Einfamilienhäuser bald verboten?

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Dann nimm Hochhäuser in Westdeutschland in Vierteln mit niedriger Erwerbsquote, statt Plattenbau
Das illustriert hervorragend das vom Täterä-Regime immer wieder genüßlich vorgeführte soziale Versagen des Imperialismus, der sich mit Westniwau statt Weltniwau begnügte: die Hochhaussilos West sind leider keine geschoßweise rückbaubaren Plattenbauten, man kann sie daher wenn sie teilleerstehen nicht gesundschrumpfen, sondern nur abreißen (und in der Zwischenzeit verschlechtert man die Mieterstruktur durch Anlage polymorpher Prekariatskulturen, deren Elemente sich untereinander schlecht vertragen).
 
Ich behaupte mal in Ballungsräumen geht es nicht mehr um Glück, dort geht es schlicht und einfach um bezahlbaren Wohnraum, der keine Bruchbude ist, mit etwas grün, Spielplatz, Kindergartenplatz, Schule die nicht sanierungsbedürftig ist. Ob das in einem Quartier, Kettenhaus, MFH oder sonst was ist, ist den meisten egal.
 
Haydee, das ist jedoch ein anderes Thema, bei bezahlbaren Wohnraum geht es um staatliche Wohnbauprogramme, wie der Gemeindebau in Wien z.B. Sehr sinnvoll, google das mal.
Mein Aufreger ist, und da werde ich mit chand u.a. nicht einig, dass ich dem Hofreiter es nicht zubillige, mit dem Argument Ressourcenverbrauch so massiv in Lebensentwürfe oder Lebensträume einzugreifen, und das evtl. noch bigott mit dem eigenen Haus mit Garten im sicheren Hafen, das weiss ich jedoch beim Hofreiter nicht, wie der privat lebt. Habeck jedenfalls wohnt nicht im Geschossbau.
Ich bin und bleib eben FDP nah.
 
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Aber es geht eben nicht darum, jedem das EFH zu verbieten. Das war eine sensationsheischender Schlagzeile, die aus dem Kontext gerissen war.
Es geht darum dort wo Wohnraummangel herrscht, eben nicht alles zuzulassen, dort wo Leerstand herrscht, entsprechende Förderungen zu ermöglichen und die Kommunen entscheiden zu lassen wo was nötig und möglich ist.
Dort wo kein akuter Wohnraummangel herrscht, kannst du dein blaurotes Villaflaggenmasthäuschen hinbauen.
 
mit dem Argument Ressourcenverbrauch so massiv in Lebensentwürfe oder Lebensträume einzugreifen,
Ok. Nehmen wir das mal als Prämisse.

Dann stellt sich die Frage, wie die Werte dieser Prämisse sich auf die Menschen der Welt, die wegen ihres bloßen Menschseins dieselben Anrechte haben müss(t)en, übertragen lässt.

Denn dass Ressourcen begrenzt sind, ist unumstößlicher Fakt.

Und wie bigott wäre es, in Deutschland A zu sagen, während A überhaupt nur deshalb umsetzbar ist, weil woanders B gilt? (weil gerade "bigott" aufkam). Oder konkret: Wieso gebührt jedem Deutschen eine rechtlich verbriefte Freiheit, die selbst bei finanzieller Gleichheit der Menschen auf der Welt rein von den realen Ressourcen her so ca. einer Hälfte der Menschheit gar nicht verbrieft werden könnte?

Gerade die FDP macht auch reichlich von ihrer Freiheit Gebrauch, sich bestimmte Gedanken einfach mal nicht zu machen. Das ist bequem, denn es hält das Weltbild stabil.
 
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