Bauvorhaben finanzierbar? 570 k€ Kredit bei 5300 € Gehalt

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Zaba12

Dir sollte klar sein, dass die Bank und der Vermittler sogar bei geringeren Einkommen und höheren Ausgaben Dir grünes Licht geben würde.

Gesund ist eine Finanzierung die nicht mehr als 1/3 des monatlichen Netto fürs Wohnen aufzehrt. Immer unter der Voraussetzung das die Tilgung so gewählt ist, das man bis zur Rente fertig wird. Das ist die Regel die wohl fast alle hier mitgehen würden. Da liegst Du mit der Rate drin aber ich zähle da auch die monatlichen Nebenkosten rein und damit bist Du deutlich drüber. Grundsätzlich wird sich das Einkommen wahrscheinlich auch erhöhen, sodass sich es auch in den nächsten Jahren wieder den gesunden 1/3 wieder annähern wird. Aber Ihr müsst Euch mit der Belastung wohl fühlen.

Du hast hier nichts zu Bonus, Urlaubsgeld, Tantieme und Co. geschrieben. Du hast hoffentlich nicht euer Jahresnetto durch 12 Monate als Einkommen hier hingeschrieben, oder? Oder ich habe es überlesen

Deine 780€ Überschuss werden recht schnell von Kinderbetreuungskosten und dem Drumherum für 2 Kinder aufgezehrt werden.

Das Thema Kinderbetreuung und Arbeitsmodell inkl. Verdienst mit Kindern ist halt deine Unbekannte.

Ansonsten sollte man sich von dem Alter nicht blenden lassen. Der TE ist keine 25. Der TE nimmt viel mehr auf als viele hier und fängt mit der Tilgung auch erst an wenn er eingezogen ist. Das passiert nicht mit 33. Schon fängt er nur noch 2-3 Jahre früher mit der Tilgung an als andere und das mit unter 3% Tilgung. Das nimmt ihn dann nochmal mindestens 1 Jahr. Sodass den 150k€ mehr Darlehen nur noch ein Altersvorteil von 1-2 Jahren gegenübersteht.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Das wichtige steht im 2. Absatz
 
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askforafriend

askforafriend

Dir sollte klar sein, dass die Bank und der Vermittler sogar bei geringeren Einkommen und höheren Ausgaben Dir grünes Licht geben würde.

Gesund ist eine Finanzierung die nicht mehr als 1/3 des monatlichen Netto fürs Wohnen aufzehrt. Immer unter der Voraussetzung das die Tilgung so gewählt ist, das man bis zur Rente fertig wird. Das ist die Regel die wohl fast alle hier mitgehen würden.
Alles andere ist Dir überlassen.

Du hast hier nichts zu Bonus, Urlaubsgeld, Tantieme und Co. geschrieben. Du hast hoffentlich nicht euer Jahresnetto durch 12 Monate als Einkommen hier hingeschrieben, oder? Oder ich habe es überlesen

Deine 780€ Überschuss werden recht schnell von Kinderbetreuungskosten und dem Drumherum für 2 Kinder aufgezehrt werden.

Das Thema Kinderbetreuung und Arbeitsmodell inkl. Verdienst mit Kindern ist halt deine Unbekannte.

Ansonsten sollte man sich von dem Alter nicht blenden lassen. Der TE ist keine 25. Der TE nimmt viel mehr auf als viele hier und fängt mit der Tilgung auch erst an wenn er eingezogen ist. Das passiert nicht mit 33. Schon fängt er nur noch 2-3 Jahre früher mit der Tilgung an als andere und das mit unter 3% Tilgung. Das nimmt ihn dann nochmal mindestens 1 Jahr. Sodass den 150k€ mehr Darlehen nur noch ein Altersvorteil von 1-2 Jahren gegenübersteht.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Das wichtige steht im 2. Absatz
Man kann auch alles schlecht reden :D Und warum ist das Thema Kinderbetreuung und Arbeitsmodell inkl. Verdienst mit Kindern eine „Unbekannte“? Man kennt Beispiele in der Firma, die in Elternzeit sind? Man kann sich sein Elterngeld durchrechnen? Man kennt seine monatlichen Ausgaben, wenn man ein Haushaltsbuch geführt hat? Sehe da keine „Unbekannte“.

Die Grundgesamtheit der Personen, die mit 25 ein Haus bauen, sollte doch sehr gering sein. Es sei denn, hohes Erbe, gut laufender YouTube Kanal oder Start Up. Das durchschnittliche Alter des Immobilienkäufers liegt in Deutschland bei knapp 40 Jahren, kannst nachgugeln.
 
