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Zickedeluxe78

Des Nachbars Hund - Bellen am Zaun, Drüberspringen

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Niemals würde ich den Hund irgendwie ärgern und mit Pfefferspray oder anderen Dingen vollspritzen. Das wird sich der Hund für immer merken und euch hassen, dann kann es wirklich gefährlich für euch und eure Kinder werden. Lieber jeden Tag ein Leckerchen über den Zaun werfen, oder Fleischwurststückchen, Käsewürfel usw..

LG
Sabine
Hallo Curly

Hundebesitzer sollten sich immer darüber im klaren sein, dass sie den Hund kontrollieren MÜSSEN. Es kann nicht angehen, dass ein Hund gegenüber Menschen aggressiv ist und der Besitzer nichts unternimmt. In diesem Falle, den Zaun so hoch bauen, dass der Hund auf gar keinen Fall die Absperrung überwinden kann.
Der Tipp mit dem Leckerli ist gut gemeint und könnte zur Beruhigung der Lage beitragen. Aber stell dir vor, es kommt ein fremdes Kind vorbei, das den Hund noch nicht mit Leckerli konditioniert hat und läuft vor Schreck weg. Der Hund wird natürlich nachsetzen mit all seinen möglichen Konsequenzen. Darum muss ein Hund erzogen werden. Wenn der Besitzer dazu nicht willens ist, muss der Nachbar das tun.

Steven
 
Lieber jeden Tag ein Leckerchen über den Zaun werfen, oder Fleischwurststückchen, Käsewürfel usw..
Nichts für ungut, aber dann liegt die Töle irgendwann beim Doc und du darfst die Zeche zahlen.

Wenn der Halter uneinsichtig ist, ermächtigt der Selbstschutz bis zum Letzten. Und das würde ich ihm nach mehrmaligen Anlauf auch klar machen. Der Appell an die Gesundheit des Tieres sollte hoffentlich fruchten.
Selbst in der Verwandtschaft einen Fall gehabt, wo eine Gaswaffe eingesetzt werden musste. Ganz großes Drama, bis zum Richter kam es aber nicht, weil eindeutig. Keinen cent gab es. Aber schlimm für die Halter, die ihren Hass dann auf ihn projizierten (ist klar), dabei waren sie es selbst, die unfähig waren der Verantwortung für ein solches Tier gerecht zu werden. Sehen die natürlich ganz anders.

Man sollte sich mal fragen, warum der Hund kläffend im Garten herum vegetiert. Auch das geht anders.
 
Hallo

gegen einen Hund gibt es keine Notwehr! Ein Hund ist (rechtlich gesehen) eine Sache. Und Notwehr kann nur gegen einen Menschen eingesetzt werden. Nie gegen eine Sache. Gewalt gegen einen Hund kann höchstens Sachbeschädigung sein. Und diese kann gerechtfertigt sein. z. B. ein Hund geht auf dich los. Du erschlägst ihn mit einem spaten. Klare Sachbeschädigung, aber gerechtfertigt und damit nicht strafbar. Geht der Hund nicht auf dich los und du erschlägst ihn mit einem Spaten, hast du eine Sachbeschädigung begangen, nie eine Körperverletzung.

Steven
Achso. Das ist doch gut. Dann kann man den Plagegeist auch einfach vergiften oder erschlagen. Quälen darf er sich natürlich nicht, also vorher mit dem 5kg Hammer an Holzscheiten üben. Vielleicht schreckt das den Besitzer auch ein wenig.
 
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Achso. Das ist doch gut. Dann kann man den Plagegeist auch einfach vergiften oder erschlagen. Quälen darf er sich natürlich nicht, also vorher mit dem 5kg Hammer an Holzscheiten üben. Vielleicht schreckt das den Besitzer auch ein wenig.
Du hast wohl den Hinweis auf Sarkasmus vergessen.

Steven hat die privatrechtlichen Konsequenzen aufgezeigt. Daneben drohen Konsequenzen aus der Tierschutzgesetzgebung usw.
Im übrigen kann auch der fällige Schadensersatz von wenigen Hundert Euro steigen bis sonstwo, wenn die unerzogene Töle die x-te ihrer Art ist. Das sieht man denen halt nicht an.

