ᐅ Dachbodenausbau - Steildach dämmen von innen - Total verunsichert
Erstellt am: 28.08.21 23:22
W
ww_chris1984
Einen schönen guten Abend zusammen!
Meine Freundin und ich lassen gerade das Haus meiner Großeltern sanieren, um dieses im Herbst zu beziehen. Es ist uns eine Herzensangelegenheit und wir geben uns bei allen Aspekten die größte Mühe, dass Beste aus der vorhandenen Bausubstanz rauszuholen (Baujahr 1952 Massivhaus mit Schwemmstein wurde als Haus für Flüchtlinge nach dem WWII gebaut).
Die nächste größere Maßnahme ist der Ausbau des Dachbodens. Da wir beide mehr oder weniger Laien sind, bin ich aktuell total verunsichert und erhoffe mir hier Hilfe und Einschätzung aus der Community.
Wir bekommen von verschiedenen Parteien zum Vorgehen unterschiedliche Aussagen und bin total unsicher, wie wir weiter vorgehen sollen.
Es geht um die Dämmung des Steildachs von innen. Es soll eine Zwischen und Untersparrendämmung installiert, werden (sagt man das so?). Laut Handwerker macht der folgende Aufbau sinn und wird von dem ausgewählten Betrieb umgesetzt. Zwischensparrendämmung, dann Dampfbremse, dann Untersparrendämmung und darauf eine OSB-Platten. Abschließend Trockenbauplatte. Dämmmaterial ist Knauf WLG32 Mineralwolle. Dampfbremse ein Produkt das Knauf Insulation LDS FlexPlus heißt.
Meine eigentliche Frage ist die Folgende. Die Handwerker sagen, dass man die Dämmebenen hinter lüften muss. Also zB. Bei 14 cm Dämmung 16 cm Platz haben muss. Der Baustoffhändler, eine befreundete Architektin und ein weiterer Handwerker im Freundeskreis, meinte, dass dies heute nicht mehr üblich ist und bei 14 cm Dämmung 14 cm Platz reichen würden.
Wie schätzt ihr das ein? Lässt sich das pauschal beantworten? Gibt es relevante Argumente gegen den generellen Aufbau? Ich habe hier über ziemlich verschiedene Aufbaumöglichkeiten gelesen.
Ich will mir nicht anmaßen, als Laie einem Handwerker zu sagen wie er arbeiten soll, aber ich denke, man kann meine Verunsicherung nachvollziehen. Außerdem würde ich es gerne einfach verstehen.
Ich würde auf jeder Steildachseite 4 cm Platz verlieren. Das ist eine Menge und wenn es nicht notwendig ist, würde ich es gerne vermeiden.
Wenn weitere Informationen zur besseren Einschätzung benötigt werden, liefere ich die gerne nach.
Jetzt schon mal vielen Lieben Dank für eure Unterstützung.
Meine Freundin und ich lassen gerade das Haus meiner Großeltern sanieren, um dieses im Herbst zu beziehen. Es ist uns eine Herzensangelegenheit und wir geben uns bei allen Aspekten die größte Mühe, dass Beste aus der vorhandenen Bausubstanz rauszuholen (Baujahr 1952 Massivhaus mit Schwemmstein wurde als Haus für Flüchtlinge nach dem WWII gebaut).
Die nächste größere Maßnahme ist der Ausbau des Dachbodens. Da wir beide mehr oder weniger Laien sind, bin ich aktuell total verunsichert und erhoffe mir hier Hilfe und Einschätzung aus der Community.
Wir bekommen von verschiedenen Parteien zum Vorgehen unterschiedliche Aussagen und bin total unsicher, wie wir weiter vorgehen sollen.
Es geht um die Dämmung des Steildachs von innen. Es soll eine Zwischen und Untersparrendämmung installiert, werden (sagt man das so?). Laut Handwerker macht der folgende Aufbau sinn und wird von dem ausgewählten Betrieb umgesetzt. Zwischensparrendämmung, dann Dampfbremse, dann Untersparrendämmung und darauf eine OSB-Platten. Abschließend Trockenbauplatte. Dämmmaterial ist Knauf WLG32 Mineralwolle. Dampfbremse ein Produkt das Knauf Insulation LDS FlexPlus heißt.
Meine eigentliche Frage ist die Folgende. Die Handwerker sagen, dass man die Dämmebenen hinter lüften muss. Also zB. Bei 14 cm Dämmung 16 cm Platz haben muss. Der Baustoffhändler, eine befreundete Architektin und ein weiterer Handwerker im Freundeskreis, meinte, dass dies heute nicht mehr üblich ist und bei 14 cm Dämmung 14 cm Platz reichen würden.
Wie schätzt ihr das ein? Lässt sich das pauschal beantworten? Gibt es relevante Argumente gegen den generellen Aufbau? Ich habe hier über ziemlich verschiedene Aufbaumöglichkeiten gelesen.
Ich will mir nicht anmaßen, als Laie einem Handwerker zu sagen wie er arbeiten soll, aber ich denke, man kann meine Verunsicherung nachvollziehen. Außerdem würde ich es gerne einfach verstehen.
Ich würde auf jeder Steildachseite 4 cm Platz verlieren. Das ist eine Menge und wenn es nicht notwendig ist, würde ich es gerne vermeiden.
Wenn weitere Informationen zur besseren Einschätzung benötigt werden, liefere ich die gerne nach.
Jetzt schon mal vielen Lieben Dank für eure Unterstützung.
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pagoni202029.08.21 20:47Joedreck schrieb:
Wäre unter deinen Dachpfannen eine klimamembran, könnte man die Dämmung anliegen lassen.Wie gesagt hatten wir seinerzeit nicht so etwas wie eine Klimamembran bzw. hat man es anders genannt (Dachbahn 😀 )Nicht dass das nicht richtig oder nicht gut wäre, jedoch hatten wir damals exakt den gleichen Aufbau.
Ziegel- Dachbahn - 24mm Holzschberetter - Isoverdämmung vollständig - PE-Folie - Holzvertäfelung/Rigips im Wohnbereich.
@ww_chris1984 Damit will ich nicht sagen, dass Du es so machen sollst oder es besser wäre sondern lediglich, dass man es mir damals so von fachlicher Seite exakt so empfohlen hatte und ich rückblickend sagen kann, dass mir (den Zimmerern nicht) das damals auch einleuchtete und ich damit niemals Probleme hatte.
W
ww_chris198429.08.21 21:27Wenn man eine KFW-Sanierung mit Energieberaterin durchführt, ist diese dann die primäre Ansprechpartnerin die beurteilen müsste ob eine hinterlüftung notwendigt ist?