Einfamilienhäuser bald verboten?

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Die Grünen in Hamburg packen das an. Das ist anerkennenswert und allemal besser als das Verwalten eines Status Quo, der immer denselben Menschen dient.
Auch Grünen-Politiker und ihre Wähler wohnen in Einfamilienhäusern. Ich freue mich für sie und fände es schön, wenn sie sich auch für andere freuen könnten. ;-) Davon abgesehen habe ich in meinem ganzen Leben am liebsten in kleinen Innenstadtwohnungen mit Balkon gewohnt und strebe das für mein Alter auch wieder an ... :) Freistehendes Einfamilienhaus ist für mich nur eine Übergangslösung.
 
Na das ist kurz gesprungen. Die sogenannten Sytemrelevanten haben großteils einen harten Job, gerade jetzt. Nur wo kommt das Geld her für Löhne, Medizinischer Bedarf usw? Eines geht ohne das andere nicht
 
Wir sind als Häuslebauer alle auf unsere Art und Weise Gewinner des Systems und Menschen, die etwas ändern wollen bedrohen unser wunderbar eingerichtetes Leben und die Rechtfertigung unseres Konsums.
Ich gehe davon aus, dass (fast) alle Menschen konsumieren, allerdings unterschiedliche Prioritäten setzen. Es gibt genug Menschen, die auf ein Einfamilienhaus verzichten und ihre Einnahmen lieber anders "verkonsumieren". Ich finde das vollkommen in Ordnung, zumal üblicherweise mit Konsum auch Konsumverzicht einhergeht und bei Häuslebauern oftmals übersehen wird, dass sie dafür auf anderes verzichten und das teilweise ihr Leben lang.

... und als Stärkerer auch mal die Interessen der Schwächeren betrachten, statt in Leistungsträger (implizit „wir“) und Andere einzuteilen.
Ich denke, es gibt nicht so viele wirklich asoziale Menschen. Die meisten dürften schon begriffen haben, dass es wenig bringt, wenn es nur ihnen selbst gut geht und der Preis dafür das Leben in einer "Gated Community" ist. Ich kenne Menschen, die so leben, und keinem macht das wirklich Spaß.
 
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Den Grünen ist das EFH auf dem Land schon deshalb ein Dorn im Auge, weil sie ganz genau wissen, dass die Familie, die diesen Schritt aus dem Biomarkt-Kiez herauswagt, sich mittelfristig ein (zweites) Auto anschaffen wird. Und das wird dann kein Tesla sein, sondern ein günstiger Benziner und bei noch längerer Pendelstrecke ein Diesel. Des weiteren nimmt die Neigung, die Grünen zu wählen, mit immer weiterer Entfernung zu bourgeoisen Großstadtvierteln stetig ab. Das Gewetter gegen den Individualverkehr und das EFH auf dem ehemaligen Kartoffelacker verfängt dann nicht mehr. Denen ist es am liebsten, die Leute bleiben in ihren engen Wohnungen und bei ihrer ÖPNV-Jahreskarte. So bleiben sie auch als Wähler erhalten.
 
Ich denke, es gibt nicht so viele wirklich asoziale Menschen.
Den Begriff asozial möchte ich in diesem Zusammenhang gerne aus historischen und inhaltlichen Gründen herauslassen. Es ist meist mehr eine Mischung aus Gleichgültigkeit, Egoismus und Zugehörigkeitsgefühl. Nichts Böses oder Schlechtes.
Wir konsumieren mehr als es verträglich ist. Das zu leugnen oder aufzurechnen beruhigt das Gewissen, macht es aber nicht besser. Ich schliesse mich da durchaus ein. Ein paar Gedanken dazu und der politische Wille zur Verbesserung ist willkommen. Heute sind selbst die Raucher froh, dass in Restaurants nicht mehr geraucht wird. Was war das für ein Geschrei!
 
Die Freiheit des Einen endet immer bei der Freiheit des Anderen. Nesserverdiener wie wir begreifen eine Nichtbegrenzung unserer Privilegien als Freiheit und denken ungern darüber nach, wer noch dafür zahlt. Der Begriff Leistungsträger wird meistens von Menschen verwendet, die sich zu den überdurchschnittlichen Steuerzahlern zählen. Wie lächerlich das ist erleben wir gerade jetzt, wenn während der Pandemie Menschen im Gesundheits- und Pflegewesen notwendige Infrastruktur aufrecht erhalten.
Wir sind als Häuslebauer alle auf unsere Art und Weise Gewinner des Systems und Menschen, die etwas ändern wollen bedrohen unser wunderbar eingerichtetes Leben und die Rechtfertigung unseres Konsums. Die Reaktion würde weit weniger heftig und polemisch ausfallen, hätten die Änderungswilligen nicht einen wirklich validen Punkt. Die Legende von der Verbotspartei ist polemisxher Schwachsinn - in die Welt gesetzt von denselben Menschen, die auf ständig erhöhte ordnungspolitische Kontrolle und Überwachung setzen. Einfach mal die Augen aufmachen, dankbar sein dafür, wie unverschämt gut es uns geht und als Stärkerer auch mal die Interessen der Schwächeren betrachten, statt in Leistungsträger (implizit „wir“) und Andere einzuteilen.
Unter Leistungsträger verstehe ich sicher nicht nur die Gutverdiener, sondern die Menschen die jeden Tag aufstehen und ihrer Arbeit nachgehen. Die Steuern bezahlen um den Sozialstaat aufrecht zu erhalten, denn nur wo eingezahlt wird kann auch ausgezahlt werden. Da gehören für mich also alle Berufe dazu, vollkommen unabhängig der Vergütung. Den Titel Verbotspartei haben sie sich die letzten Jahre selbst erkauft, du kannst gerne mal recherchieren was alles auf der Wunschliste der Grünen steht falls es dir entgangen ist. Eine Legende sehe ich da wirklich nicht.

Wir müssen aufhören uns im Wohlstand unserer Vorfahren zu suhlen, sondern mutige und technologisch anspruchsvolle Politik machen. Der sozialistische Gedanke führt zur Schwächung von Innovation und Wohlstand. Bestes Beispiel Grundeinkommen. Alle Versuche in den Nachbarländer sind kläglich gescheitert.

Wir haben jetzt einen Impfstoff Hersteller, der durch Unternehmergeist, persönlicher Leidenschaft und Vision innerhalb eines Jahres einen Impfstoff entwickelt hat. Er hat ein paar Förderungen bekommen, dennoch war ein Risiko auf Seite des Unternehmens. Anstatt das politisch zu würdigen, gibt es erste Stimmen die Lizenz zu entziehen und somit die Grundlage für Gewinn und Reinvestition zu entziehen. Dass das Unternehmen aber für die Zukunft das Kapital und die Motivation braucht weitere Medikamente zu entwickeln,interessiert die Sozialisten nicht.

Ich gebe aber zu, es gibt momentan keine Partei in D die nur ansatzweise eine von mir gewünschte politische Richtung anbietet. Gibt nur ideenlose Verwalter oder
ideologisch populistische Vergangenheit Wiederbeleber.
 
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