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exto1791

Man kann auch alles schlecht reden :D Und warum ist das Thema Kinderbetreuung und Arbeitsmodell inkl. Verdienst mit Kindern eine „Unbekannte“? Man kennt Beispiele in der Firma, die in Elternzeit sind? Man kann sich sein Elterngeld durchrechnen? Man kennt seine monatlichen Ausgaben, wenn man ein Haushaltsbuch geführt hat? Sehe da keine „Unbekannte“.

Die Grundgesamtheit der Personen, die mit 25 ein Haus bauen, sollte doch sehr gering sein. Es sei denn, hohes Erbe, gut laufender YouTube Kanal oder Start Up. Das durchschnittliche Alter des Immobilienkäufers liegt in Deutschland bei knapp 40 Jahren, kannst nachgugeln.
Sehe ich auch so... Bei uns im Neubaugebiet sind wir die jüngsten Bauherren und das mit 30 und 24... Der Großteil ist sogar ü45 - ü50.
Der TE hat gut gespart, ist noch jung und hat lange Zeit abzubezahlen, die Kreditsumme ist nicht zuuuu hoch und er verdient auch nen ordentliches Gehalt.

Also mal ehrlich: Wenn solche Menschen kein Haus mehr bauen könnten/dürfen, dann wären bei uns jetzt im Neubaugebiet bestimmt 30 Plätze neu zu vergeben :D
Da werden teilweise Darlehen mit 500k aufgenommen - Familie mit 3 Kindern, 45-50 Jahre alt und die Frau schon längst im Ruhestand... Die schaffen das auch "irgendwie" - klar, daran darf man sich nicht orientieren, allerdings sehen für mich die Rahmenbedingungen des TE sehr sehr gesund aus.
 
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Zaba12

Man kann auch alles schlecht reden :D Und warum ist das Thema Kinderbetreuung und Arbeitsmodell inkl. Verdienst mit Kindern eine „Unbekannte“? Man kennt Beispiele in der Firma, die in Elternzeit sind? Man kann sich sein Elterngeld durchrechnen? Man kennt seine monatlichen Ausgaben, wenn man ein Haushaltsbuch geführt hat? Sehe da keine „Unbekannte“.

Die Grundgesamtheit der Personen, die mit 25 ein Haus bauen, sollte doch sehr gering sein. Es sei denn, hohes Erbe, gut laufender YouTube Kanal oder Start Up. Das durchschnittliche Alter des Immobilienkäufers liegt in Deutschland bei knapp 40 Jahren, kannst nachgugeln.
Dann hab ich mit 36 und 2 Kindern im Schulalter ja jung gebaut. Wahnsinn..

Ich rede nicht alles schlecht aber die 1/3 Regel gibt es und ist in der Tat ein Anzeichen für eine gesunde Finanzierung. Auch die 5% Annuität ist eine Regel die auf eine gesunde Finanzierung hinweist. Beides wird nicht eingehalten. Ich schreibe ja nicht ohne Grund regelmäßig, dass die Tilgung bei den niedrigen Zinsen zu gering ist. Wir sind gerade selbst erst bei 5% angekommen.

Vor 2 Jahren hätten viele dem TE hier nix von gesund erzählt, nur leider ist das gerade die neue Realität, da man sonst kein EFH mehr bauen würde.

Und ja die Unbekannte ist das Lebens-, Betreuungs und Arbeitsmodell mit Kind und das bleibt solange unbekannt bis wieder voll gearbeitet wird und man die relevanten anfallenden Kosten kennt.

Was bekannt ist ist das aktuelle Gehalt (noch nicht mal das Elterngeld und die Dauer ist bekannt, da man sich kurzfristig entscheiden kann auf 2 Jahre zu gehen oder ein weiteres Kind nachzuschieben), und eine mögliche Rate, + die aktuellen Ausgaben ohne Kind. Mehr nicht...

Das was gesund ist ist scheinbar die Einstellung. Aber auch die muss man erst mal umsetzen.
 
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Xaver123

Das Angebot ist in keinem Portal verfügbar.

