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Bora Induktionsfeld - was man wissen sollte aber nicht gesagt kriegt

4,70 Stern(e) 3 Votes
pro Zone werden ihr 2.1kW versprochen, zusammen 4.2kW.
ABER der Anschlusswert ist NUR 3.7kW
Angegeben ist die Maximalleistung eines jeden Kochfeldes. Man kann das sicherlich besser beschreiben. Aber eine Täuschung sehe ich wirklich nicht.
Bei der Zuladung von Fahrzeugen ist es doch auch so: Du hast beispielsweise 500 kG Zuladung, kannst aber nicht 300 davon in den Kofferraum hinter die Hinterachse legen weil die Achslast das nicht hergibt. Wurdest Du getäuscht?

Bei der Küchenkombination Teppan und offenbar einphasig angeschlossenes Kochfeld hätte ein guter Berater darauf geachtet und das Thema angesprochen. Hat er nicht. Ich sehe hier kein Herstellerproblem, sondern eine Kombination aus unvollständiger Beratung und Beschäftigung mit der gewünschten außergewöhnlichen Gerätekombination.
 
nein, es ist wie scout schreibt. In DE ist es Mode, das Kochfeld in die Insel einzubauen, in keinem anderen Land ist das so auffällig wie hier. Einer macht's vor, alle machen es nach.

Es gibt Bilder im web, auch hier im Forum, da ist die Insel 140cm breit, da drauf ein 85er Kochfeld mit Lüfter. Auf beiden Seiten passt gerade mal noch was hin, hinter dem Kochfeld türmen sich die Saucen. Man sitzt dann am Tisch und hat das alles vor sich. Really?

Und diese Idee, sich beim Kochen zu unterhalten, also in den Raum gucken, mal ehrlich, die meisten, wenn sie nicht gerade schlafen, wollen sich nur noch mit ihrem handy unterhalten, sonst niemanden. Klar kann ich den Raum kochen und reden wenn ich nur Nudeln mit Sauce koche, Tüte auf, Dose auf. Unsere Eltern konnten auch kochen ohne Insel.
 
das komische ist, dass es nur bei diesem einem profi 2.0 Feld so beschrieben ist, bei allen anderen BORAs, so wie man vermutet.

Aber da sehe ich das Problem "ein guter Berater". Wo sollen die alle herkommen? Sie sollen sich im Holz, dass sie verkaufen gut auskennen, sie haben vielleicht 3 Hersteller im Angebot, jeweils einen Produktkatalog so dick wie früher die Telefonbücher. Allein da schon liest man, "mein KFB" sagt, das gibt es nicht, er hat keine Lust, Zeit oder Wissen um zu suchen. Im K-Forum sagen die Experten, doch das gibt es und schreiben manchmal die Nummer dazu.

Der Markt der E-Geräte ist enorm, ständig neue Produkte, x BORAs gibt es inzwischen.
 
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Ich rate zwar auch immer von Inselkochfeld ab, aber dass führt hier nicht weiter?

Das Problem ist durch Neugestaltung der Raumgeometrie nicht zu lösen. Bei festen Gegebenheiten bleibt festzuhalten, dass die TE einfach einen von seinem Funktionsumfang für ihre Anforderungen untaugliches Produkt hat. Selbst auf der Insel ginge es besser - das ist mein Punkt.

Ohne Kochinsellösung hätte man das Problem wohl erst gar nicht. Mag stimmen, ist aber unerfüllbare Bedingung.

Dazu, ob die technische Beschreibung täuschend ist, hat @hampshire es auf den Punkt gebracht, dem füge ich nichts hinzu.
 
Ich finde es sehr gut, dass @Climbee den Thread aufgemacht hat.
Das sie ein Montagsgerät hat ist mehr als ärgerlich - da kann man als Verbraucher nicht viel machen
Das die Beratung nicht optimal ist kann jedem von uns passieren. Das man sich nicht genug einliest auch. Bauherren müssen sich auch um alles kümmern und informieren. Das geht nicht. Manche Dinge rutschen durch. Durch den Thread vielleicht wieder ein Punkt weniger. Mal ehrlich wer liest von allem das Kleingedruckte und befragt Google und Foren. Man kann schon davon ausgehen, dass Kochplatten die Leistung erbringen und das die Elektrik im Neubau darauf ausgelegt ist.
 
Ich kann den Ärger über das Montagsgerät genauso verstehen wie auch den über die nicht vorhandene, als selbstverständlich erwartete Funktion; ich hatte ja vor 25 Jahren ein ähnliches Erlebnis, wobei dies letztlich an der Dussligkeit des Servicetechnikers scheiterte und schließlich gelöst werden konnte.
Vlt. trifft das aber einen generellen Punkt, der mir hier im Forum als wiederholter Hausbauer auffällt und bei dem ich selbst ebenfalls höllisch aufpassen muss, um nicht hineinzutappen.
Viele Dinge werden eher vordergründig angepriesen und erscheinen oftmals als umfassender Problemlöser. Die Realität zeigt aber immer wieder, dass jedes Für auch ein Wider hat, das man nicht sehen möchte oder aus welchen Gründen auch immer nicht gesagt bekommt. Das lese ich hier bei Themen wie z.B. Heizung und Fußböden genauso wie bei anderen Themen.
Inzwischen wird oftmals vlt. eher zum teureren oder dem mit besseren Werten gegriffen (damit beziehe ich mich jetzt nicht @Climbee), obwohl dies, gemessen an meinen persönlichen Gewohnheiten für mich gar nicht passt und es etwas völlig Einfaches genauso oder sogar besser erfüllen könnte.
Von daher finde ich diesen Thread wie @haydee ebenfalls wichtig, um sich diesen Umstand auch in anderen Bereihen des Hausbaus wieder etwas mehr vor Augen zu führen.
Ich hatte mir einmal die Mühe gemacht, eine Liste zu erstellen von Dingen, die ich unnötigerweise in unserem ersten Haus ein gebaut habe, welche mir jedoch gtatsächliche keinen wirklich spürbaren und ehrlich betrachteten Mehrwert an Lebensqualität erbracht haben.
Bei 100.000.-DM habe ich aufgehört damit.
Einfache Dinge habe ich schlichtweg übersehen und "schickimicki" oder gefühltes Musthave hatte mich euphorisiert und überrollt. Wenn man das Geld übrig hat ist das lustig, wenn nicht sehr ärgerlich.
 
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