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EFH–Neubauvorhaben von Tag 1 an - Und die Planung beginnt

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Hallo zusammen,

ich möchte heute gerne noch mal ein weiteres Update liefern.

Mittlerweile hatten wir zwei weitere Erstgespräche sowie einen Zweittermin (Grundstücksbesichtigung) mit Büdenbender.

Der Erstkontakt mit Büdenbender hat unserer Erwartungen an die anderen Unternehmen schon sehr nach oben geschraubt.

Bei unserem ersten Termin mit einer kleinen Zimmerei, die sich auf die Holztafelbauweise von EFH und ZFH spezialisiert hat, führte uns der GF anfangs durch die Montagehalle und erklärte detailliert den Wandaufbau. Es entwickelte sich schnell eine gute Gesprächsatmosphäre. Insgesamt dauerte der Termin 5 Stunden.

Kurz zusammengefasst:

Positiv:
- kleines und somit sehr persönliches Unternehmen mit einer guten Atmosphäre; man ist als Kunde keine Nummer sondern wirklich persönlich bekannnt - so wird die Betreuung maximal individuell
- unser Ansprechpartner ist der GF des Betriebes und gleichzeitig Verkäufer, Architekt, Bauleiter in einem. Man wird hier also vom Erstkontakt bis zum Einzug ausschließlich von einer Person betreut und hat somit für alle Anliegen den gleichen Ansprechpartner
- man geht offen mit der Preisgestaltung um: Das Kerngeschäft der Zimmerei ist logischerweise der Verkauf und die Fertigstellung des Holzrohbaus. Natürlich kann man auch hier ein bezugsfertiges EFH bekommen. Dann werden die restlichen Gewerke durch die Zimmerei an lokale Handwerker vergeben. Die Zimmerei steht am Ende für die Mängel gerade - also auch hier weiter nur ein Ansprechpartner. Dafür schlägt die Zimmerei auf die über sie an lokale Handwerker vergebene Gewerke eine Marge von 5 bis 6 % auf.
- wir bestimmen das Tempo. Das ist uns ganz wichtig. Es wird kein Druck ausgeübt und man entwickelt - nach eigener Aussage - über eine Vielzahl von Gesprächen ein ganzheitliches Hauskonzept (im Prinzip wie bei Büdenbender)

Negativ:
- vielleicht die mangelnde Erfahrung? Der GF - gelernter Zimmermann - ist seit 10 Jahren in dieser Allround-Funktion tätig. Das Unternehmen baut im Jahr nur 9 bis 12 Häuser.
- sollte der GF mal in der Bauphase längerfristig ausfallen haben wir ein ziemlich großes Problem.

Morgen haben wir dann das Zweitgespräch. Es hat unseren Grundriss, den ich hier auch schon eingestellt habe, als Grundlage genommen und in den vergangenen zwei Wochen an einer Optimierung gearbeitet (wir hätten u. a. gerne noch eine Speisekammer). Den optimierten Grundriss möchte er gerne morgen mit uns besprechen und weiterentwickeln.

Sehr für die Zimmerei spricht aus unserer Sicht, dass man sich aktiv in die Gestaltung einbringen kann. Es gibt keine begrenzte Ausstattung, wie es bei den großen Fertighausherstellern der Fall ist.

Wir spielen derzeit sehr mit dem Gedanken hier nur ein Ausbauhaus zu erwerben und einen Großteil des Innenausbaus selbst zu vergeben. Wir kennen über die Familie viele gute lokale Handwerker, denen wir da vertrauen würden (Treppenbau, Heizungs- und Sanitärinstallation und Fliesenleger). Wäre sowas als Laie - mit Unterstützung eines Bausachverständigen als Baubetreuer - umsetzbar? Kann man hierdurch ggü. einem bezugsfertigen EFH von einem großen Fertighaushersteller tatsächlich nennenswert sparen?

Den zweiten Erstkontakt hatten wir mit einem lokalen Planungsbüro, dasmit der Massivhaus Mittelrhein zusammenarbeitet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde das Gespräch mit zunehmender Dauer immer besser. Im Rahmen einer vierstündigen Bedarfsanalyse wurde alle unsere Wünsche und Ideen zusammengetragen.

Positiv:
- auch hier hat man sich sehr, sehr viel Zeit genommen.
- bei der MHM bekommt man alles aus einer Hand. Die Fremdvergabe ist nicht möglich; Eigenleistung in Absprache (wir möchten aber ohnehin nur Tapezier- und Malerarbeiten sowie Bodenbeläge und Außenanlage selber machen). Ähnlich wie bei Büdenbender hätte man hier eine "Rundum-Sorglos-Betreuung".
- wir bestimmen das Tempo.

