Einfamilienhäuser bald verboten?

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In Hamburg Nord schon Realität. Wegen Klimaschutz und Wohnraummangel genehmigt man dort keine neuen EFH mehr. Wird das Schule machen in anderen Ballungszentren? Umerziehung zum Wohnblock?
Ich bin entsetzt. Wenn die öffentliche Hand probiert, Land aufzukaufen, um dort Mietwohnungen zu ermöglichen, ist das ok. Wenn mir aber als Besitzer eines bebaubaren Landstückes verwehrt wird, dort ein EFH für mich oder wen auch immer zu errichten, ist das in meinen Augen pure sozialistische Ideologie.
Übrigens: in Hamburg Nord regiert grün.
 
Ich habe heute auch sowas gelesen. Abgesehen davon, dass ich glaube, dass HH Nord ein Ausnahmefall ist, schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Auf der einen Seite, kann ich mir nicht vorstellen, dass man Besitzern von bestehendem Bauland mal eben verwehren kann, dass dort bestimmungsgemäß gebaut wird. Auf der anderen Seite sollte sicherlich überlegt werden, ob Neubaugebiete am Ortsrand sinnvoll sind, wenn in Ortsmitten Leerstände vorhanden sind. Die Zersiedelung kann ja nicht ewig weitergehen.
 
In Hamburg Nord schon Realität. Wegen Klimaschutz und Wohnraummangel genehmigt man dort keine neuen EFH mehr. Wird das Schule machen in anderen Ballungszentren? Umerziehung zum Wohnblock?
Ich bin entsetzt. Wenn die öffentliche Hand probiert, Land aufzukaufen, um dort Mietwohnungen zu ermöglichen, ist das ok. Wenn mir aber als Besitzer eines bebaubaren Landstückes verwehrt wird, dort ein EFH für mich oder wen auch immer zu errichten, ist das in meinen Augen pure sozialistische Ideologie.
Übrigens: in Hamburg Nord regiert grün.
Ich bin ebenso entsetzt. Danke für die Info. Ich sehe es mir auch nochmal an, weil ich es kaum glauben kann.
 
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Ich las das heute in der faz, die ich online abonniert habe. Kann den Artikel nicht verlinken, hier verboten und er ist nicht frei für gratis.
 
Wobei ich mich immer frage wo diese Leerstände sind. Bei den Preisen die hier im südlichen BW für den letzten Schrott aufgerufen werden - und das Zeugs geht weg - lässt doch keiner das ewig leer stehen. Klar, alte Häuser sind speziell. Oft direkt an der Durchgangsstraße, alte Bausubstanz in die viel Geld gesteckt werden muss. Aber es gibt doch genügend Leute die sich für Universalheimwerker halten und so ein Ding kaufen weil sie ein neueres Haus nicht leisten können.
In dem FAZ Artikel wird ja auch mit Zahlen um sich geworfen (jedes 5. EFH in NRW steht leer) die ich persönlich höchstens für ländliches Ostdeutschland für realistisch halte. Ich weiß nicht woher solche Zahlen kommen und wie sie erhoben werden, aber dass in wirtschaftlich prosperierenden Gegenden eine nennenswerte Anzahl Wohnungen langfristig leer steht kann ich nicht glauben. Und die stark steigenden Preise für Mieten und Kaufen sprechen eben auch dagegen.

Und so ganz nebenbei verwechselt der Artikel Dorf und Kleinstadt. Auf dem Dorf gibt es schon seit 70 Jahren keine größeren Geschäfte mehr und die werden auch nie wieder kommen. 350 Einwohner sind wirtschaftlich einfach keine kritische Masse

PS: Dass die Idee von den Grünen kommt wundert mich jetzt nicht. Eine Verbotspartei arbeitet eben mit Verboten
 
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