Einfamilienhäuser bald verboten?

4,90 Stern(e) 27 Votes
Tags dieser Seite in anderen Beiträgen
chand, ich sag es ganz hart, das ist Gymnasiastengerede. Ich hab oft den NahenOsten bereist in meinem Berufsleben. Ich hab dort in Israel die Erwärmung sehen können, z.B. am Toten Meer oder am Jordan oder im glutheissen Beershewa.
Aber die stellen sich dem und sagen, das Problem müssen wir lösen, und ausgeklügelte Bewässerung erlaubt dann doch ertragreiche Landwirtschaft.
Das Land ist kein Gebiet, aus dem man flieht, sondern das immer noch Juden aus aller Welt zu sich einlädt. Dagegen Syrien...der Libanon....das grosse Ägypten...statt sich um seine Probleme zu kümmern machen sie sich gegenseitig fertig und sagen Inschallah und wollen dann zu Mutti Merkel.
Ich bin der Ansicht, man kann auch an der Volksrepublik China sehen, dass vordergründig benachteiligte Menschen/Regionen sich aufrappeln können. Es gibt dort immer noch Wanderarbeiter, leider, aber die Zahl ist rückläufig und wir sollten in dem Zusammenhang nicht vergessen, dass auch "in unserem reichen Land" Menschen auf der Straße erfrieren. Mir gefällt an Deiner Sichtweise, dass Du den Menschen Eigenverantwortung zutraust (und zumutest). Meiner Meinung nach können wir auch nicht davon ausgehen, dass alle Menschen so leben wollen wie wir; besitzen und konsumieren vielleicht schon, aber so leben? Das wollen nicht einmal alle Menschen die in unserem System sozialisiert wurden.
 
Manche wissen viel und verstehen nicht....es hat keinen Sinn zu argumentieren.
Zurück zu HH Nord. Das wäre mal interessant zu erfahren was in Praxis getan wird. Kann man so ein altes 60er Haus abreissen und ein Neues bauen?
Was passiert, wenn ich ein größeres Gewerbegrundstück in einer Wohngegend habe und will mit dem Betrieb ins Gewerbegebiet? Hab ich Chance, meine sagen wir 2000qm Land mit einer Reihenhausanlage zu bebauen? Weiss wer konkret wie sie es handhaben? Ob ich §34 anwenden darf?
 
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Ich bin bei dem Thema ziemlich weit bei @Nordlys Ich habe das Gefühl, dass hier die meisten Teilnehmer glauben, wir haben unseren Wohlstand geschenkt bekommen. Das stimmt mit Ausnahme des Marshallplans aber schlicht nicht.
Vor nicht allzu langer Zeit bestand unser heutiges Deutschland und Europa aus vielen zerstrittenen Völkern, die regelmäßig Kriege führten. Ebenso gab es bis Ende 1800 keinerlei Sozialversicherungen.
Was unsere Vorfahren erschufen durch Innovationen, Risiko, Aufstände und Revolutionen, genießen wir jetzt. 200 Jahre später.
Zudem müssen wir uns davon lösen, dass unsere deutsche Moral die einzig richtige ist dieser Welt und wir diese Moral auch noch anderen Menschen und Völkern überstülpen können. Zudem funktioniert das "mit guten Beispiel vorangehen" in der Weltpolitik nicht.
Karsten beschreibt den politischen Realismus in Reinform. Die meisten anderen hier vertreten eher den Idealismus. Den muss man sich leisten können.
NOCH können wir das. Wie es in 50 Jahren aussieht wenn wir auf die Art weitermachen, kann ich nicht abschätzen.
Auch ich versuche mein für mich vertretbare Möglichstes zum Klimaschutz beizutragen. Habe ein Haus saniert, dieses günstig gedämmt und fahre ein 18 Jahre altes Auto. Werfe wenig Lebensmittel weg, nutze meine Handys bis zum exitus und reise selten.
Das hilft den Menschen in Südamerika oder Afrika aber nicht. Auch nicht, wenn wir das alle machen würden. Das einzige was den Menschen in diesen armen Ländern hilft ist das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.
 
Genau, BTT.

Wenn ein Bebauungsplan festgelegt wird, kannst du nicht §34 anwenden.

Die anderen Fragen kann ich nicht beantworten. Ich bin mir aber sicher, dass es nicht einen Bebauungsplan für ganz Hamburg Nord geben wird. Sondern jedes Gebiet wird sich eben einzeln angeschaut.

z.B.:
Im Wohnungsbauprogramm Hamburg Nord 2021 wird für eine Brachfläche in Langenhorn noch die Nutzung mit Reihenhäusern und gfs. EFH geplant.
 
@Joedreck

Zu deinem letzten Satz: JA.

Ich bemängele, dass “wir” (meint die westliche Realpolitik) die Hände binden, die selbst und eigenverantwortlich etwas machen sollen.
Und ich bemängele, dass derlei ausgeblendet wird, wenn man an die Eigenverantwortung anderer erinnert.

Ansonsten ist die Idee natürlich richtig.
 
Oben