EFH mit LABO und Grundstück von der Gemeinde für 444k€

Dieses Thema im Forum "Finanzierungsplan / Finanzierungsvarianten" wurde erstellt von M4rvin, 13. 05. 2018.

EFH mit LABO und Grundstück von der Gemeinde für 444k€ 4 5 5votes
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  1. M4rvin

    M4rvin

    6. 08. 2016
    95
    7
    Frage / Anliegen:

    Noch nichts unterschrieben, Finanzierung bis jetzt so geplant...

    Hi ihr!

    Kurz zu uns: Er (33J, 2500€ Netto), Sie (38J, 800€ Netto) und die zwei Mädels (4J und 2J) aktuelle Warmmiete 800€.

    Nachdem wir jetzt den Zuschlag von der Gemeinde für ein Grundstück in einem Neubaugebiet erhalten haben, möchten wir gerne ein Häuschen bauen.

    Das 593qm große Grundstück kostet nur 150k€ mit Nebenkosten!
    Wir haben jetzt mit einer örtlichen Baufirma ein Massivhaus geplant, das ganze kostet komplett 260k€. (Eigenleistung Arbeitsstunden Böden und Malern, ohne Keller, Wohnfläche 118qm)
    30k€ haben wir uns jetzt für die Hausanschlüsse und etwas Außenanlage angedacht. (Ich weiß, Außenanlage sind teuer, aber wird alles in Eigenleistung gemacht.)

    Unser Finanzierung sieht wie folgt aus:

    148k€ Zinsverbilligungsprogramm
    2.05% Zinsen, 2.53% Tilgung, 565€ mtlRate (Volltilgung 30J)

    50k€ Staatl. Baudarlehen
    0.5% Zinsen, 1% Tilgung, 62€ mtlRate (15J)

    165k€ Sparkasse
    1.67% Zinsen, 3% Tilgung, 640€ mtlRate (15J)

    67k€ Eigenkapital
    14k€ Eigenleistung
    15k€ Puffer (nicht in der Finanzierung, Wertpapiere und div Verträge die man nur im Notfall mit Verlust kündigen würde)

    Jetzt hätte da eine Frage, zu meiner Restschuld nach 15 Jahren...
    Das wären ja einmal die 80.400€ von der Sparkasse und die 37.800€ von der LABO, also 118.200€.

    Zum einen wollte ich jetzt wieder anfangen, meinen alten Riester von vor 2007 zu besparen. (Danke nochmal an die "Überreder" hier im Forum)
    Das wären nach 15 Jahren 35k€ ohne Zinsen, bleiben also 83.200€ zum absichern!
    Würdet ihr mir zu einem Bausparer oder lieber zum Anschlussfinanzieren raten?

    Meine Frau ist der Meinung (Wir beide sind sehr sparsam), dass wir das meiste über Sondertilgung regeln könnten, weil sie ja bald wieder mehr verdienen würde. Monatlich zahlen wir ja "nur" 1270€ für die Darlehen... Ich bin da eher skeptisch.

    Im Voraus schon mal besten Dank!
    Marvin
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. 05. 2018
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  3. Alex85

    Alex85

    21. 07. 2016
    3.607
    1.034
    Ich würde bei 83T€ Restschuld gar nichts weiter absichern.
    Beispiel für Anschlussfinanzierung:
    2% Zinsen, 10% anfängl. Tilgung ergäben 830€ monatliche Rate und nach ~9 Jahren wärst du fertig
    4% Zinsen, 10% anfängl. Tilgung ergäben 968€ monatliche Rate und nach ~8.5 Jahren wärst du fertig

    Du siehst, selbst bei verdoppelten Zinsen explodiert dir die monatliche Belastung nicht.
     
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  4. M4rvin

    M4rvin

    6. 08. 2016
    95
    7
    Ok, das beruhigt mich ein bisschen, Danke!

    Ich hätte noch ne OT Frage. Ich spare aktuell 70€ und 2x 30€ auf "fondsgebundenen Rentenversicherungen" für mich und meine Kinder. Sollte man die weiter besparen, stilllegen oder auszahlen lassen?
    Wären ja auch theoretisch 1560€ im Jahr was man in Sondertilgung stecken könnte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. 05. 2018
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  5. Zaba12

    Zaba12

    2. 07. 2016
    1.430
    326
    Geht Dir der Arsch nicht auf Grundeis bei 3300€ monatlichen Einkommen und 365k€ Darlehen?

    Die 1270€ wären mit Nebenkosten dann knapp 1700€ monatlich fürs Wohnen ohne das Ihr Rückstellung bilden könnt oder für eine SoTi spart.

    Die Summe ist schon nicht ohne.
     
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  6. ypg

    ypg

    2. 10. 2012
    12.866
    2.220
    Ich glaube auch nicht, dass am Ende des Jahres viel für SoTi übrig bleibt. Das steckt Ihr doch schon in dieses „das wird peu a peu selbst in EL gemacht“ rein.
    Oder woher kommt das Geld für Material und Gartengeräte?
    Ich würde es also nicht mit einkalkulieren.

    Habt Ihr die Baunebenkosten kalkuliert?
     
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  7. M4rvin

    M4rvin

    6. 08. 2016
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    Klar mache ich mir da viele Gedanken... Es kann ja immer etwas schief gehen! Aber falls es wirklich nach einigen Jahren scheitern sollte, bin ich ziemlich sicher, dass wir da ohne Verlust rausgehen würden. Die Nachbargrundstücke wurden am freien Markt für 330k€-400k€ verkauft, also wenn die Immobilienblase nicht dermaßen platzt, klingt es auf jeden Fall nach einer guten Geldanlage!

    Die meisten Nebenkosten sind schon mit drin, dass einzige was noch drauf kommt sind die Hausanschlüsse, Aushub wegfahren, Versicherungen, Baustrom und Außenanlagen. Dafür haben wir jetzt 30k€ geplant.
     
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