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ᐅ Eine Kelleraußenwand als Dübelholzkonstruktion (Holz+Beton)

Erstellt am: 25.09.20 20:30
G
grasmücke
Servus,

ich habe eine Frage an die Community, die mir keine Ruhe lässt. Wir plannen ein Haus in Dübelholz Konstruktion mit Zellulosedämmung. Da der Grundstück einen leichten Hang hat, haben wir im Keller eine Einliegerwohnung eingeplannt.
Um die Bessere Wohnklima zu erzielen, hat uns die Baufirma die, zum Großteil offene, Süd-Kelleraußenwand aus Dübelholz angeboten (so wie das Haus hat). Die restliche 3 Außenwände werden aus 20 cm. dicken Stahlbeton gemacht und mit Styropor von Außen 14 cm. und Innen 6 cm. gedämmt.

Da ich kein Fan vom Styropor u.ä. (vor allem im Innenraum) bin, habe ich als alternative Kalziumsilikatplatten als Innendämmung für die Einliegerwohnung vorgeschlagen. Laut der Baufirma das wäre möglich, nur wenn wir die 11 m. lange Süd-Kelleraußenwand als Dübelholzkonstruktion machen. Denn die Kalziumsilikatplatten haben einen schlechten u-Wert.

Anfangs war ich begeistert von der Idee weniger Beton+Styropor im Haus zu haben. Allerdings haben mir später ein paar Bekannten Ihre Gedanken darüber geäußert, dass solche Konstruktion nicht stabil sei und dass Holz- und Betonwände soll man lieber nicht kombinieren. Außerdem gibt es besondere Gefahr beim einem sehr starken Regen, dass das Wasser in die Wand doch kommt. Ein Mitarbeiter einer Konkurentenfirma hat auch darüber geäußert und auch was wegen der Statik gesagt.

Hat jemand bereits solches Konzept umgesetzt? Oder kennt jemand jemanden der so was hat? Oder gibt es hier einen Architekt/Fachmann, der sagen kann, ob es alles okay ist oder man lieber die Finger davon lassen soll.

Danke im Voraus
Grüße
Sergey

3D-Ansicht eines modernen Hauses auf einem Grundstück
G
grasmücke
29.09.20 18:38
BobRoss schrieb:

verstehe, die Argumentation erscheint mir bei Ausführung einer Holzdecke im KG nachvollziehbar. Dann würde ich auch entweder dem Vorschlag der Firma folgen, oder alternativ eine klare Zweiteilung in der Bauausführung durchdenken:

Alle KG Wände inkl. KG Decke massiv, ab dort nach oben ein Holzhaus. Aber das ist natürlich eine Änderung, die wohldurchdacht sein sollte und evtl. sogar eine andere Baufirma erfordert. Da bin ich ganz bei haydee - der Baufirma bei so grundlegenden Punkten besser nichts "aufzwingen".

Eine sinnvolle Entscheidungshilfe kann das Forum sicher nicht leisten, maximal Denkanstöße. Da spielen zu viele im Forum unbekannte Faktoren mit hinein.

Ihre Meinung teile ich auch. Es ist für mich bloß schwer zu entscheiden. Und wenn man Konkurenten-Anbieter fragt, dann lobt jeder ausschließlich eigenes Konzept.
H
haydee
29.09.20 20:03
grasmücke schrieb:

Hat die Holzdecke schlechteren Schallschutz als Betondecke? Oder ist es egal, wenn die Dämmung gleich ist?

Ich habe wirklich nichts gegen Beton. Ich möchte halt die beste Lösung für den besten Preis. Möchte aber nicht nach 30 Jähren entäuscht werden, wenn die Holzwand repariert werden muss o.ä.

ob es mit Beton besser währe keine Ahnung.
Nur Holz ohne Schüttung ohne Schwimmenden Estrich ist furchtbar.

solange die Kellerwand nicht erdberührend ist hätte ich kein Problem mit Holz. Haben wir ja auch.
An der Wand ist es ja ähnlich wie beim Bodenplatten-Haus.
holz