Hallo zusammen,
ich hätte eine Frage zu dem System, wie es Schwörerhaus anbietet (auch auf deren HP beschrieben):
So wie ich das verstehe wird in Küche, Bad und WC die Luft abgesaugt, und im Wohn-und Schlafzimmer frische , durch die Abluft + Heizdrähte angewärmte Luft eingebracht.
Warme Luft kommt von oben.
Funktioniert das wirklich dass trotzdem die Küche und das Bad warm sind im Winter? Anscheinend wird dort ja keine warme Luft zugeführt, jedenfalls nicht direkt.
Und eigentlich dachte ich dass es am besten wäre wenn warme Luft von unten aus zugeführt wird, da kalte Luft ja am Boden bleibt.
Ist das die Gesamt- Umwälzung der Luft so gut dass das funktioniert?
Insgesamt scheint das System nur Luft-Luft-Wärmeübertragung zu nutzen, in Kombination mit elektrischer Heizung (die Differenz die noch nach dem Wärmetauscher gebraucht wird). Kann man den Anteil an Strombedarf nicht noch viel stärker durch eine Grundwasser-Wärmepumpe reduzieren, oder lohnt sich das in diesen Bereichen nicht mehr?
Ist dieses System eine Art Standard, oder werden in anderen Passivhäusern ganz andere Methoden eingesetzt?
Vielen Dank
insgruene
ich hätte eine Frage zu dem System, wie es Schwörerhaus anbietet (auch auf deren HP beschrieben):
So wie ich das verstehe wird in Küche, Bad und WC die Luft abgesaugt, und im Wohn-und Schlafzimmer frische , durch die Abluft + Heizdrähte angewärmte Luft eingebracht.
Warme Luft kommt von oben.
Funktioniert das wirklich dass trotzdem die Küche und das Bad warm sind im Winter? Anscheinend wird dort ja keine warme Luft zugeführt, jedenfalls nicht direkt.
Und eigentlich dachte ich dass es am besten wäre wenn warme Luft von unten aus zugeführt wird, da kalte Luft ja am Boden bleibt.
Ist das die Gesamt- Umwälzung der Luft so gut dass das funktioniert?
Insgesamt scheint das System nur Luft-Luft-Wärmeübertragung zu nutzen, in Kombination mit elektrischer Heizung (die Differenz die noch nach dem Wärmetauscher gebraucht wird). Kann man den Anteil an Strombedarf nicht noch viel stärker durch eine Grundwasser-Wärmepumpe reduzieren, oder lohnt sich das in diesen Bereichen nicht mehr?
Ist dieses System eine Art Standard, oder werden in anderen Passivhäusern ganz andere Methoden eingesetzt?
Vielen Dank
insgruene
I
insgruene04.10.10 20:05Hm, das verstehe ich jetzt nicht ganz.
Für mich ist eine Kombination Wärmepumpe und Sonnenkollektoren energetisch um einiges sinnvoller als wenn ich elektrisch zuheizen muss.
Verstehe deswegen deinen Kommentar nicht wirklich?
Für mich ist eine Kombination Wärmepumpe und Sonnenkollektoren energetisch um einiges sinnvoller als wenn ich elektrisch zuheizen muss.
Verstehe deswegen deinen Kommentar nicht wirklich?
Hallo,
- ein PH lebt z.T. von internen und solaren Gewinnen
- durch die (teure) Baukonstruktion ist der Heizenergiebedarf extrem niedrig
Warum also eine nochmals recht teure Wärmepumpe für einen Heizenergiebedarf von vielleicht 2000 kWh/a investieren.
Allerdings darf die Warmwasser-Bereitung nicht vergessen werden. Je nachdem wie hoch der Bedarf hierfür wird, könnte insgesamt eine Wärmepumpe sinnvoll werden. Ob hier pauschal eine Warmwasser-Wärmepumpe erste Wahl ist, wäre zu klären.
v.g.
insgruene schrieb:Vom Prinzip her ist das schon richtig, aber:
...Für mich ist eine Kombination Wärmepumpe und Sonnenkollektoren energetisch um einiges sinnvoller als wenn ich elektrisch zuheizen muss.
- ein PH lebt z.T. von internen und solaren Gewinnen
- durch die (teure) Baukonstruktion ist der Heizenergiebedarf extrem niedrig
Warum also eine nochmals recht teure Wärmepumpe für einen Heizenergiebedarf von vielleicht 2000 kWh/a investieren.
Allerdings darf die Warmwasser-Bereitung nicht vergessen werden. Je nachdem wie hoch der Bedarf hierfür wird, könnte insgesamt eine Wärmepumpe sinnvoll werden. Ob hier pauschal eine Warmwasser-Wärmepumpe erste Wahl ist, wäre zu klären.
v.g.
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