Blei im Trinkwasser -Neubau

"Haustechnik / Ökologie - Allgemeine Fragen" erstellt 30. 01. 2013.

Blei im Trinkwasser -Neubau 4.3 5 4votes
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  1. honi1969

    honi1969

    30. 01. 2013
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    Hallo,

    ich bin mit meinem Latein im Moment am Ende.
    Ich habe spasseshalber eine Wasseranalyse am Kühlschrankwasserspender von der ICP Analytik machen lassen, weil wir dort das gekühlte Wasser trinken wollen , alles toll bis auf Nickel und Blei


    Nickel liegt bei 29,3 ug/L also oberhalb der TVO aber in der WHO
    Blei bei 75 ug/L also jenseits von Gut und Böse.

    Die Wasserwerke haben heute in Ihrem Bauplan nachgesehen.... Grauguss in der Strasse
    von der Strasse zum Haus wurde neu von den Wasserwerken verlegt in einem Leerrohr des Tiefbauers...
    ich meine ein schwarzes Kunsstoffrohr, also PP oder PE
    IM Haus liegen im Technikraum, silberne Rohre (Edelstahl) mit kupferfarbenen matten Muffen und dann in die Stockwerke Kunststoff...



    Hat irgendjemand ne Idee wo das Blei herkommt.....?????
     
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  3. radjali

    radjali

    9. 10. 2016
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    Hallo!

    Leider gibt es zu dieser doch schon etwas älteren Anfrage keine Antworten. Wir haben das gleiche Problem. Auch bei uns handelt es sich um einen Neubau und drei Unabhängige Untersuchungen haben erhöhte Blei- und Nickelwerte ergeben, die weit über den erlaubten Grenzwerten liegen. Auch bei uns haben die Wasserwerke eigene Messungen durchgeführt und festgestellt, dass es nicht an den Zuleitungsrohren liegt.

    Mich würde sehr interessieren, ob noch jemand etwas darüber weiß oder weiß, wie das Problem im obigen Fall beseitigt wurde.

    Ich nehme an, dass nicht allzuviele Menschen eine Untersuchung ihres Trinkwassers in einem Neubau durchführen lassen, so dass es wenige Erfahrungen/Testberichte/Probleme auf diesem Gebiet gibt. Deshalb bin ich auch für jeden Hinweis dankbar.

    Habe ich eigentlich ein Recht darauf, dass mir die Stadtwerke Wasser bereit stellen, dass sauber ist?

    Vielen Dank!
     
  4. chand1986

    chand1986

    16. 05. 2017
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    Hallo,

    eine zündende Idee habe ich gerade auch nicht, weil Blei nirgendwo in wasserberührenden Stellen mehr verarbeitet wird.

    Ich würde als erstes das Problem versuchen einzugrenzen: Wie sind die Werte bei Nachbarn, die über das selbe Stück Zuleitung versorgt werden?

    Sollte sich das Problem auf das eigene Haus eingrenzen: Woraus genau sind die Leitungen. Gibt es einen Speichertank, wenn ja, wie ist dort der Korrosionsschutz?
     
  5. ypg

    ypg

    2. 10. 2012
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    @honi1969
    Was ist bei Dir aus der Blei-Sache geworden?
     
  6. hampshire

    hampshire

    17. 06. 2018
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    Blei wird teils in Armaturen verarbeitet. Google mal danach.