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ENGCHRIS

EFH - finale Version - hab ihr noch Optimierungen?

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Es wird in kürze die Diskussion beginnen, ob Wohnzimmer/Küche besser im UG aufgehoben sind (da Zugang zur Terrasse). Ich finde beides hat Vor- und Nachteile und ist eine persönliche Entscheidung - ich selbst wüsste nicht wie ich es machen würde!
Was mir bei dem Grundriss auffällt ist, dass um ins UG zu gelangen, man immer durch die Küche/Essen oder durch den Wohnbereich muss. D.h. wenn die Kinder Freunde mitbringen, wenn Sie als Teenies auch mal später nach Hause kommen, (und sich vll. der erste Freund mal spät aus dem Haus schleichen will) immer durch den Wohnbereich. Der Nachbar, der mal zu nem Bierchen in den Garten eingeladen wird - auch durch den kompletten Wohnbereich. Mir persönlich wäre das zu offen.
Vielen Dank für das Feedback.

Ja das mit der Treppe ist etwas gewagt. Die Entscheidung war letztendlich bewusst (damit kann ich die zukünftigen Dates meiner Teenie Kinder kontrollieren).
Kleiner Scherz..
Wir haben viele Grundrisse gesehen, wo die Treppe zwar nicht als Raumteiler aber eben auch offen im Wohn/Essbereich gelegen ist.
Letztendlich hat beides den minus punkt, dass man evtl. als Elternteil nicht komplett ungestört ist.

Aber wenn Mama und Papa vom Besuch nichts wissen sollen, dann haben die Kids auch in unserem Grundriss ja noch ein paar Möglichkeiten offen.

Der Nachbar kann gerne den kurzen weg vom Windfang Richtung Küche/Balkon nehmen :)
 
Leben auf einer Ebene geht, behindertengerecht ist es nicht. Deshalb habe ich gefragt. Es funktioniert auch kein Rollator, Sanitätsstuhl und der Pflegedienst tut sich sehr schwer (Schlafzimmer und vorallem Bad sind zu klein)

Mit dem UG bin ich immer noch nicht weiter. Ich schreibe dir mal was mich stört. Vielleicht fällt jemanden eine Lösung ein.
Haustechnik ist ein enger Schlauch
Unbedingt die Wand zum Schlafzimmer mit Schallschutzmaßnahmen versehen. Waschmaschiene, Trockner, Wärmepumpe
riesiger Flur im UG dafür zur Grundfläche kleine Kinderzimmer.
Das Büro sieht nach Reststück aus. Wird auf jedenfall sehr ungemütlich und dunkel
Dem Kellerraum der von außen zugänglich ist, würde ich keine Tür in die Wohnung spendieren. Einbruchschutz, Gemütlichkeit, so eine feuerfeste, abschließbare Türe, hat immer was von Keller
 
Es wurd ja schon einiges gesagt.
Grundsätzlich teile ich die meisten Meinungen
Für mich gehört ein Balkon zu einer Wohnung. Wenn bei einem EFH, dann nicetohave für die Wäschetrocknung - nicht mehr und nicht weniger. Der direkte Zugang zu einem/seinem Garten macht das Leben in einem Haus aus, alles andere wird spätestens im zweiten Sommer zur Belastung.
Wenn ich bedenke, wie oft wir am Abend noch raus sind, um im Garten zu zuppeln oder zu wässern... oder die Kräuter zum Kochen zu holen. @haydee hat eigentlich immer das gute Argument mit den Kindern, die im Garten toben wollen und Mama die Reisetasche packen muss.., noch nicht einmal schnell mal einen Saft holen kann.
Nun denn, das erste Haus wird für den Feind gebaut ;)

Weitere Gedankengänge:
Behindertengerecht bzw. für das spätere Alter:
Man kann komplett auf einer Etage leben, da man alle wichtigen Räume
auf einer Ebene hat. Das Gästezimmer kann zum Schlafzimmer umfunktioniert werden.
Man muss also keine Treppen laufen.
Und was ist dann mit dem UG? Pflegerin läuft Euch dann ins WZ? Dusch-WC zu klein und zu weit weg.
Richtung Schleuse in der Aussparung ist ein Side by Side Kühlschrank geplant.
Ich denke das reicht mir von der Arbeitsfläche.
Der Kühlschrank passt sich nicht in den ergonomischen Arbeitsablauf in einer Küche an, er ist außerhalb des Bereiches. Da gibt es auch kein „aber“.
Zugang zum Garten ist im EG vorhanden.
Vom Balkon richtung Garage. Im Bereich der Garage wird aufgeschüttet und
Ist nicht gerade das, was man sich wünscht, oder? Siehe oben.
Die Treppe im EG und UG bekommt natürlich ein Glasgeländer.
Das kann man vermuten. Doch statt eine Treppe, die nach oben führt, noch ein Raumteiler wäre (hier auch nicht so toll), ist eine UG-Treppe als Wohnelement dann doch etwas anders zu planen. Um den Raum hier zu gestalten, fehlt etwas upside. Tisch, Geländer, Sofa... alles nur hüfthoch. Und nach Feng Shui oder anderen Raumlehren ist etwas, was nach unten zieht, oft negativ einzuschätzen und braucht zumindest einen Ausgleich.
Im Prinzip schaust Du vom Sofa auf den Herd ;)

Die Ansichten und den Lageplan kann ich leider derzeit nicht öffnen, aber mir fällt auf:
Im SZ ist die Ankleide gefangen. Wenn beide zu verschiedenen Zeiten aufstehen, ist das grosser Mist, denn jedes Mal am Bett vorbei (Lichtanlichtauslichtanlichtaus...)
UG ist mir irgendwas suspekt. Ob das der lange HWR ist (Röhre), ich weiß nicht. Mit behagt da irgendetwas nicht. Vielleicht ist es der Kellerflur zu Werkraum und 2 Kizis.
Windfang mit Richtungswechsel in Kombi mit langem Flur finde ich nicht einladend im EG.
Die Lage der Treppe würde mir als Paar zuviel Privatsphäre nehmen, wenn Kinder im Haus sind.
Schleuse bzw Backupküche finde ich ok. Auch der Gedanke, nur 2 Geschosse zu bauen.

