Dämmung unter der Bodenplatte Sinnvoll? Erfahrungen

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lesmue79

Hallo zusammen momentan überlege ich die Dämmung unter den Bodenplatte wegzulassen.
Das Haus an sich wird ein Bungalow 102 m² Grundfläche, mit Luftwärmepumpe Fußbodenheizung und Kontrollierte-Wohnraumlüftung und im Bezug auf Sanitär mit Zirkulationsleitung als Holzständerhaus.

Vom Prinzip her haben wir ein KFW 55 Haus bestellt, da wir aber keine KFW 55 Förderungen von der Banken oder Vater Staat beantragt haben, wäre es mir theoretisch egal ob es nun ein Energieeinsparverordnung 2016 Haus oder KFW 55 Haus werden wird. Den Blow Door Test bräcuhten wir aufgrund der nicht vorhandenen Förderung auch nicht.

Von ersten Gesprächen habe ich nun herausgefunden das für KFW 55 wohl 80 mm Styrodur/Jakodur unter die Bodenplatte müssten.

Eigentlich ist es mir egal ob die Bodenplatte nun aufgrund der Dämmung nen U-Wert von 0,20 W/m²x K hat ( Werte sind geraten) oder ohne Dämmung nen U-Wert von 0,22 W/m² x K hat ( Werte sind ebenfalls geraten)

Wichtiger wäre aktuell für mich ob ich die geschätzten 2000 € für die Dämmung und Verlegung im Erdreich versenken soll? Um damit nach 20 Jahren 0 auf 0 rauszukommen bzw. jedes Jahr 20 € Heizkosten zu sparen.

Oder ob ich die 2000€ lieber in etwas am Haus investieren soll das ich effektiv nutzen kann, bzw davon profitieren kann? Also aufbemustern oder zb. in ne Photovoltaikanlage investieren ( und ja ich weiß ich bekomme für 2.000€ keine Photovoltaik-Anlage)

Oder ist bei der Luftwärmepumpe und der Fußbodenheizung jedes mm mehr Dämmung entscheidend? ( ich weiß der Strom wird nicht billiger, daher auch der Einwand mit der Photovoltaik-Anlage....
 
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Snowy36

Das Thema hatten wir hier neulich schon mal.....ich würds jederzeit wieder machen mit der Dämmung

Aber noch wichtiger würde ich dir den Blower Door ans Herz legen....man findet einfach viele Stellen noch , wo man was machen kann und wo evtl Wärme verloren geht.....
 
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nordanney

Ich würde die Dämmung weglassen. Lieber ein paar Euro für eine verbesserte Dämmung auf der Bodenplatte ausgeben und den Rest tatsächlich als Anzahlung für z.B. eine Photovoltaik-Anlage nutzen (so teuer sind kleinere Anlagen nun auch nicht).
 
P

pffreestyler

Ich würde die Dämmung weglassen. Lieber ein paar Euro für eine verbesserte Dämmung auf der Bodenplatte ausgeben und den Rest tatsächlich als Anzahlung für z.B. eine Photovoltaik-Anlage nutzen (so teuer sind kleinere Anlagen nun auch nicht).
Genau so haben wir es gemacht. Dämmung unter der Platte weggelassen und auf der Platte von WLG035 auf WLG023 gegangen
 
N

nordanney

Was heisst das in Euro bzw. kWp, würde mich mal interessieren?
Du solltest Preise je kWp ab 1.000 € bekommen (immer netto, als Unternehmer bekommst Du die USt. zurück) - je nach Hersteller/Komponenten. Ich kann Dir dazu das photovoltaik Forum wärmstens ans Herz legen.
 
Zuletzt aktualisiert 13.06.2024
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