Hallo zusammen,
ich brauche Hilfe/Beratung und hoffe hier ein paar Ratschläge zum Vorgehen zu erhalten.
Wir haben 2010 ein Reihenendhaus im nördlichen Berlin in sehr begehrter Lage (120 qm Wohnfläche, 250 qm Garten, auf 3 Etagen, Stellplatz, Top Infrastruktur)
zu einem sehr günstigen Preis (Insolvenzmasse) gekauft.
Dieses Haus soll jetzt für ein neues Bauvorhaben verkauft werden, da sich private Umstände verändert haben und das Haus viele neuen Anforderungen nicht mehr
erfüllt.
Wie gehe ich hier am besten vor?
Wie bekommt man den eigenen Hausverkauf und das neue Projekt überein?
Welche Möglichkeiten hat man hier finanziell möglichst "schlau" Wegzukommen?
Welche Risiken bestehen?
was bedeutet in dem Zusammenhang z.B. "Objekttausch"?
Auf unserem jetzigen Haus lastet noch ein Restkredit von ca. 98.000€.
Der Marktwert beträgt nach unseren Recherchen durchaus um die 200.000€
Ist es richtig, dass 200.000€ Verkaufserlös - 98.000€ Rest - Vorfälligkeitsentschädigung = mein Nettogewinn ist?
Das Objekt war durchgehend von uns selbst bewohnt (keine Spekulationssteuer?).
Zum Bauvorhaben
Wir haben genaue Vorstellungen von dem neuen Haus und auch einen max. Finanzrahmen von 350.000€ abgesteckt für alle anfallenden Kosten.
Monatlich haben wir 4700€ netto zur Verfügung, was schon glaube ich überdurchschnittlich ist. Liege ich mit diesen Annahmen in einem realistischen Bereich?
Es wäre toll, wenn ich hier ein paar Impulse/Ratschläge erhalten könnte.
ich brauche Hilfe/Beratung und hoffe hier ein paar Ratschläge zum Vorgehen zu erhalten.
Wir haben 2010 ein Reihenendhaus im nördlichen Berlin in sehr begehrter Lage (120 qm Wohnfläche, 250 qm Garten, auf 3 Etagen, Stellplatz, Top Infrastruktur)
zu einem sehr günstigen Preis (Insolvenzmasse) gekauft.
Dieses Haus soll jetzt für ein neues Bauvorhaben verkauft werden, da sich private Umstände verändert haben und das Haus viele neuen Anforderungen nicht mehr
erfüllt.
Wie gehe ich hier am besten vor?
Wie bekommt man den eigenen Hausverkauf und das neue Projekt überein?
Welche Möglichkeiten hat man hier finanziell möglichst "schlau" Wegzukommen?
Welche Risiken bestehen?
was bedeutet in dem Zusammenhang z.B. "Objekttausch"?
Auf unserem jetzigen Haus lastet noch ein Restkredit von ca. 98.000€.
Der Marktwert beträgt nach unseren Recherchen durchaus um die 200.000€
Ist es richtig, dass 200.000€ Verkaufserlös - 98.000€ Rest - Vorfälligkeitsentschädigung = mein Nettogewinn ist?
Das Objekt war durchgehend von uns selbst bewohnt (keine Spekulationssteuer?).
Zum Bauvorhaben
Wir haben genaue Vorstellungen von dem neuen Haus und auch einen max. Finanzrahmen von 350.000€ abgesteckt für alle anfallenden Kosten.
Monatlich haben wir 4700€ netto zur Verfügung, was schon glaube ich überdurchschnittlich ist. Liege ich mit diesen Annahmen in einem realistischen Bereich?
Es wäre toll, wenn ich hier ein paar Impulse/Ratschläge erhalten könnte.
D
Doc.Schnaggls20.01.15 16:22Üblicherweise macht man auch da ein "normales" Annuitätendarlehen.
