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Bochum2019

Dr. Klein Erfahrung bei Vermittlung. Kredit von Bank genehmigt?

4,10 Stern(e) 14 Votes
Hi Hyponex, wir sind momentan auch dran uns Finanzieurngsangebote machen zu lassen, unter Anderme heute bei Dr. Klein.
Können Sie mich kru anschreiben? Eventuell haben Sie ja ein besseres Angebot oder eine bessere Bank zur Auswahl :)
Vielen Dank im Voraus.
Ilias
 
Nimmt Dr. Klein echt Zusatzgebühren von den Banken?

Ich stelle mir so vor, dass die normale Vermittlungsprovision aufgeteilt wird an den Vermittler und an Dr. Klein. Klar bekommt der Vermittler pro Fall weniger Geld, dafür aber ein Angestelltenverhältnis mit den üblichen Annehmlichkeiten.
also Dr. Klein ist ein Franchise!

d.h. wer als selbständiger Franchisepartner arbeitet, und von Dir als Kunden 1% Provision von der Bank verlangt, muss die Bank mind. 1,25% bis zur 1,45% zahlen! (die 0,25-0,45% greift sich als Gebühr Dr. Klein ab!).
hinzu kommt natürlich, dass die Banken "Bonus" zahlen, je nach Volumen... und das kann schon einiges werden!
(da ich nicht mehr bei Dr. Klein bin, bekomme ich diese Bonuszahlungen on Top, das sind dann je nach Bank 0,05-0,35% auf das Volumen als Jahreszahlung...)
 
Bei der Annahme das 1% Provision üblich ist, komme ich mit 800 EUR nicht weit. Oder bekomme ich dafür wirklich eine Vollumfängliche Beratung + Top Zins?
Hey Stefan,
sorry, dass ich mich erst jetzt melde ;)

also das mit der Honorarberatung ist so ein Ding.
ich als Vermittler muss mich immer entscheiden, entweder bin ich nur Honorarberater, oder arbeite auf Provisionen der Banken zu (und der Kunde zahlt nichts!).

für die 800 EUR kann ich die Beratung machen + den günstigsten Zins bekommen, und den 1. Antrag fertig machen. Was aber ist, wenn die Bank ablehnt (weil das Haus als Beispiel 20% weniger Wert ist, was in aktueller Marktlage oft vorkommen kann!)

dann muss wohl neuer Antrag, mit anderen Bank gemacht werden = weitere Arbeit = weitere Kosten...

denn bei 250.000 EUR Finanzierung sind z.B. bei 1% Provision dann 2.500 EUR, und die verdient man erst, wenn die Zusage kommt + Vertrag unterzeichnet wird.
Lehnt die Bank ab, dann verdient der Vermittler kein Geld, d.h. der macht dann auch den 2. Antrag ohne weitere Kosten...

man muss alles abwägen.

ich als Vermittler nutze gerne im Versicherungsbereich Honorarberater, aber nur für die Abwicklung! d.h. ich suche mir das Produkt, Anbieter, Tarif etc. selbst aus, und dann schließe ich es über Honorarberater ab. Der kassiert von mir Geld, und ich habe keine Abschluss/Vermittlerkosten. Die bei z.B. Riester/sonstiger Altersvorsorge schon bis zur 8% der Beiträge ausmachen können.
Stellt Euch mal vor, Ihr spart 170 EUR mtl. in Altersvorsorge, 30 Jahre lang, das sind dann in 30 Jahren 61.200 EUR an Beiträgen = kann bis zur 5.000 EUR Provision für den Versicherungsmakler sein!
mache ich es über Honorarberatung zahle ich dafür 250-300 EUR (der muss ja nur den Antrag ausfüllen!!!)
dafür bekomme ich bei gleicher Verzinsung nach 30 Jahren schnell 25.000 - 30.000 EUR mehr an Guthaben!!!
 
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Ich bin ebenso überzeugter Kunde einer Honorarberatung.
Ich habe meine sämtlichen Versicherungen von ihm prüfen lassen. Dabei haben sich Abgründe aufgetan. Falscher Versicherungsumfang etc. Hier und da hat er gesagt der Vertrag passt.
Die altersvorsorge lasse ich auch über ihn laufen.
Vertrauen gehört dazu, daß ist richtig. Aber jemanden den ich direkt bezahle und der mir absolute Preistransparenz zeigt, dem vertraue ich mehr als anderen Vermittlern, die auf Provisionsbasis arbeiten.

Berater in der Bank haben nämlich zb auch gewisse Zielvorgaben und beraten unter Umständen in die Richtung, die Ihnen helfen. Und sonst eben nicht das richtige Produkt für den Kunden ist.

Und dass man Beratung IMMER zahlt, muss erst noch verstanden werden.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Ich bin ebenso überzeugter Kunde einer Honorarberatung.
Ich habe meine sämtlichen Versicherungen von ihm prüfen lassen. Dabei haben sich Abgründe aufgetan. Falscher Versicherungsumfang etc. Hier und da hat er gesagt der Vertrag passt.
Die altersvorsorge lasse ich auch über ihn laufen.
Vertrauen gehört dazu, daß ist richtig. Aber jemanden den ich direkt bezahle und der mir absolute Preistransparenz zeigt, dem vertraue ich mehr als anderen Vermittlern, die auf Provisionsbasis arbeiten.

Berater in der Bank haben nämlich zb auch gewisse Zielvorgaben und beraten unter Umständen in die Richtung, die Ihnen helfen. Und sonst eben nicht das richtige Produkt für den Kunden ist.

Und dass man Beratung IMMER zahlt, muss erst noch verstanden werden.
so schaut es aus.... aber in Deutschland ist man der Meinung, dass Beratung bei der Bank/Versicherung NICHTS Kosten darf... und so werden die "Meisten" abgezockt...

letztens war ein Kunde bei mir, und sagte mir:
die Beraterin bei der Volksbank hat ihm gezeigt, dass es über Vermittler sich nicht lohnt, da er von der Bank eine Provision bekommt, und so das in der Kondition eingerechnet wird. Dann hat die ihm 2 Angebote gemacht, eins ohne Provision, was sie ihm anbieten kann, und eins, wo der Vermittler 1% bekommt.

dann habe ich dem Kunden auf mein Bildschirm gezeigt, wo für mich 1% Provision eingerechnet war, von der selben Bank! und diese Konditionen waren günstiger, als die Beraterin der Bank ihm anbieten wollte, ohne Vermittlerprovision...

Jedem sollte folgendes Bewusst ein:
- ein Mitarbeiter bei der Bank/Versicherung kostet die Bank/Versicherung immer Geld, auch wenn er kein Umsatz bringt!
der hat dann noch Urlaub, ist Krank, kostet also Geld, wenn der NICHTS macht
- die Räumlichkeiten kosten auch Geld
usw.
das wird alles in den Konditionen der Banken, wenn man sich vor Ort beraten lässt, berücksichtigt.

Über die Vermittler sind viele dieselben Banken (Teilweise 0,2-0,4% günstiger) weil:
- Vermittler kostet nur Geld, wenn das Geschäft gemacht wird!
- Vermittler übernimmt viel Vorarbeit, d.h. bei der Bank wird die Entscheidung getroffen, somit in kürzerer Zeit, als der Berater es braucht.
- wenn die Bank wenig zu tun hat, senkt die die Konditionen, damit Vermittler den Geschäft bringen (somit können die damit leicht die Auslastung steuern...)

das gilt auch für Honorarberater.... ;)
 
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