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ᐅ Bayern Hausbauförderungen Möglichkeiten

Erstellt am: 21.06.24 13:39
M
MR_Bau_2025
Hallo Zusammen,

ich und meine Frau waren Anfang 2022 kurz davor eine Finanzierung für unseren Traum vom Eigenheim abzuschließen. Damals stiegen die Zinsen bereits (~2,4%, 20J Zinsbindung), aber das K.O. Kriterium waren damals die fehlenden Fixpreise. Wir bekamen für fast alle Angebote, v.a. die großen (Rohbau, etc.), erst wenige Wochen vor Baubeginn Festpreise.

Wir haben uns damals gegen ein Bauvorhaben entschieden und in berufliche Fortbildung investiert. Durch mein mittlerweile abgeschlossenes Studium und unser relativ sparsamen Leben konnten wir neben den Gehältern auch unser Eigenkapital erhöhen.
Nun liegt auf unseren Tischen wieder das damalige Bauvorhaben, das wir die nächsten paar Jahre abwickeln wollen. Das benötigte Grundstück wurde uns, glücklicherweise, aus der Familie geschenkt.

Lange Rede, kurzer Sinn: welche Bauförderungen gibt es aktuell in Bayern, um die noch relativ hohen Zinsen etwas aufzufangen.

KfW-Förderung: Für uns ungeeignet, da wir mit KfW 55 Standard bauen wollen und Mehrkosten für KfW 40 / QNG die Förderung auffressen.
Bayernlabo: Hier fallen wir leider, aufgrund unserer Gehälter raus. Lauf Rechner sind wir jährlich ca. 40.000 brutto drüber.

Gibt es noch andere Förderungen, die empfehlenswert sind und die geeignet sind?

Unsere groben Daten sind:
Alter: W30/M31
verheiratet, Kinder in ca. 5 Jahren geplant (erst soll das Nest gebaut werden)
Gehalt: 2.300 / 3.300 netto
Eigenkapital: gesamt ca. 140.000, davon ca. 70.000 für Bau eingeplant
Grundstück: bereits vorhanden, 500qm, Bodenrichtwert ca. 500€/qm
Sparen aktuell: 800 / 1800 € monatlich

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe und größe aus Südostbayern!
F
FCAEVFANAUG
01.07.24 09:25
Zuersteinmal vorneweg, ich möchte hier niemanden etwas ausreden, kenne niemanden persönlich und habe auch ansonsten keinerlei Mission oder so, weil das unterschwellig vermutet wird. Ich habe das Forum als guten Ratgeber erfahren, deshalb kommentiere ich, wenn ich denke, dass es ein sinnvoller Hinweis sein könnte. Ich bin nicht hier, um über anderer Leute Probleme zu streiten.

Da wir viel zu wenig über die Gegebenheiten wissen(habe mich auch hinreißen lassen mit persönlichen Annahmen), sind unsere Überlegungen eigentlich eh Quatsch, aber zu meiner Rechnung

Ja, ich habe 70 in Relation zu den benötigten 400 gesetzt, das Grundstück rechnet man mit ein, ist ok, das war falsch von mir! Aus meiner Erfahrung heraus, variiert der Zinssatz aber auch nur marginal, ob 20 oder 40% Eigenkapital vorhanden ist. Für mich entscheidend bleiben die 400k Kredit, und das ist viel!

Da du mit 1400,-€ monatlich gerechnet hast, kann die Tilgung ja nur 1% sein, das dauert dann eben fast 50 Jahre, man könnte es jetzt in irgendeinen Rechner tippen und es kommen vielleicht auch nur 44 Jahre heraus, ich wollte nur überspitzt zeigen, was man sich da ans Bein bindet.

Die 2k kamen einfach aus meiner überschlägigen Überlegung ca. 3.5%Zins+2.5 %Tilgung=6%von 400k=24k/12=2k
damit landet man bei ungefähr 25 jahren und hat somit 25x12x2=600k zurückbezahlt

Wie gesagt, das sind alles nur Annahmen, wenn die Themenstarter Zahlen, Daten, Fakten liefern, kann man natürlich sehen was Sache ist.

Ich bin da vielleicht auch etwas zu konservativ/ängstlich, aber ich sehe es kritisch, so große Kredite, mit nur durchschnittlichem Einkommen bedienen zu müssen.
Das viele verpulverte Geld, in Form von Zinsen, stört mich am meisten, das würde ich versuchen zu reduzieren wie nur möglich. Z.b. dadurch, dass ich besser 3 Jahre später, nur 300k von der Bank brauche - aber wie gesagt, ohne die beiden zu kennen - eigentlich alles Quatsch was man hier überlegt.
F
FCAEVFANAUG
01.07.24 09:39
Das hat sich jetzt überschnitten, ich habe erst jetzt die Antwort von nordanney gelesen.

Ich verstehe jetzt nicht so genau wo es "falsche Fakten" meinerseits sein sollen?

