Bungalows Grundstück Kniestock Satteldach Schlafzimmer

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Hallo zusammen,

ich bin aktuell auf Grundstückssuche und möchte eigentlich ein kleines EFH mit ca. 120 qm, ohne Keller bauen. Gedachte habe ich dabei an ein klassisches Häuschen mit Satteldach mit HWR, Küche, Gäste-WC, Wohn-/Esszimmer im unteren Bereich und Schlafzimmer, Bad, Gästezimmer/Büro oben.

Da ich mich mit Baufirmen / Architekten erst konkret auseinandersetzen will, wenn ich ein Grundstück als Grundlage habe, kann ich hier leider noch keine detaillierteren Daten liefern. Ich hoffe das genügt vorerst in der Form.

Nun hätte ich ein brauchbares Grundstück gefunden (ca. 700qm), welches nächstes Jahr erschlossen wird und ich dachte, dem bebauungsplan nach, alles schick. Nachdem ich den Makler um mehr Infos gebeten habe, hat sich jedoch rausgestellt, dass es eine Änderung des BB gab.

Zuvor war folgendes erlaubt:
E+D, Satteldach, 35- 45 Grad, Kniestock 80cm

Nun ist nur noch folgendes erlaubt:
E+D, Walmdach, 20-35 Grad, Kniestock 80cm

Geschossflächenzahl (0.8) und Grundflächenzahl (0.4) haben sich nicht geändert.

Der Beschreibung nach und auch der Aussage des Maklers wäre das ein klassischer Bungalow. Ich schließe es zwar nicht völlig aus, aber eigentlich bin ich kein 100% fan von Bungalows, da ich rein gefühlsmäßig das Schlafzimmer und Badezimmer zumindest gern oben hätte und dabei auch mehr Fläche vom Grundstück verloren geht.

Nun scheint es aber auch Bungalows mit ausgebautem Dach zu geben. Mir stellt sich dabei doch die Frage, ob man das bei der Größe von 120 qm mit 80cm Kniestock sinnvoll hinbekommt, das Bad und das Schlafzimmer im Dach unterzubringen... Treppe muss ja auch noch ran.
Rein vom Gefühl kann es mir fast nicht vorstellen, aber vielleicht kann jemand von den Experten seine Einschätzung geben. Ob das Ganze dann überhaupt wirtschaftlich Sinn macht, wäre natürlich auch interessant.

Schon mal besten Dank im Voraus :)
 
Du kannst doch 90qm unten und 30qm oben unterbringen... wo ist das Problem?
OG würde ich dann allerdings mit Gaube machen. Ist die erlaubt?
Was ist denn das für ein BPlan? Der ist ja völlig weltfremd!


Gruß, Yvonne
 
Ich sehe das auch so. 700 qm x GRZ 0,4 gibt ja allein schon mehr als die gewünschten 120 qm. Schlafzimmer, Badezimmer (und noch mehr) kriegt man da in ein DG mit 35° DN und 80 cm Kniestock locker unter.

Das ist - auch wenn ich einige Bebauungspläne für nicht ganz nüchtern zustandegekommen halte - eine vergleichsweise komfortable Situation; Andere müssen sich mit lächerlichen 30 cm Kniestock bei GRZ/GFZ 0,2/0,4 und 500 qm herumschlagen.

Die Walmdach-Erfordernis scheint mir ziemlicher Quatsch - ist das ein gesicherter Fakt ?
 
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Danke schon mal für die Antworten :)

Ich hatte eben die Sorge, da das Haus allgemein nicht so groß wird, dass durch die vielen Schrägen keine sinnvoll nutzbaren Räume reinpassen. Bei Satteldach hat man ja zumindest nur auf zwei Seiten Schrägen. Ich hab mich noch etwas schwer getan, mir das vorzustellen, da ich allgemein noch nicht so das richtige Gefühl für die Maße habe. Freut mich aber schon mal, dass ihr das als unproblematisch seht :)

Finanziell kommt es dann aber etwas teurer als ein klassisches Satteldach ? Durch a) die trotzdem etwas größere Bodenplatte, mehr Dach und ggf. zusätzliche Gauben, um die Schrägen zu entschärfen oder?

So einen Bebauungsplan habe ich während meiner Suche auch noch nicht gesehen, ist denk ich aber schon Fakt, ja. Der Makler hat mir extra die Änderung des Bebauungsplans dafür zugeschickt. Ich werde aber dann auch nochmal direkt bei der Gemeinde nachfragen, auch welche Spielräume man ggf. noch hat.

Der Bebauungsplan ist für eine komplettes Neubaugebiet, das zum Teil dieses und der Rest (wo mein Wunschgrundstück liegt) erst nächstes Jahr erschlossen wird. Es wurden verschiedene Teilbereiche gruppiert nach Toskana-Häusern, Bungalows und Satteldächern. Bei letzterem war leider kein Grundstück dabei was mir so richtig zugesagt hat und Toskana-Häuser sind auch nicht so mein Fall (wobei ich da auch noch nachfragen wollte, wie genau oder wie strikt da die Definition für Toskanahaus gemeint sein soll, ist halt im Plan E+1+D mit Zeltdach).
Wäre das mit dem Bungalow nun doch ein Problem, hätte ich mich natürlich entweder mit einem anderen Gebäudestil oder nem anderen Grundstück anfreunden müssen bzw. weitersuchen.
 
Jaja, diese Gestaltungsrahmen kenn ich: wir wollten einen Bungalow, mussten aber in die "Höhe".
Wenn ich schon damals aktiv im Forum gewesen wäre und ich mehr Zeit zum Planen gehabt hätte, dann hätte ich jetzt einen Weg, beides zu vereinen.

Im OG bei Euch kann man die Schrägen gut als Einbauschränke verwenden, sodass Euer Wohnraum gerade Wände bis auf die Fensterwände in der Schräge hat. Auch das hat Vorteile :)


In aller Kürze mobil gesendet
 
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Wir bauen einen Bungalow. Walmdach. 35 Grad Dachneigung, Grundplatte 133 qm. 10 mal 13 ,30. Alledings nehmen wir die Walmschrägen 45 Grad. Das Dach als Studiobinder. Das ergibt wunderbare Ausbaumöglichkeit oben von rund 50 nutzbaren qm.
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