EFH Südhanglage auf 900 m ü.NN

"Planung / Ideenfindung / Allgemeine Fragen" erstellt 3. 04. 2019.

  1. philipok

    philipok

    31. 01. 2019
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    Halli hallo,

    nun haben wir vom Architekten einen Grundriss, der uns schon sehr zusagt. Ich würde mir Feedback vom Forum wünschen mit konstruktiver Kritik und Verbesserungsvorschlägen.
    Arbeiten wir uns mal von unten nach oben:

    Keller:
    Hier sollen zwei Räume gewerblich genutzt werden. Daher der separaten "Kundeneingang" auf der Südseite. Den Wirtschaftseingang brauchen wir, wenn wir von der Gartenarbeit oder im Winter vom Skifahren kommen. Die Sportgeräte etc. können direkt im Hobbyraum verstaut werden. Da wir eine kleine Streuobstwiese angepflanzt haben und ich das Imkern beginnen möchte, gibt es einen kleinen Lagerraum. Die Werkstatt-Ecke im Technikraum ist obligatorisch.

    EG:
    Wir wünschen uns einen offenen Küchen-Ess-Wohnbereich für gesellige Stunden inkl. eines Kachofens (den gab es schon in meinem Elternhaus und ich liebe einfach diese wohlige Wärme). Der Blick gen Südwesten ist nicht zu toppen. Also braucht es hier große Fenster. Das Gästezimmer ist so bemessen, dass dort ein 120 x 200 m Pflegebett Platz finden sollte, für den Fall, dass ein Elternteil allein und pflegebedürftig ist. Steht das Pflegebett an der Wand (es sollte rollbar sein), kann man mit einem Rollstuhl heranfahren. Das Bad ist behindertengerecht geplant.

    OG:
    Wir sind zu fünft. Jedes Kind bekommt ein eigenes Zimmer. Für die Zeit, wenn sie in die Pubertät kommen, können die zwei Mädchen ein Bad nutzen und unser Sohn teilt sich das große Bad mit uns.

    Zum Thema Heizsystem bin ich noch immer unschlüssig. Ich habe viel im Forum gelesen. Es gibt Meinungen, dass Solarthermie in der Anschaffung zu teuer und unrentabel sei. Liefert eine z. B. Solewärmepumpe in der Höhe ausreichend Temperatur (wenn man vom Skifahren kommt in nassen Klamotten und die trocken werden müssen)? Den Strom liefert üblicherweise eine PV-Anlage. Die bringt die Herausforderung der Speicherung mit sich. Bei einem ca. 30-32° Dach und i.d.R. vier Monaten Winter dürfte die Stromproduktion immer wieder eingeschränkt sein.

    Der Heizungsinstallateur von vor Ort sagt: Gasbrennwerttherme + wasserführender Kamin + kleine Solarthermie. Aber das scheint mir wenig nachhaltig, geschweige denn innovativ.

    Freue mich auf euer Feedback. Und bitte nicht wundern, wenn ich mal einen Tag oder zwei nicht online bin ... bin häufiger zwecks Job auswärts unterwegs.
     

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  3. 11ant

    11ant

    1. 02. 2017
    7.033
    1.880
    Falls dabei jemand zurückblättern möchte, ibs. auf der Suche nach dem Fragebogen: https://www.hausbau-forum.de/threads/efh-suedhang-hilfe-bei-grundrissplanung.30106/

    Da hat sich ja dolle viel geändert (und irgendwer hat die Musche-Pu-Pu-Ecke geklaut). Der Entwurf ist mit der Zeitmaschine in die aktuelle Zeit geflogen, das war für einen Teil der Originalität, der Regionalität und des Charmes wohl ein bißchen zu flott (?)

    Die Fassaden gefallen mir garnicht, jeweils eine Trauf- und eine Giebelseite sind so streng, wie die andere zu wild ist. Soll der Strich unter dem OG andeuten, daß da die Fassadenoberfläche wechselt ?