Du rechnest doch meine Zahlen vor, wie bist du denn mit 3.5+1.5 auf 1400 gekommen?
N
nordanney
01.07.24 09:43
FCAEVFANAUG schrieb:

Ja, ich habe 70 in Relation zu den benötigten 400 gesetzt, das Grundstück rechnet man mit ein, ist ok, das war falsch von mir! Aus meiner Erfahrung heraus, variiert der Zinssatz aber auch nur marginal, ob 20 oder 40% Eigenkapital vorhanden ist.
Welche Erfahrung? Bist Du Finanzierungsvermittler?
FCAEVFANAUG schrieb:

Für mich entscheidend bleiben die 400k Kredit, und das ist viel!
Das wäre in etwa die durchschnittliche Finanzierungssumme 2023 für ein Einfamilienhaus.
Viel ist übrigens nur ein Wort, wenn man es nicht erklärt oder Relationen angibt. Für den Millionär ist das sehr wenig, für einen Bürgergeldempfänger sehr viel. Usw.
FCAEVFANAUG schrieb:

Da du mit 1400,-€ monatlich gerechnet hast, kann die Tilgung ja nur 1% sein, das dauert dann eben fast 50 Jahre, man könnte es jetzt in irgendeinen Rechner tippen und es kommen vielleicht auch nur 44 Jahre heraus, ich wollte nur überspitzt zeigen, was man sich da ans Bein bindet.
Hast damit dann aber ins Klo gegriffen.
FCAEVFANAUG schrieb:

aber ich sehe es kritisch, so große Kredite, mit nur durchschnittlichem Einkommen
FCAEVFANAUG schrieb:

das Einkommen OK
Was denn jetzt? Ok oder nicht?
Lebenshaltung 4.000€ im Monat ist zu knapp?
FCAEVFANAUG schrieb:

Ich bin da vielleicht auch etwas zu konservativ/ängstlich,
Nein, weltfremd und realitätsfern.
FCAEVFANAUG schrieb:

Das viele verpulverte Geld, in Form von Zinsen, stört mich am meisten, das würde ich versuchen zu reduzieren wie nur möglich. Z.b. dadurch, dass ich besser 3 Jahre später, nur 300k von der Bank brauche
Wenn es nüchtern ums Geld geht, ist Miete die günstigere Variante (über den gesamten Lebenszyklus des Hauses gerechnet inkl. Instandhaltung). Aber zum Leben gehört halt nicht nur Geld, sondern auch Lebensqualität.
Davon abgesehen kostet das Haus dann in drei Jahren vielleicht nicht mehr T€ 500, sondern T€ 600. Dann bist Du wieder in derselben Situation und müsstest von einem Hausbau abraten.
Was Du allerdings gar nicht betrachtest, ist der Vergleich Zins vs. Kaltmiete. Die Kaltmiete für ein vergleichbares Objekt mit vergleichbarer Wohnqualität wird deutlich höher sein (aufgrund € 500 Bodenrichtwert wird es eine gute Lage sein, insofern Kaltmiete für ein Haus zwischen 1.500€ und 2.000€ aus Erfahrung).
Das würde mich nerven. So viel Geld für Miete verpulvern und einem Dritten geben. Stell Dir einfach mal vor, 10 Jahre Miete dauernden Mietsteigerungen, Nicht-Eigentum usw. Dann ziehst Du irgendwann aus und hast über T€ 200 für das reine Benutzen einer Immobilie ausgegeben. Das ist Geld verpulvern. In derselben Zeit sind es bei der Finanzierung "nur" T€ 140 Zinsen (3,5%Z/1,5%T). Und je länger die Finanzierung läuft, desto mehr schwingt das Pendel in Richtung Kauf, dank der ersparten Zinsen. Die Miete erhöht sich tendenziell weiter mit Zinseszinseffekt.
N
nordanney
01.07.24 09:47
FCAEVFANAUG schrieb:

Ähh, ich verstehe jetzt nicht so genau wo es "falsche Fakten" meinerseits sein sollen?

Du rechnest doch meine Zahlen vor, wie bist du denn mit 3.5+1.5 auf 1400 gekommen?
Nö, habe ich nie gesagt. Habe nur gesagt, wie die Rate sein kann.

Falsch Fakten gibt es genug.
- Laufzeit der Finanzierung
- Eigenkapital-Quote
- zu erwartende Ratenhöhe 2.000€
- TE kann nicht sparen
F
FCAEVFANAUG
01.07.24 11:19
nordanney schrieb:

Welche Erfahrung? Bist Du Finanzierungsvermittler
Nö, aber kann rechnen und habe mich aus Eigeninteresse damit befasst, wenn das der Themenstarter auch tut, wird er es ja selbst sehen. Vor allem, keine Angst, ein hohes Eigenkapital drückt den Zinssatz nicht auf die Hälfte.
nordanney schrieb:

Das wäre in etwa die durchschnittliche Finanzierungssumme 2023 für ein Einfamilienhaus.
Viel ist übrigens nur ein Wort, wenn man es nicht erklärt oder Relationen angibt. Für den Millionär ist das sehr wenig, für einen Bürgergeldempfänger sehr viel. Usw.
Einkommen 5.6k, somit sollte klar sein, dass sie weder das eine, noch das andere sind.
nordanney schrieb:

Hast damit dann aber ins Klo gegriffen
Eher derjenige, der meint eine Finanzierung mit 1% Tilgung, wäre solide
nordanney schrieb:

Was denn jetzt? Ok oder nicht?
Durchschnittlich bedeutet genau das, OK -nicht mehr und nicht weniger
nordanney schrieb:

Nein, weltfremd und realitätsfern.
Gut, das ist deine Meinung, wir gesagt ich bin nicht zum streiten in diesem Forum
Bei deinem letzten Abschnitt sind wir uns einig, wir sprechen über Sachen, die wir nicht wissen können.
nordanney schrieb:

Nö, habe ich nie gesagt. Habe nur gesagt, wie die Rate sein kann.
Wer hat dann 1400 für 400k ins Spiel gebracht? Hab ich's verwechselt? Egal
F
FCAEVFANAUG
01.07.24 11:35
Wir sind ziemlich am Thema vorbei, die Frage war nach Förderungen, nur falls jemand noch etwas sinnvolles beitragen möchte.
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