Einfamilienhäuser bald verboten?

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Der ganze Homeoffice Quatsch funktioniert jetzt halbwegs, da auf bestehenden sozialen Strukturen in den Betrieben aufgebaut werden konnte.
Wer glaubt, dass das dauerhaft (ausreichend gut) funktioniert, hält den Mensch für eine beliebig programmierbare Maschine. Man kann eben grundlegende Dinge wie Kommunikation von Mensch zu Mensch nicht einfach mal so 'digitalisieren'.

Und die Leute, die meinen Digitalisierung hätte auch nur irgendwas an Schulen verloren, haben den Zweck und eigentlichen Inhalt von Schule nie begriffen. Es geht doch in einer Grundschule nicht um die trivialen Inhalte, die hat ein halbwegs begabter Erstklässler schon für das ganze Grundschulleben vor den ersten Semesterferien kapiert, es geht um die Sozialisierung. Es geht darum zu lernen, wie Gruppen funktionieren, wie man sich verteidigt, wie man Anerkennung unter Gleichaltrigen erlangt, das Gefühl zu erleben einen Person mehr zu mögen als andere usw.
Irgendwelche beschissenen Videokonferenzen mit übler Technik und 27 herumquakenden Mikrofonen ersetzen das noch nicht einmal ansatzweise.

Der Mensch sollte sich etwas mehr darauf besinnen was er ist, nämlich ein nackter Affe mit weitgehend tierischen Bedürfnissen. Wenn man das mal erkannt hat könnte man auch mal mit dem unsäglichen Wahn aufhören, sämtliches Geschehen auf dieser Erde kontrollieren zu wollen bzw. sich mindestens einzubilden es zu können oder es können zu müssen.
Chapeau für diesen tollen Beitrag, wirklich! Was den Kindern dort nicht beigebracht wird, müssen später Sozialpädagogen und Life Coach Trainer bei sehr teuer bezahlten Sitzungen und Schulung nachholen :). Da zieht man dann zusammen am Strick und lernt wie Gruppen funktionieren.

Homeoffice funktioniert, es geht aber auf Dauer unheimlich viel verloren. Vorallem die Lust und Leidenschaft am Job. Erlebe das jeden Tag, wie sich jeder hinter seinem Bildschirm verschanzt.
 
Der ganze Homeoffice Quatsch funktioniert jetzt halbwegs, da auf bestehenden sozialen Strukturen in den Betrieben aufgebaut werden konnte.
Wer glaubt, dass das dauerhaft (ausreichend gut) funktioniert, hält den Mensch für eine beliebig programmierbare Maschine. Man kann eben grundlegende Dinge wie Kommunikation von Mensch zu Mensch nicht einfach mal so 'digitalisieren'.

Und die Leute, die meinen Digitalisierung hätte auch nur irgendwas an Schulen verloren, haben den Zweck und eigentlichen Inhalt von Schule nie begriffen. Es geht doch in einer Grundschule nicht um die trivialen Inhalte, die hat ein halbwegs begabter Erstklässler schon für das ganze Grundschulleben vor den ersten Semesterferien kapiert, es geht um die Sozialisierung. Es geht darum zu lernen, wie Gruppen funktionieren, wie man sich verteidigt, wie man Anerkennung unter Gleichaltrigen erlangt, das Gefühl zu erleben einen Person mehr zu mögen als andere usw.
Irgendwelche beschissenen Videokonferenzen mit übler Technik und 27 herumquakenden Mikrofonen ersetzen das noch nicht einmal ansatzweise.

Der Mensch sollte sich etwas mehr darauf besinnen was er ist, nämlich ein nackter Affe mit weitgehend tierischen Bedürfnissen. Wenn man das mal erkannt hat könnte man auch mal mit dem unsäglichen Wahn aufhören, sämtliches Geschehen auf dieser Erde kontrollieren zu wollen bzw. sich mindestens einzubilden es zu können oder es können zu müssen.
Das mit den Schulen unterschreibe ich inhaltlich zu 100%.