    Die zweiflügeligen Fenster sind sämtlich mit Pfosten dargestellt, da wird aber auch eines mit Stulp dabei sein müssen, wegen des zweiten Rettungsweges.

    Der Schnittzeichnung nach kommt der Spitzboden noch mit in die Thermische Hülle - ich nehme mal an, das ist der regionalen Wettersituation geschuldet (?)
    Die Luke in den Spitzboden sehe ich im übrigen nur "textlich" eingezeichnet ;-)

    Die Unterschiede zu "meinem Haus" liegen nun sämtlich auf der Geschmacksebene, technisch finde ich nichts zu "beanstanden" :)
     
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  4. philipok

    philipok

    31. 01. 2019
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    Hallo ant11,
    das KG wird natürlich massiv gebaut (WU-Beton schätze ich). Darauf kommt ein Holzbau mit Holzfassade (entweder schon ab EG oder nur das OG ... aktuell noch nicht ganz klar).
    Vom rein rechteckigen Grundriss waren wir von Anfang an überzeugt. Die Spitzfindigkeiten sollten sind im Innenraum bemerkbar machen: natürlich kostensparend nur so viel Kubatur entstehen lassen, wie notwendig für ein Wohlfühl-Wohnen mit den im ersten Post beschriebenen Ansprüchen. Und damit sind wir sehr zufrieden aktuell - wobei klar ist, dass es noch einige Details (Lage Fenster zu Bett etc.) optimiert werden müssen.
    Beste Grüße
     
  5. Mottenhausen

    Mottenhausen

    26. 07. 2018
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    Das Gästebad ist ungünstig angeordnet, es passt kein Spiegel über das Waschbecken. Zusätzlich würde mich stören, dass im Gästebad eine Wellnessdusche (größenmäßig) verbaut ist, während im Masterbad das enge Standardmodell steht.

    Ist die 2,72m Raumhöhe zwingend erforderlich? Gerade in der Kinderzimmerebene werden die Räume ggf. ungemütlich und klein wirken. Die Raumhöhe sollte zur Grundfläche passen, sonst kommt das Gehirn durcheinander und der Raum wirkt kleiner als er ist. 15-20cm weniger schaden nicht, dass ihr besonders groß seid schätze ich nicht, sonst wären die Innentüren größer. Letzlich lässt sich dadurch auch noch viel Geld sparen.
     
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  6. haydee

    haydee

    3. 04. 2012
    2.914
    1.361
    Wo ist die Vorbereitungsküche geblieben?

    3 Eingänge an 3 Hausseiten bei der Höhe muß jemand das Schneeräumen lieben.
    Ich würde das KG anders anordenen evlt. fällt Kaho was ein. Ein Eingang von dem es zur Praxis und zum Hobbyraum geht. Dazu den Flur verkleinern und der Wäsche einen eigenen Raum gönnen. Bei 5 Personen fällt soviel an. Da muß sortiert werden, da läuft mal nicht gleich die Maschine, dort müssen Flecken eingeweicht werden. Waschmaschine im Bad ist was für Mietwohnungen.

    EG wollt ihr wirklich so diese schmale Speisekammer? Schränke die dort eingezeichnet sind, passen auch in die Küche.
    Das Gästebad sollte nochmal überarbeitet werden. Wenn ihr daran denkt einen Elternteil bei euch aufzunehmen. Rückwärts auf Toilette ist für daddrige, fußkranke Menschen ein Problem. Einige tun sich seitwärts besser. Auf der Fläche (hier stört der Schornstein Heizung) paßt ein barrierefreies Bad

    OG stört nur die WA/TR im Bad

    insgesamt besser und etwas kleiner oder?
     
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  7. philipok

    philipok

    31. 01. 2019
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    Nun, ich bin 1,93 m und meine Frau 1,85 m ... also überdurchschnittlich groß. Dann verbauen wir lieber eine etwas größere Haustür ;-)

    Das EG-Bad ist so geplant, dass wir ein pflegebedürftiges Elternteil darin versorgen können, z. B. mit dem Rollstuhl in die Dusche fahren. Daher die größere Ausführung.