Wenn Du genau weißt, wann in der Zukunft Ihr bauen werdet, könnt Ihr auch eine Zinsfestschreibung von einem oder zwei Jahren wählen, wenn Euch ein variables Darlehen zu "unsicher" ist. Eine Ablösung vor diesem festgeschriebenen Zeitpunkt würde Euch dann allerdings eine entsprechende Vorfälligkeitsentschädigung kosten, wenn die Bank denn überhaupt mitspielt.
Allerdings rechnet im Moment kaum jemand im Finanzsektor mit drastisch steigenden Zinsen in den nächsten beiden Jahren.
Wenn Du genau weißt, wann in der Zukunft Ihr bauen werdet, könnt Ihr auch eine Zinsfestschreibung von einem oder zwei Jahren wählen, wenn Euch ein variables Darlehen zu "unsicher" ist. Eine Ablösung vor diesem festgeschriebenen Zeitpunkt würde Euch dann allerdings eine entsprechende Vorfälligkeitsentschädigung kosten, wenn die Bank denn überhaupt mitspielt.
Allerdings rechnet im Moment kaum jemand im Finanzsektor mit drastisch steigenden Zinsen in den nächsten beiden Jahren.
D
Doc.Schnaggls20.01.15 16:33ductom81 schrieb:
und..wenn wir uns tausendprozentig sicher sind das die bank die das Grundstück finanziert auch in 1 oder 2 jahren das haus finanzieren wird, wie verhält es sich dann?Das mag schon sein, dass die Bank dann auch das Haus finanziert - aber eben im Zweifel zu den Bedingungen der Bank an die Du dann gebunden bist.
ductom81 schrieb:
was mir auch immer noch im kopf rumspuckt ist das Thema vermieten. die aufzurufende miete liegt definitiv höher als die kreditbelastung die wir tragen müssenDas neue Haus dann vermieten?
Never ever - da habe ich schon zu viel gesehen, was beim Vermieten schief gehen kann. Ich hatte nicht nur einen Fall in meinem Kundenstamm, bei dem der Vermieter dank eines zahlungsunfähigen oder, noch besser, zahlungsunwilligen Mieters finanziell über die Wupper ging...
D
Doc.Schnaggls20.01.15 16:37Hm, ja, die Überlegung ist schon eher vertretbar.
Ist das "alte" Haus noch mit einem Darlehen belastet? Dann könnten vermutlich sogar die Schuldzinsen noch steuermindernd angerechnet werden - hierzu am besten einen Steuerberater hinzuziehen.
Ist das "alte" Haus noch mit einem Darlehen belastet? Dann könnten vermutlich sogar die Schuldzinsen noch steuermindernd angerechnet werden - hierzu am besten einen Steuerberater hinzuziehen.
ja auf meinem jetzigen haus (aus dem ich raus möchte) lasten noch gut 98.000€
nun lote ich alle Möglichkeiten aus, schlau und finanziell sicher aus dem haus rauszukommen und ein anderes zu bauen/kaufen
dabei ist eben auch vermieten ein Thema. kreditbelastung für das haus sind monatlich ca. 650€, eine Kaltmiete liegt Ortsüblich bei ca. 950€ aufwärts
die Risiken bei Vermietung habe ich jetzt mal noch nicht betrachtet....
Verkaufspreis für das haus liegt ca. bei 220.000€, also möglicher Nettogewinn von ca 100.000 wenn noch VFZ drauf kommt
alles ziemlich verwirrend wenn man "laie" ist
nun lote ich alle Möglichkeiten aus, schlau und finanziell sicher aus dem haus rauszukommen und ein anderes zu bauen/kaufen
dabei ist eben auch vermieten ein Thema. kreditbelastung für das haus sind monatlich ca. 650€, eine Kaltmiete liegt Ortsüblich bei ca. 950€ aufwärts
die Risiken bei Vermietung habe ich jetzt mal noch nicht betrachtet....
Verkaufspreis für das haus liegt ca. bei 220.000€, also möglicher Nettogewinn von ca 100.000 wenn noch VFZ drauf kommt
alles ziemlich verwirrend wenn man "laie" ist
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