Einfamilienhäuser bald verboten?

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Erwischt. ;-) Steinvorgärten würde ich doch schon seeehr gerne einschränken, Du darfst mich zukünftig Hofreiter nennen. ;-) Ich ziehe Löwenzahn-Rondelle vor, aber auf die verzichte ich notgedrungen und nachbarschafts-orientiert auch. ;-)
Nachtrag: Das v...-Wort habe ich mir gerade noch so verkniffen, bin ja ein, wenn auch eingeschränkt, lernfähiges System. ;-)
 
Es wird aber nicht gesagt ein EFH ist in der Stadt nicht angebracht sondern EFH verschwenden Ressourcen und gehören abgeschafft.
Das ist eine sehr undifferenzierte Aussage. Direkt nachdem man sich über fehlende Differenzierung - völlig zu recht - beschwert hat.
Das völlige Abschaffen von EFH in D ist eine Sonderposition innerhalb einer grünen Minderheit, also ist man auf der Subsubebene. Der diskutierte Fall konkret betrifft bestimmte Gebiete einer bestimmten Stadt.

Also: Wer genau will EFH deutschlandweit abschaffen und inwieweit ist er mehrheitsfähig oder kann es werden? Da sehe ich keine Gefahr für ein generelles Verbot.

Dann nochmal zur Differenzierung und dem Anerkennen von Fakten: Fakt ist, dass Neubau EFH die ressourcenintensivste Möglichkeit sind, Wohnraum zu generieren. Welche Schlussfolgerung man aus diesem Fakt zieht, das ist dann Meinungsbildung.
Man muss aber anerkennen, dass der Satz
es heißt EFH verschwenden Ressourcen
grundsätzlich korrekt ist. Das Verb "verschwenden" ist zwar wertend, aber andere Alternativen sind de facto einfach ressourcenschonender.

Die differenzierende Diskussion innerhalb einer Gesellschaft müsste also über die Frage gehen: Warum sollten wir uns diese de facto ressourcenintensivste aller Wohnraumerschließungen nicht generell verwehren?

Es gibt viele gute Gründe, trotzdem EFH zu bauen. Keiner davon ist die Ressourcennutzung, denn diese ist wirklich schlecht.

Das wird man doch wohl noch sagen dürfen? ;-)
 
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Ich habe z.B. am Wochenende eine HGTV Sendung gesehen, wo ein älteres Paar am Ende in einer Wohnsiedlung gekauft hat, wo Zäune explizit verboten waren. Also alle Gärten hatten keine Einfriedung.
Wäre sowas möglich? Klar, für viele undenkbar.
Ich verstehe die "Zaunfetischisten" nicht. Abgesehen davon, daß Zäune Geld kosten und auch nicht ewig halten, gibt es doch kaum einen Zaun, den man optisch so reizvoll findet, um ihn aus diesem Grunde hinzustellen. Man kann sich auch durch Hecken oder sonstige Bepflanzung vor Zutritt schützen oder abgrenzen. Ist doch schöer und zweckmäßiger...
 
Natürlich ist Deutschland ein reiches Land. Und ein anspruchsvolles. Und eines, welches die Teilhabe am Reichtum sehr ungleich verteilt.
So einfach kann man es sich nicht machen. Obwohl man vielleicht denkt Italien, Spanien etc. sind ärmer, dann muss man wissen, dass die Privatvermögen durchschnittlich dort höher sind und auch die Rente ein paar Jahre früher beginnt.

Außerdem hätte Deutschland das Potential noch viel reicher zu sein, mit der richtigen Energie- und Wirtschaftspolitik.

Ich gebe dir aber Recht, dass der Reichtum sehr ungleichmäßig verteilt ist und Corona wird da sicherlich noch als Katalysator wirken.

Dass die Linke da aufspringt war ja klar. Aber vielleicht sollten wir unsere Zuwanderung massiv begrenzen und nur noch Perlen ins Land lassen. Der Rest kostet uns massiv Kohle, bringt Kriminalität und bezieht Sozialleistungen, für die er nie eingezahlt hat.

Mir war nämlich nicht bekannt, dass wir zuviele Kinder in Deutschland (Europa) produzieren und deshalb Flächen ausgehen...
 
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