Ob Maße stimmig sind, kann ich nicht sagen, weil ich sie derzeit nicht gut erkenne.

Ich glaube nicht, dass Du Kritik haben möchtest.
Es erwartet keiner, dass etwas geändert wird, aber nachvollzogen werden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
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- Treppe als Raumtrenner im OG unter Umständen fraglich, da dunkles Loch umgeben von Geländern, sowas muss man mögen. Es ist kein klassischer Luftraum, sondern wird danach anmuten was es ist: ein Kellerabgang.
Das mit der Treppe ist wohl Geschmackssache.
Vielleicht als Ergänzung.
Es wird wohl aufgrund der riesigen Fensterflächen auf der Südseite keine dunklen Löcher geben.
Die Treppe im EG und UG bekommt natürlich ein Glasgeländer.
Ich hoffe wir bekommen es hin, dass die Treppe im Wohnraum nicht wie eine kalte Kellertreppe in die Kammer des Schreckens wirkt.
Die Beschreibung teile ich vollumfänglich, sie ist keine Geschmackssache, deher teile ich die Hoffnung auch nicht im Geringsten.

Erst einmal: rollatorgerecht ist das haus ebenfalls nicht einmal ansatzweise - muß es aber auch nicht, mit 28/30 Jahren werdet Ihr von der Genaration her sicherer als ein Fünfer mit Zusatzzahl zu denen gehören, die ruhestandsnah erneut bauen. Das Gelände hat an der Berg-Langseite etwa 1,40 / 1,50 m Höhenunterschied, an der Tal-Langseite sind es etwa 1,60 bis 1,90 m - da sehe ich den Gedanken an Split Level nahezu unerbittlich auf den Schoß hüpfen, aber keinen Wohnkeller. Das Hauskonzept ist geradezu alpin, für gemäßigte Alblagen entschieden too much. Und daher mit den sich daraus geradezu zwangsweise ergebenden Kinderabstellräumen. Das Dach dreht sich mit seiner schiefen Hüfte dem Hang sogar regelrecht entgegen. Der Architekt hat sich in leicht bauhäuslerische Hangchalets der Siebziger Jahre verliebt, das sollte er aber nicht auf Eurem Grundstück therapieren. Kind 2 hat auf dem Weg am Fußende seines Bettes entlang eine "Dachschräge" von vier Treppenstufen - ich vermute einen noch sehr unerfahrenen jungen Architekten.

Insofern seid Ihr hier in bester Gesellschaft mit Eurem (hier schon als Running Gag gewohnten) "finale Version" in der Überschrift. Aber nach der Selbsterkenntnis aus dem Eröffnungsbeitrag
Wahrscheinlich haben wir aufgrund der langen Planungsdauer nicht mehr die notwendige Distanz.
lese ich diese "Finalität" auch als eher in dem Sinne gemeint, das Pulver verschossen und das Stadium der ausgereiften Betriebsblindheit erreicht zu haben.

Am Rande meine dumme Frage: wie sind Innenwände in den Stärken 12,5 und 20 cm zu verstehen - sprich: welche Materialien sollen das sein, ich lese die Stärken als Materialwechsel ggü. den Außenwänden.
 
Ich reibe mich weniger am Grundriss als an der veranschlagten Summe von 500k inkl. Baunebenkosten.
Die Doppelgarage, Glasfronten, Hangerdarbeiten, Stützmauern, PV und Solar, Glasgeländer, etc. würde ich jetzt intuitiv (deutlich) höher gelegen vermuten.

Wieviel qm Wohnfläche sind es denn insgesamt?
 
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Interessant aber leider auch nicht mein Fall. Das meiste wurde schon gesagt.

Was mich auf Anhieb abschreckt, ist die Schleuse neben der Küche. Wenn dann regelmäßig die Autoabgase mein Festtagsessen in der Küche umwehen, wär ich schon satt. Aber ok - wir hoffen mal auf Elektroautos in naher Zukunft.

Der Chillbereich will irgendwie keine Gemütlichkeit zulassen. Die Offenheit ist eigentlich schön aber das Treppen-Fallloch in der Mitte wirkt genau wie diese - eine Falle, wo die Monster in der Tiefe warten.

Keller und Technikräume im UG nehmen gigantische Flächen ein und die Kinder haben das Nachsehen. Zudem noch ungleich verteilt - und bei einem Kind wird man wohl die Treppenstufen an der Decke sehen. Das grenzt an Murks.
Auch schön, wenn die Kinder aus lange Weile auf der Terrasse die Eltis im SZ beobachten. Hier würde ich nochmal komplett neu planen, denke ich.

Für's Draußensitzen und Kaffeetrinken brauchts dann wohl nen Essensaufzug von der Küche ins UG. Wäre sogar machbar - hatten wir glaub ich noch nie hier und wär doch mal was. ;)

Insgesamt seh ich die Sache trotzdem als lebbar. Wenn es Euch gefällt, legt los. :)
 
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