Gesund ist eine Finanzierung die nicht mehr als 1/3 des monatlichen Netto fürs Wohnen aufzehrt. Immer unter der Voraussetzung das die Tilgung so gewählt ist, das man bis zur Rente fertig wird. Das ist die Regel die wohl fast alle hier mitgehen würden. Da liegst Du mit der Rate drin aber ich zähle da auch die monatlichen Nebenkosten rein und damit bist Du deutlich drüber. Grundsätzlich wird sich das Einkommen wahrscheinlich auch erhöhen, sodass sich es auch in den nächsten Jahren wieder den gesunden 1/3 wieder annähern wird. Aber Ihr müsst Euch mit der Belastung wohl fühlen.
Hierzu liest man viele unterschiedliche Angaben. Die maximale Rate sollte zwischen 35 und 40 % liegen. Zum Teil werden dabei die monatlichen Nebenkosten eingerechnet, zum Teil nicht.
Seht ihr die Grenze bei 35% inklusive Nebenkosten?
Dann wären wir deutlich drüber. :eek:


Du hast hier nichts zu Bonus, Urlaubsgeld, Tantieme und Co. geschrieben. Du hast hoffentlich nicht euer Jahresnetto durch 12 Monate als Einkommen hier hingeschrieben, oder? Oder ich habe es überlesen
Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld sind bei mir im IG-Metall Tarif fix. Bei meiner Frau das Weihnachtsgeld auch nach TVÖD.
Daher habe ich die Beträge eingeplant und auf 12 Monate umgerechnet.
Den T-Zug im IG-Metall Tarif und weitere Boni sind nicht eingerechnet.
Ich hab gelesen, wenn diese Zahlungen fix sind, kann man sie zum regelmäßigen Netto rechnen.
Soll man das nicht machen?

Und ja die Unbekannte ist das Lebens-, Betreuungs und Arbeitsmodell mit Kind und das bleibt solange unbekannt bis wieder voll gearbeitet wird und man die relevanten anfallenden Kosten kennt.

Was bekannt ist ist das aktuelle Gehalt (noch nicht mal das Elterngeld und die Dauer ist bekannt, da man sich kurzfristig entscheiden kann auf 2 Jahre zu gehen oder ein weiteres Kind nachzuschieben), und eine mögliche Rate, + die aktuellen Ausgaben ohne Kind. Mehr nicht...
Wenn ich von einem Elterngeld von 1300 € ausgehe, dann ist der Puffer von 700 € schon weg. Und das Kindergeld wird wohl kaum für die Versorgung des Nachwuchses reichen. Das heißt es geht nur wenn meine Frau, gleich nach der Elternzeit wieder voll arbeiten gehen würde.
Ohje!!!
Einige haben geschrieben, dass wir mit einer niedrigeren Rate starten sollten. An welche Höhe hattet ihr da gedacht?
 
Y

ypg

Daher habe ich die Beträge eingeplant und auf 12 Monate umgerechnet.
Ich hab gelesen, wenn diese Zahlungen fix sind, kann man sie zum regelmäßigen Netto rechnen.
Soll man das nicht machen?
Ich glaube nicht, dass Banken die mit einberechnen.
aber auch wenn doch, sind das meist Zuwendungen, die man auch genau dafür benutzen sollte, wofür die Zuwendung auch ist. Wenn man es genau nimmt, rechnen viele diese Zuwendungen für die SoTi ein, verbrauchen das Geld aber für die Januar-Versicherungen und ein bisschen Wünsche.
Ich erinnere mich, dass die Banken mit den letzten 3 Monatsgehältern rechnen. Fertig aus.
 
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Altai

Es gibt genügend Großstädte, wo viele Haushalte bis zu 50% des Nettos für das Wohnen ausgeben müssen - zur Miete, wohlgemerkt. Das muss auch gehen. Hier schafft der TE wenigstens nebenbei Eigentum.
Im Kleinkindalter sind wirklich die Betreuungskosten der größte Batzen bei den Ausgaben für das Kind, also nach der Elternzeit. Und da kann ich nur raten, sich mal schlau zu machen, wie es in der Heimatgemeinde aussieht.
Beispiel bei uns: maximaler Betrag 225€ (bei einem Kind) plus 100€ für das Essen. In anderen Landkreisen bezahlt man nichts, oder bis drei Jahre viel mehr und dann wird es günstiger... Das kann man schon mal recherchieren.
Und ja, die Frau wird relativ schnell wieder wenigstens 75% arbeiten müssen. Zwei Jahre Elternzeit ohne Einkommen im zweiten Jahr sind nicht drin.
Für die Berechnung des Elterngelds wird das Weihnachtsgeld übrigens nicht berücksichtigt. Ihr könntet durch Steuerklassenwechsel einen höheren Betrag erzielen, da es nach dem Netto der Frau geht, einfach mal recherchieren. Aber das führt schon zu weit.
 
Zuletzt aktualisiert 27.05.2022
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