Wie dem auch sei, ich würde den Besitzer auffordern den Zaun ordentlich aufzustocken und die Konsequenz der Selbstverteidung aufzeigen, sollte sich ein solcher Vorfall wiederholen.
 
Habe selbst einen Hund der auch bellt, wenn Leute an der Straße vorbeigehen. Allerdings steht bei mir noch kein Zaun und er erkennt daher die Grundstücksgrenze nicht 100%. Wenn ein Zaun steht, bleibt er ruhig (kenn ich von unserer vorherigen Wohnung mit Garten). Das sollte Erziehungssache und Aufgabe des Besitzers sein und bleiben.
Dass der Hund hier über den Zaun geht, geht gar nicht. Einmal geht eine Gefahr für die Personen von ihm aus und auch für das Tier selbst. Solltet ihr Besuch bekommen, welcher auf euren Hof fährt und der Fahrer kann nicht rechtzeitig bremsen...
Was hier allerdings für Tipps abgegeben wurden, ist doch ein Witz! Mal ganz ehrlich, wenn ein fremder versucht einen Hund zu "erziehen" und dazu Pfefferspray, Wasser oder sonstwas einsetzt, dann läuft er Gefahr, dass der Hund sich das merkt und spätestens beim nächsten Mal nicht nur bellt. Dann kommt er evtl. über den Zaun, um sich zu rächen und das Gejammer ist wieder groß, weil man selber hat ja nichts getan. Wenn der Hund dass dann auf die Allgemeinheit bezieht und nicht nur auf den Täter, dann hat im schlimmsten Falle das Kind wirklich nichts damit zu tun und wurde angegriffen, weil der ach so schlaue und selbsternannte Hundeerzieher das Tier aggressiv gemacht hat. Was dann eine ganz tolle Leistung desjenigen wäre.

Der Nachbar hat hier dafür zu sorgen, dass von seinem Hund keine Gefahr ausgeht. Also muss er den Hund daran hindern vom Grundstück zu gelangen. Entweder durch einen höheren Zaun oder er muss angeleint bleiben im Garten. hierzu den Nachbarn auffordern, mit dem Hinweis auf die anderen Schritte die man gehen muss, sollte sich ein solcher Vorfall wiederholen. Und diese Schritte notfalls auch tätigen. Gerade wenn auch Kinder gefährdet sind.
Ich habe auch schonmal ein "Der will nur mal gucken, der tut nichts!" gehört, als ich mit meiner Tochter und meinem Hund Rad gefahren bin. Beim umgucken, wer das sagte, kam mir ein fremder Hund quer übers Feld entgegen, weil er meinen Hund begutachten wollte. Demjenigen habe ich auch mitgeteilt, dass, sollte sein Hund meine Tochter oder mich zum Fallen bringen, wenn das nochmal vorkommt, er sich auf was gefasst machen kann. Dieser Hund war nen knappen Kopf größer als meine damals dreijährige Tochter und als er kam hatte sie sich erschrocken, aber ist zum Glück (des Besitzers) nicht gestürzt. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich verwundert war, als er sich entschuldigte und zugab nicht aufgepasst zu haben. Meistens sind die Hundebesitzer ja eher uneinsichtig.
 
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Hallo Mike29

es ist richtig, dass ein Hundebesitzer die Erziehung des Hundes selbst in die Hand zu nehmen hat. Es muss garantieren, dass sein Hund keine Gefahr darstellt. Wie, ist seine Sache. Das geht vom Erziehen bis zum einsperren.
Wenn aber der Hundebesitzer, wie es häufig vorkommt, dies nicht tut? Was dann? Gut, der Threadstarter kann ihn nochmal auffordern, seine Pflichten nachzukommen. Wenn weiterhin nichts von Seiten des Nachbarn unternommen wird? Soll erst mal ein Kind, das wegläuft, von dem Hund als Beute identifiziert und erlegt werden? Dann wird vom Besitzer der Vorwurf kommen, dass das Kind nicht weglaufen sollte. Ist es nicht besser im Vorfeld dies zu regeln. Und viele Möglichkeiten hat man nicht. Pfefferspray ist genau dafür gemacht, um aggressive Hunde abzuwehren. Also, wenn der Hund über den Zaun springt und auf den TS losgeht, beherzt das Hundeabwehrspray einsetzen. Spätestens beim 2. mal hat der Hund das begriffen.

Steven
 
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