Negativ:
- das Planungsbüro ist ab Unterschrift des Hausbauvertrages nur noch rudimentär für uns zuständig.
- auch wenn nach eigener Aussage das Tempo durch uns bestimmt wird, so ist die Vorgehensweise standardisierter und somit weniger individuelle als bei den anderen beiden Anbietern

In einem zweiten Termin am kommenden Dienstag möchte man uns Zahlen präsentieren. Wir sind gespannt welche Summe da aufgerufen wird. Erst danach wird wohl an einem Grundriss gearbeitet. Wir wundern uns über diese Vorgehensweise, sind aber gespannt wie es weitergeht.

Der Zweittermin mit Büdenbender fand am Grundstück statt. Hier gibt es eigentlich so viel zu erzählen. Unserem Betreuer war es wichtig das Grundstück zu sehen, bevor wir mit einer Planung beginnen können. Mitte Juni haben wir dann den dritten Termin und steigen gemeinsam in die Grundriss- und Ausstattungsplanung ein.

Zwischenfazit:
Die letzten drei Kontakte (Zimmerei, MHM und Büdenbender) liefen allesamt so wie wir uns das vorgestellt haben: Alle drei haben sich sehr viel Zeit für uns genommen und keinen Druck ausgeübt. Wir dürfen das Tempo und das weitere Vorgehen bestimmen. Allen ist bekannt, dass wir in keinem Fall vor Ende diesen Jahres bzw. Anfang nä. Jahres irgendwo etwas unterschreiben werden, trotzdem ist das Engagement sehr hoch.

Besonders wichtig für uns ist es einen Partner für unser Bauvorhaben zu finden, der mit uns auf Augenhöhe spricht und mit uns ein ganzheitliches und individuelles Konzept erarbeitet. Das bedeutet für die Unternehmen, mit denen wir in Gesprächen sind, sehr viel Vorleistung ohne wirkliche Gegenleistung - dem sind wir uns bewusst.

Daher hatten wir uns dazu entschieden, auf einen Zweittermin mit Finger Haus zu verzichten. Über Finger Haus und die Verkäuferin können wir nun wirklich nichts negatives sagen. Finger Haus baut sicherlich schöne Häuser zu guten Preisen, insgesamt passte die Unternehmensphilosophie aber irgendwie nicht zu uns. Außerdem hatten wir das Gefühl nicht der klassische Finger Haus-Kunde zu sein. Am Ende war es das Bauchgefühl, das zu der Entscheidung führte.

Die nächsten beiden Wochenenden haben wir zudem Ersttermine mit Schwörer, Hanse und Bien Zenker. Wir werden die Termine trotzdem wahrnehmen, denken aber, dass die Vorgehensweise dieser großen Fertighausherstellern nicht zu dem passen, was uns wichtig ist.

Daher wird es am Ende vermutlich auf die vier lokalen Anbieter hinauslaufen (2x Holztafel; 2x Massiv), lassen uns aber auch gerne von den großen FH-Anbietern überraschen.

Zu unserem aktualisierten Hauskonzept:
Nach den ersten Gesprächen hat sich für uns herauskristallisiert, dass wir vermutlich gar keine 190 m² benötigen, sondern auch gut mit 160 bis 175 m² (je nach Schnitt) auskommen würden.

Des Weiteren werden auf jeden Fall mit 2 Vollgeschossen bauen.

Bei der Dachform sind wir uns noch nicht ganz einig. Meiner Frau gefällt der Stadtvilla-Typ mit einem Walmdach; ich finde ein versetztes Pultdach schöner. Vom Satteldach sind wir mittlerweile ganz weit weg.
 
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Bis auf den Hüftschiefstand durch einseitige Parallelverschiebung (und die damit einhergehende Doppelung der Firstpfette) ist das doch dasselbe in grün (?)
Grundsätzlich ist der Stil sicherlich der Gleiche. Aus meiner Sicht - und das ist natürlich Geschmackssache - macht ein versetztes Pultdach mehr her als ein klassisches Satteldach. Außerdem ist es aus meiner Sicht ein ganz gutes stilistisches Mittel, um die breite Hausfront ein wenig aufzulockern.


Habt Ihr denn inzwischen das Grundstück? Wie sicher ist das?
95 % - Die Gemeinde beginnt jetzt mit der Erstellung eines neuen B-Plans für die Erweiterung. Nach Aussage der Gemeinde sind wir als Käufer vorgemerkt und können bis Ende des Jahres Kaufvertrag unterschreiben.
 
95 % - Die Gemeinde beginnt jetzt mit der Erstellung eines neuen B-Plans für die Erweiterung. Nach Aussage der Gemeinde sind wir als Käufer vorgemerkt und können bis Ende des Jahres Kaufvertrag unterschreiben.
D.h. wir reden von einem Grundstück in einem bestimmten Baugebiet, aber nicht nicht über ein fix bestimmtes Grundstück ?
 

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