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E-willi

Drei Varianten kombinieren für "optimale" Forderung?

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Ich habe mich bei einer Bank zwecks Baufinanzierung beraten und dabei wurde mir folgendes Konstrukt gebastelt:

1) KfW-Kredit der nach 10 Jahren (maximale Zinsbindung) abgelöst wird. Die Restschuld wird überführt in ein
2) Annuitätsdarlehen mit 15 Jahren Zinsbindung (mehr bietet die Bank nicht an), welches aber auch noch nebenbei läuft
3) In der Zwischenzeit wird ein Bausparvertrag mit Riesterförderung bespart, dieser löst dann bis zum Zinsbindungsende das Annuitätsdarlehen ab. Die Restschuld geht in das Bauspardarlehen über.

Hintergrund dazu ist dass man so gemäß Bankverkäufer die maximale staatliche Förderung inklusive Kinderboni abgreift und man bis zum Laufzeitende auch dort einen festen Zinssatz hinbekommt. Selbst mit den Kosten des Bausparvertrages wäre man noch im Plus.
Ich könnte ggf. dort auch noch VL mitnehmen, ist aber bisher in das Angebot noch nicht eingepreist.

Was meint ihr zu einem solchen Konstrukt, außer dass die Bank so dreifach Provisionen bekommt?
also man musste genau wissen, ob man hier 60% der Kosten oder 80% der Kosten oder mehr finanziert.

liegt man unter 80% oder weniger, wäre dann Sinnvoller es über eine Versicherung (Allianz, AXA etc.) als Baudarlehen mit langer Zinsbindung laufen zu lassen.
die sind da aktuell sehr gut.
man hat 20-40 Jahre Zinsbindung, konstante Rate, und man kann alles gut planen! Oft bieten die KfW Darlehen noch mit Rabatt, d.h. günstigere Zinssätze als normal.

Wohnriester?
Also ich verstehe die Leute nicht, die eine ALTERSVORSORGE mit HAUS Finanzierung mischen... das ist ein "gutes Produkt" für die Gesellschaften/Verkäufer ;) die verdienen damit Geld, was bleibt für den Kunden:
1) schlechte Rendite!
2) wenn man das Darlehen in Anspruch nimmt, muss es im "Rentenalter" versteuert werden (nachgelagerte Besteuerung) = weiß keiner genau, zu welchen Steuersatz es dann fällig ist! Somit wenn per Heute man dadurch 0,10% oder auch 0,20% günstiger fahren würde, am Ende wird man drauf zahlen!!!
Das aber erzählt keiner der Berater.... die wollen schön mit Euch nur Geld verdienen.

wenn man schon "Riestern" möchte, um die Förderung mitzunehmen, dann lohnt es sich nur, wenn:
1) man in Investment investiert, da ist die Rendite noch höher als die Inflation
2) man "netto Tarif" wählt, ohne hohen Abschluss- und Vertriebskosten (im Kleingedrückten stehen die bei normalen Riesternverträge teilweise mit bis zur 8% für diese Kosten, das frisst noch mehr von der Rendite!)
3) man sollte selbst die Fonds auswählen können, wo das Geld angelegt wird, so kann man z.B. einen guten (mit vernünftiger Rendite nehmen) und dazu wo die Kosten auch gering sind!
denn so hat man nach 20-30 Jahren 20-30% mehr Guthaben bei der Altersvorsorge (bei gleicher RENDITE gerechnet!) als wenn man das seinem Bankberater überlässt.
also Leute, es geht um sehr viel Geld, also lieber sich 1-2 Tage ausführlich damit beschäftigen, und damit am Ende 20.000-30.000 EUR mehr zu haben!!!


PS. liegt man über 80% (manchmal kann es schon 70% sein) könnte es natürlich Sinn machen, die Bank mit 10-15 Jahren Zinsbindung zu nehmen, und dann den Rest mit Bausparvertrag zu machen. Um so gar kein Zinsrisiko zu haben. Dafür muss man aber alles ganz genau ausrechnen.
und bitte, normale Bausparverträge, die sind dazu da, um später die günstigen Zinsen zu bekommen, nur dafür sind die da!!!
 
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Die KFW ist ja nur absichernde Bank. Das KFW Darlehen selbst wird ja durch deine finanzierende Bank abgewickelt. Ist die Zinsbindung des KFW Darlehens erreicht, dann macht meines Wissens nicht die KFW die Prolongation, sondern die finanzierende Bank. Das wird aber nicht in das bestehende Annuitätendarlehen "überführt", sondern als eigenständige Prolongation fortgeführt.
 
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