Einfamilienhäuser bald verboten?

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Du beschreibst genau was ich meine. Friedliches Zusammenleben ist ein übergeordnetes Ziel und Innovation und Wohlstand können diesem Ziel dienen. Sind demnach nachrangig. Ich glaube nicht, dass das Maß unseres Wohlstandes global gesehen für jeden zur Verfügung steht, da das mathematisch hinsichtlich des Ressourcenverbrauches nicht funktionieren würde. Die Konsequenz daraus ist entweder den Wohlstand gegen Andere zu verteidigen, was dauerhaft nicht friedlich bleibt oder ein verträglicheres Maß zu finden. Innovation ist da ausgesprochen hilfreich aber sicher kein Selbstzweck.
 
Diese Vermutung ist naheliegend. Ich denke, dass sich die Medien alle allmählich in den Wahlkampf-Modus für die von ihren Herausgebern präferierten Parteien begeben. Bedauerlich, aber auch interessant anzusehen. Und teilweise ist es ja trotzdem informativ. Man muss halt mehr als eine inländische Webseite/Zeitung lesen und zumindestens eine ausländische.
Deswegen ist das eine der beiden großen grün-affinen Nachrichten-Magazine aus HH auch gerade mit der Story als Kommentar rausgegangen.. ;)
 
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Diese Vermutung ist naheliegend. Ich denke, dass sich die Medien alle allmählich in den Wahlkampf-Modus für die von ihren Herausgebern präferierten Parteien begeben. Bedauerlich, aber auch interessant anzusehen. Und teilweise ist es ja trotzdem informativ. Man muss halt mehr als eine inländische Webseite/Zeitung lesen und zumindestens eine ausländische.
Wahlkampf Modus würde ich das jetzt nicht unbedingt nennen. Am Ende sind die wenigsten Sachverhalte in der Politik eindeutig und lassen mehrere Interpretationen zu. Ob das jetzt im kleinen passiert (Stammtisch, Sportverein,...) oder im großen (Zeitung) . In der taz wird man sicherlich nie einen Artikel lesen der das Einfamilienhaus auf dem Land als gute Idee lobt oder mehr Marktwirtschaft fordert, umgekehrt wird man diese relativ sicher in der FAZ finden. Auch ohne konkreten Anlass. Das ist was die Leserschaft möchte
Grundsätzlich denke ich, hat jede Wohnform ihre Berechtigung und ihre Befürworter und Gegner. Ich traue mir zugegebenermaßen nicht zu, die "ideale" Stadt (für alle?) zu skizzieren und bin froh, dass es auch nicht mein Job ist.
Die "ideale" Stadt ist ein schwieriges Thema. Was schon damit anfängt dass nicht jeder in der Stadt wohnen will, wohnen kann und es auch politisch nicht gewünscht sein kann ganze Landstriche der Abwanderung preiszugeben damit man effizient und vielleicht auch ökologisch in den Städten wohnt. Auf Youtube gibt es zwei gute Kanäle zum Thema Stadtplanung, "City Beautiful" und "Not Just Bikes".
 
Nichterteilung der Erlaubnis und Verbot sind de facto dasselbe. Den Schuh müssen sich die Grünen dann schon anziehen. Es gibt auch immer ein "dazwischen". Leider zeigt sich "Grün" in seiner Rhetorik zunehmend trotzig und radikal in seinen Forderungen, Realos und Kompromissbereite wie Palmer oder Kretschmann haben hingegen kaum noch eine Stimme in der Partei und es kommen dafür Leute nach oben, die Kobold und Cobalt nicht unterscheiden können oder glauben, dass die BaFin Handwerkerrechnungen prüft. Und die erzählen Dir dann, wie die Welt funktioniert bzw. einmal aussehen sollte.
Sorry, aber Verbot und Nichterlaubnis hier gleichzusetzen, ist für mich Augenwischerei mit eben dem Ziel, das Image der Verbotspartei zu hegen und zu pflegen.
Nochmal, die Beschlusslage betrifft künftige B-Pläne. Fläche in bestehenden Plangebieten ist davon unberührt, also auch etwaiger Abriss-Neubau oder Bebauung noch freier Flächen.

Wir können es auch "Verunmöglichung" nennen, was vielleicht eher zutrifft. Wenn in den bisher genehmigten Baugebieten die Flächen bebaut sind, ist das Ergebnis aus meiner Sicht dennoch das Gleiche. Grundsätzlich denke ich, hat jede Wohnform ihre Berechtigung und ihre Befürworter und Gegner. Ich traue mir zugegebenermaßen nicht zu, die "ideale" Stadt (für alle?) zu skizzieren und bin froh, dass es auch nicht mein Job ist.
Aber warum fühlt man sich "verboten", nur weil ein künftiger B-Plan die gewünschte Wohnform nicht mehr vorsieht? Hier macht doch lediglich der Bezirk Gebrauch von seinem Steuerungsrecht bzw. -pflicht zur Stadtentwicklung, ohne dabei jemandem etwas bestehendes wegzunehmen.
 
Wahlkampf Modus würde ich das jetzt nicht unbedingt nennen. Am Ende sind die wenigsten Sachverhalte in der Politik eindeutig und lassen mehrere Interpretationen zu. Ob das jetzt im kleinen passiert (Stammtisch, Sportverein,...) oder im großen (Zeitung) . In der taz wird man sicherlich nie einen Artikel lesen der das Einfamilienhaus auf dem Land als gute Idee lobt oder mehr Marktwirtschaft fordert, umgekehrt wird man diese relativ sicher in der FAZ finden. Auch ohne konkreten Anlass. Das ist was die Leserschaft möchte
Halten wir mal fest: der Koalitionsbeschluss einer Bezirksregierung(!) wurde Anfang 2020 gefasst. Im Wahljahr 2021 sagt der CDU-Wirtschaftsrat (danke @Jean-Marc ) irgendwas dazu und kurz darauf finden sich diverse, überwiegend konservative Blätter, die die Apokalypse in Form von bundesweiten Verboten prophezeien - das zumindest sei die Idee der Grünen, wenn sie in Regierungsverantwortung kämen *zwinkerzwinker*

Wie würdest du das denn nennen, wenn nicht Wahlkampfmodus?
 
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