Den anderen Teil mit Homeoffice nicht. Ich denke es kann sehr gut funktionieren, auch von der Arbeitsleistung und auf Dauer. Dazu kommt mehr verfügbares Einkommen durch Wegfall höher Mieten und das unbezahlbare: Freizeitgewinn. Ja, ich sehe meine Kolleginnen und Kollegen gern. Ja, das Miteinander ist wichtig. Die gewonnene Freizeit ist mir allerdings deutlich wichtiger.
 
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Das Homeoffice-Rad wird man nicht mehr zurückdrehen können, auch wenn viele Führungskräfte bereits maulen. Wer das als Arbeitgeber nicht anbietet, der wird beim Kampf um Fachkräfte künftig schlechte Karten haben. 100 % Homeoffice wollen auch die meisten AN nicht, aber die sich bietende Flexibilität eben schon. Uns ist es lieber, die Mitarbeiterin mit krankem Kind daheim kann im Bedarfsfall Homeoffice machen, als sich für 2-3 Tage komplett abzumelden und die Arbeit bleibt liegen. Wir haben auch schon die ersten Anfragen von Teilzeitkräften bzgl. Arbeitszeiterhöhung, wenn das mit Homeoffice ginge. So kriegt man dann auch Vakanzen intern abgedeckt, ohne gleich wieder Personal suchen zu müssen.
Homeoffice hat mehr Vor- als Nachteile.
 
Und die Leute, die meinen Digitalisierung hätte auch nur irgendwas an Schulen verloren, haben den Zweck und eigentlichen Inhalt von Schule nie begriffen. Es geht doch in einer Grundschule nicht um die trivialen Inhalte, die hat ein halbwegs begabter Erstklässler schon für das ganze Grundschulleben vor den ersten Semesterferien kapiert, es geht um die Sozialisierung. Es geht darum zu lernen, wie Gruppen funktionieren, wie man sich verteidigt, wie man Anerkennung unter Gleichaltrigen erlangt, das Gefühl zu erleben einen Person mehr zu mögen als andere usw.
Irgendwelche beschissenen Videokonferenzen mit übler Technik und 27 herumquakenden Mikrofonen ersetzen das noch nicht einmal ansatzweise.
Und Leute wie Du sind Schuld, dass wir heute noch auf dem Stand von Entwicklungslaendern sind, was die Digitalisierung von Schule angeht. Da sind so leidliche Versuche Onlineunterricht zu betreiben ein gutes Beispiel. Warum wird erst seit Corona die Notwendigkeit, Computer einzufuehren in der Schule, voran getrieben? Haette man den Zug nicht vor etlichen Jahren verpasst, koennte man diese klaeglichen Versuche von Onlinunterricht pravoroes meistern.

Ja Digitalisierung ist wichtig in Schulen. Es kann nicht sein, dass die Leute die was zu sagen haben in den Schulen noch nicht mal selber mit Office umgehen koennen.
 
Homeoffice ist ja keine neue Errungenschaft. Eigentlich nur ein anderer Name für Telearbeit und die gibt es in Deutschland auch schon seit es Internet gibt, also quasi über 20 Jahre. Neu seit Corona ist, dass die breite Masse es nutzen kann und viele Kontrollfreaks von Führungskräften jetzt gezwungen waren, es auch umzusetzen. Das ist gut, sogar sehr gut!

Es geht lediglich um den 100% Ansatz. Der funktioniert nicht gut. Den will aber auch so gut wie niemand, alle meine Bekannten und Kollegen jauchzen im Homeoffice. Man bekommt kein vernünftiges Mittagessen (bzw. muss sich selbst kümmern), kurze Smalltalks fallen aus und es gibt keine Team Arbeit mehr. Wir sind zu Einzelkämpfern geworden.

Alle erfolgreichen Konzerne heutzutage sind genau das Gegenteil. Die leben 24h zusammen auf einem Campus (Apple, Google, Amazon usw.). Dort erziehlen Sie die besten Ergebnisse.

Die moderne Arbeitswelt wird ein Mix aus all diesen Möglichkeiten. Höchste Flexibilität und Work-Life-Balance bei maximaler Bezahlung wird anzustreben sein, um Fachkräfte auch halten zu können. Die Generation Z kommt mit immens hohen Ansprüchen und Forderungen. Leistungsbereitschaft hängt stark davon ab, ob Sie sich wohlfühlen. Sonst wirds nix..
 
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