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Bodengutachten ganz am Anfang

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Hallo, ich weiss noch nicht mal, wo das Haus auf das Grundstück kommt (nur ungefähr) und will Kostenklarheit bzgl. Keller und Aushub (Z0/Z1).

Deswegen habe ich mir mehrere Angebote für Boden-Gutachten machen lassen. Jetzt habe ich 3 Stück und kann sie überhaupt nicht vergleichen. Jedes Angebot will etwas anderes machen/bietet unterschiedliche Dinge an. Was macht denn nun Sinn? Ich würde gerne wissen, ob mein Keller Wasserdicht sein müsste. Und ich würde gerne wissen, ob ich meinen Aushub auf die Deponie fahren muss. Was braucht man sonst noch, um Kostenrisiken aus dem Bauvorhaben rauszunehmen? Angeboten wird auch oft die Beton-Aggresivitätsanalyse. Braucht man das? Wird das Gutachten dann auch von allen Erdbauern(Deponien akzeptiert? Gibt es ein Verfalldatum von dem Gutachten?
 
Normalist, dass es auf dem Bauland ein Baufenster gibt, also einen Bereich, in dem das Haus zu stehen kommen wird. Ein Bodengutachten besteht dann aus zwei rund fünf Meter tiefen Bohrungen innerhalb dieses Fensters, am besten an zwei Ecken desselben. Der Bohrkern gibt nun Aufschluss über die Bodenbeschaffenheit. Ob mit Staunässe zu rechnen ist? Ob Wasser gut versickert oder schlecht? Ob Keller möglich und falls ja, wie? Ib Tragfähigkeit gut? Etc. Das ist das,was der Tiefbauer braucht, um ein ordentliches Fundament zu erstellen. Keine Gimmicks kaufen, sondern ein Bodengutachten, dass diese Fragen klärt. K.
 
Mir wurde für den Leistungsvergleich empfohlen, die Gesamtlänge und Anzahl der Bohrungen/Sondierungen zu vergleichen. Ich hatte z. B. ein Angebot mit 1 Rammkernbohrung und 1 Rammsondierung mit jeweils 5 Metern. Ein weiteres Angebot beinhaltete 2 Rammkernsondierungen und 2 schwere Rammsondierungen mit jeweils 6 Meter. Beide hatten etwa den gleichen Preis.
Die Bohrungen/Sondierungen habe ich im Baufenster über die voraussichtliche Grundfläche verteilt. Auch wenn bei allen 4 Bohrungen/Sondierungen ein ähnliches Ergebnis rauskommt ist es doch repräsentativer als mit 2 Sondierungen.

Was mir auch weitergeholfen hat war die Erfahrung der Nachbarn. Die hatten vor einem Jahr eins machen lassen und haben uns vorher schon gesagt, dass nach 3 Meter felsähnlicher Boden kommt und so war es letztendlich auch.
 
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Was du willst, sind eigentlich 2 verschiedene Dinge:

1. Ein Baugrundgutachten, d.h. Klärung des Bodenaufbaus, Versickerungsfähigkeit, Tragfähigkeit etc. Damit kann man die Kosten für Keller und Gründung abschätzen. Durchführung durch Bohrung

2. Ein Bodengutachten, d.h. eine Analyse der Bodenzusammensetzung insbesondere auf Schadstoffe zur Einklassifizierung des Bodens für die Deponie. Durchführung durch Bodenprobe.

Nr. 1 kostet etwa 1000€, Nr. 2 etwa 500€, regional natürlich unterschiedlich. Zumindest bei uns akzeptieren die Deponien ein Bodengutachten (Nr. 2) nur wenn es maximal 6 Monate alt ist.
 
Nr. 1 kostet etwa 1000€, Nr. 2 etwa 500€, regional natürlich unterschiedlich. Zumindest bei uns akzeptieren die Deponien ein Bodengutachten (Nr. 2) nur wenn es maximal 6 Monate alt ist.
Ja, das kommt von den Werten im Angebot hin. D. h., ob Z0 oder Z1 erfahre ich erst spät, wenn wahrscheinlich Mutterboden runter ist, oder? Komischerweise bieten die (Angebote) das immer gleich mit an. Mit einem Anbeiter habe ich auch mal telefoniert. Der meinte, man würde die Bodenproben aufbewahren und man kann die chem. Analyse dann später machen. Aber wahrscheinlich wird das dann auch nicht akzeptiert, oder? D. h. es muss dann nochmal jemand kommen und Nr 2 machen.

So weit ich mir gemerkt habe liegen wir bei 18 € pro Kubikmeter bei Z0, bei 48 € Z1. Das macht bei 300 Kubikmeter Aushub 10.000 € aus. Nach was sucht man denn, wenn man eine Deponie sucht, die Aushub annimmt? Dann rufe ich mal an.

Und kann es sein, dass das Gutachten (Nr 2) beim Erdbauer dabei ist?

Ach ja, was ist der Analyse bzgl Betonaggresivität? Braucht man das?
 
Die Aufbewahrung hatte man uns auch angeboten, haben wir aber nicht gemacht. Funktionieren würde das schon, das Gutachten wird dann ja auf Anforderung neu gemacht.

Mit dem selbst suchen ist so eine Sache. Mal davon ab, dass man die passenden Maschinen und Transportmöglichkeiten braucht, arbeiten die nach meiner Erfahrung nicht/ungern mit Privatleuten. Außerdem darf die Deponie nicht weit weg sein, der Transport ist teuer (Zeit, Maut,...). Versuche es über Tiefbauer, Galabauer etc., mancheiner hat da gute Kontakte.

Betonaggressivität hat bei uns keinen interessiert. Wissen wollten die Angaben zur Gründung und wegen Keller Angaben zur Versickerungsfähigkeit des Aushubmaterials wegen Wiedereinbau.
 
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