immer eine Entscheidung zwischen zwei Partnern. Niemand nimmt zum B. Kenia seine Grenzhoheit. Niemand sagt, Ihr dürft nur Rohkaffee liefern. Warum überlassen sie das Veredeln Tchobo und Jacobs? Sollen sie uns doch das fertige Paket anbieten.
 
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Weil Sie mit Kenianischer Produktivität kein konkurrenzfähiges Produkt herstellen können. Weil die Zeit, die man zur Entwicklung hin zur Konkurrenzfähigkeit braucht, nicht überbrückt werden kann.
Es wird mit Menschen starten müssen, die hier Wissen erwerben und dann nach Kenia zurück gehen. Dann hast du bestenfalls ein Nischenprodukt, die Skalierung der BigPlayer ist unerreichbar.

Warum gibt es nicht viele Amazons? Weil man einen einmal belegten Platz von unten nicht mehr frei räumen kann.
 
Gegenüber dem Mittelmeerraum sind wir von der Natur benachteiligt, man stelle sich das Leben im Februar in unseren Breiten mal um 1500 wirklich vor, dunkel, feucht, kalt, kein Strom, nur Holz zum Heizen, Lehnwände, Lehmböden gestampft, Bretter drauf, überall Ratten, die Sch...läuft den Rinnsteinentlang....
Bis zur Industriellen Revolution waren wir daher dem Süden auch weit hinterher trotzdem die dort Erdbeben und A. kennen. Aber dann kam die Entfesselung der Vernunft.Sapere aude. Wage zu denken, damit die Erfindungen, die Kirchen konnten das nicht mehr verhindern, vor allem Rom hätte es gern getan, die Antimodernistenregeln fruchteten jedoch nicht mehr, zu sehr hatte man durch die Fehler und die Prasserei der Vergangenheit an Glaubwürdigkeit verloren, in Frankreich köpfte das Bürgertum den König, in GB erfand James Watt eine Dampfmaschine.....der Rest ist bekannt. Wir sollten als Heutige in dieser Spur weiter gehen, liberal, unromantisch-vernünftig, der Wissenschaft und Technik etwas zutrauend, dann werden wir die Herausforderungen der Zukunft auch meistern. Seht auf die NL, die lamentieren nicht über den steigenden Meeresspiegel, die bauen neue Deiche.
Ich gehe davon aus, dass auch immer wieder neue Lösungen gefunden werden. Beispielsweise die Mehlwürmer, die Plastik und Styropor essen und zu biologisch abbaubarem Material zersetzen. Und diese kleinen Kerlchen haben uns voraus, dass sie lt. den Wissenschaftlern an der Univ. of Stanford genau so gesund sind, als würden sie Gemüse essen. :)
 
Seinerzeit wohnten in unserer DHH auch ständig noch Jugoslawen, Italiener, Griechen als Untermieter (heute KFW-Zuschuss), die hier arbeiteten, übrigens im wunderbaren Miteinander, obwohl wir Deutsche doch wieder mal Alles ganz alleine aufgebaut haben wollen, ohne fremde Hilfe.
Dass Du als junger Mensch das vergisst ist verständlich, dennoch hat es stattgefunden, dass auch dem deutschen Michel geholfen wurde.
1950 kann dies gar nicht gewesen sein. Der erste Gastarbeiter kam 1955, selbst 1965 waren es gerade mal 1 Millionen auf 28 Millionen Erwerbstätige (im Westen), also 3,5 % der Erwerbstätigen! 1965 war aber de fakto alles längst wieder aufgebaut, der Einsatz von Gastarbeitern für den Aufbau war somit mehr als marginal. Was genau ist also deiner Rede Sinn?
 
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