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EFH im Großraum Stuttgart noch finanzierbar?

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na geht schon...so lange von den Eltern sechstellige Summen geschenkt werden :D

Aber das Forum ist wirklich alles andere als repräsentativ. Letztens wieder mit unserem Finanzierungsberater und später auch dem Banker unterhalten, die extrem positiv überrascht waren über unsere Vorbereitung (z.B. Aufstellung der BNK). Das sieht er als sepzialisierter Baufinanzierungsberater sehr selten. Beim Banker das gleiche..

Die meisten gehen halt einfach drauf zu...machen ne Finanzierung auf Kante. Müssen Nachfinanzieren. Und irgendwie geht es alle doch
 
Naja weil es letztlich wohl aufs Gleiche rausläuft. Ich gehe nicht davon aus, dass meine Eltern oder die Eltern meines Mannes dieses Geld jemals zurück haben wollen....

Und diese Konstellation kenne ich von mehreren Freunden, die gebaut haben in irgendwie ähnlicher Form.
Also wieder die armen Eltern. Anstatt denen etwas zirück zu geben, werden die weiter geschröpft. In meinem Freundeskreis würde man sowas nie machen, da man erwachsen ist und auf eigenen Beinen steht. Hat auch was bei uns von Ehrgefühl kein Geld für Luxisgüter von den Eltern anzunehmen, sondern denen was zu göhnen...
 
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Und ebenso die Feststellung, dass es ganz unterschiedliche Kategorien gibt - für 100.000€ zu versteuerndes Einkommen kauft man immer noch nicht in der Region 19.000€/m².
Sorry, dass hier hierauf nochmal zurück komme aber das hört sich bei dir so an als wären diese Preise in Hamburg normal und für Leute mit einem zvE von 100K gedacht.

Also 19k/qm sind selbst in München die Spitze des Eisbergs von den Preisen her. In Hamburg stellt dieser Preis die Spitze der Spitze dar. Für entsprechendes Klientel sind diese Wohnungen also auch gedacht. 100K zvE sind aber noch lange nicht die Spitze des Eisbergs. Kleines Beispiel gefällig?:

Allein hier im Landkreis gibt es eine mittlere dreistellige Anzahl an Personen die auf Lohnsteuerkarte einen Bruttoarbeitslohn von über 500k haben. Nicht dabei sind die ganzen selbstständigen Ärzte, Unternehmensberater, Architekten, Rechtsanwälte etc. Weiterhin zählen da nicht die Einkünfte aus V+V, KapV, ausländischer Arbeitslohn etc. mit rein.
Ich finde die Preise alles andere als geil und bin richtig froh, dass mir die Preisentwicklung seit 2016 herzlich egal sein kann aber ich denke in Deutschland gibt es mehr Leute mit sehr bis sehr sehr guten Gehältern als vielen bewusst ist und entsprechend werden die Preise noch weiter steigen. In Frankfurt werden viele teure Wohnungen von Ausländern(vor allem Koreaner und Chinesen) gekauft. Die zahlen die Preise oft ohne mit der Wimper zu zucken weil der Markt im internationalen Vergleich noch überschaubar ist.
 
Aber es verändert sich gerade eine Menge. Die Frage ist, wie wichtig ist es in den nächsten Jahrzehnten noch so nah an der Stadt ein Haus zu haben? Ist es nicht auch ok 50 km ausserhalb zu wohnen, wenn man die Strecke nur 1-2 mal die Woche ins Büro zurücklegen muss?
In Stuttgart sind die preise bei 500€/m², tendenz stark steigend. Bei ca. 30 km Entfernung zur Innenstadt. Das sind dann schon Dörfer, welche per Bus im Verkehrsverbund angebunden sind. (Bus+S-Bahn ca. 60 min zur Innenstadt).
Billiger wirds nur, wenn man noch weiter weg geht und den Verkehrsverbund verlässt. Aber dann kann man nur noch per Auto irgendwohin kommen.
 
Also wieder die armen Eltern. Anstatt denen etwas zirück zu geben, werden die weiter geschröpft. In meinem Freundeskreis würde man sowas nie machen, da man erwachsen ist und auf eigenen Beinen steht. Hat auch was bei uns von Ehrgefühl kein Geld für Luxisgüter von den Eltern anzunehmen, sondern denen was zu göhnen...
Also entweder du kommst aus ner anderen Kultur, wo es wirklich so ist oder dir erzählt keiner, was er von seinen Eltern bekommen hat, insbesondere weil er deine Meinung dazu kennt.
Außer meiner besten Freundin kennt auch keiner die Summe, die ich von meinen Eltern habe.

Ich gönne meinen Eltern alles, was sie möchten und erwarte gar nichts.
Was für dich nicht nachvollziehbar zu sein scheint ist, dass manche Menschen genug Geld haben um sowohl selber schön zu leben als auch um ihren Kindern was abzugeben.
Und was du noch weniger nachvollziehen kannst ist, dass jedem andere Sachen wichtig sind. Meine Eltern waren, außer zwangsweise zu Geburtstagseinladungen, noch nie in einem Restaurant. Genauso wie ich, essen sie aber auch viel lieber zuhause. Meine Eltern wollen auch nicht mehr verreisen, weil sie sich zuhause wohler fühlen und ihnen das zu anstrengend. Aus Kleidung hat sich in meiner Familie noch nie jemand was gemacht. Ich bin mega genervt, wenn was kaputt geht und ersetz es durch das nächstbeste, das mir auf ner gängigen Internetseite über den Weg läuft. Ich finde Kino doof, weil ich es zuhause gemütlicher finde.
Und so könnte ich dir noch viele Beispiele aufzählen.
Was ich hingegen ganz toll finde und was mir furchtbar viel Spaß macht, ist Zeit mit meinen Kindern zu verbringen und auch ihnen eine Freude zu machen. Geben macht doch auch glücklich.
Genauso freuen sich meine Eltern auch deutlich mehr darüber, dass wir uns ein Haus gebaut haben, als über alles mögliche andere, was sie mit dem Geld machen könnten.
Im Übrigen spenden sie auch mittlerweile einen guten Teil ihres Einkommens an wohltätige Zwecke, weil auch das ihnen mehr gibt als weiterer überflüssiger Konsum für sich selber.
Und auch das finde ich sinnvoll, weil wir im Gegensatz zu vielen anderen auf der Welt wirklich genug haben...

Und wo wir auch anderer Meinung sind. Ein Haus ist für uns KEIN Luxusgut. Meine Eltern haben ein traumhaft schönes Haus auf einem guten Grundstück. Ein eigenes Haus gehört für uns zum Leben. Da würden mir 1000 andere Sachen einfallen, auf die ich eher verzichten würde.
Aber das muss doch jeder für sich selber wissen, was einem wichtig ist.

Es wäre interessant, was du wirklich denken würdest, wenn deine Eltern 1 Millionen auf ihrem Konto rumliegen hätten. Würdest du es ernsthaft sinnvoll finden, dass sie die komplette Millionen restlos ausgeben?
 
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