Hallo,
Ich bin noch recht neu hier und hoffe, mein Anliegen ist hier richtig.
Wir bauen aktuell schlüsselfertig über einen Bauträger, also wir erwerben das fertige Haus mit Grundstück. Doppelhaushälfte 130qm, aktuell Rohbau, Dach und Fenster abgeschlossen, Haus quasi „zu“.
Wir haben nun eklatante Mängel bei der Erstellung der Innenwände feststellen können, hier wurden teils die benötigten Steine mit einer Axt „zugeschnitten“ anstelle die vorhandene Säge zu nutzen. Die Wände sehen dementsprechend aus, wurden mit Tonnen an Mörtel voll geklatscht so dass wir später bei der
Anbringung von Möbeln nie sicher sein können, ob das auch hält. Also zu gut Deutsch: Pfusch.
Eine Mängelanzeige beim Bauträger führte bisher zu nichts, wurde ignoriert. Telefonisch sind die zuständigen Personen auch nie zu erreichen, den verantwortlichen Bauleiter haben wir bisher noch nicht ein einziges Mal persönlich getroffen.
Wir haben uns nun um einen Gutachter bemüht und immer wieder wurde darauf hingewiesen, dass zu einer nun möglichen Rest-Baubegleitung folgende Unterlagen benötigt werden:
Statikgutachten
Wärmegutachten
Wir baten den Bauträger uns diese Unterlagen zur Verfügung zu stellen, was abgelehnt wurde; wir erhielten diese erst, sobald wir Eigentümer sind.
Was können wir nun tun?
Auch wenn der Bauträger uns nun einen Gutachter verwehrt und sein Hausrecht ausübt möchten wir doch zumindest bei der Endabnahme einen Sachverständigen dabei haben. Die Unterlagen erhalten wir aber erst NACH dieser Übergabe....
Muss der Bauträger und wenigstens für die Abnahme die Unterlagen vorab zur Verfügung stellen?
Haben wir wenigstens dann eine Chance den bereits erfassten Mängel zu rügen und auf Nachbesserung zu bestehen? Auch wenn es total umständlich ist bereits fertige Wände wieder aufzumachen, aber wie gesagt, aktuell wird mit uns nicht gesprochen. Bisher haben wir nur Fotos als „Beweis“.
Ich würde mich echt freuen wenn jemand einen Rat hätte, denn das ganze Bauprojekt artet gerade in gewaltigen Frust aus.
Danke und Lg
Ich bin noch recht neu hier und hoffe, mein Anliegen ist hier richtig.
Wir bauen aktuell schlüsselfertig über einen Bauträger, also wir erwerben das fertige Haus mit Grundstück. Doppelhaushälfte 130qm, aktuell Rohbau, Dach und Fenster abgeschlossen, Haus quasi „zu“.
Wir haben nun eklatante Mängel bei der Erstellung der Innenwände feststellen können, hier wurden teils die benötigten Steine mit einer Axt „zugeschnitten“ anstelle die vorhandene Säge zu nutzen. Die Wände sehen dementsprechend aus, wurden mit Tonnen an Mörtel voll geklatscht so dass wir später bei der
Anbringung von Möbeln nie sicher sein können, ob das auch hält. Also zu gut Deutsch: Pfusch.
Eine Mängelanzeige beim Bauträger führte bisher zu nichts, wurde ignoriert. Telefonisch sind die zuständigen Personen auch nie zu erreichen, den verantwortlichen Bauleiter haben wir bisher noch nicht ein einziges Mal persönlich getroffen.
Wir haben uns nun um einen Gutachter bemüht und immer wieder wurde darauf hingewiesen, dass zu einer nun möglichen Rest-Baubegleitung folgende Unterlagen benötigt werden:
Statikgutachten
Wärmegutachten
Wir baten den Bauträger uns diese Unterlagen zur Verfügung zu stellen, was abgelehnt wurde; wir erhielten diese erst, sobald wir Eigentümer sind.
Was können wir nun tun?
Auch wenn der Bauträger uns nun einen Gutachter verwehrt und sein Hausrecht ausübt möchten wir doch zumindest bei der Endabnahme einen Sachverständigen dabei haben. Die Unterlagen erhalten wir aber erst NACH dieser Übergabe....
Muss der Bauträger und wenigstens für die Abnahme die Unterlagen vorab zur Verfügung stellen?
Haben wir wenigstens dann eine Chance den bereits erfassten Mängel zu rügen und auf Nachbesserung zu bestehen? Auch wenn es total umständlich ist bereits fertige Wände wieder aufzumachen, aber wie gesagt, aktuell wird mit uns nicht gesprochen. Bisher haben wir nur Fotos als „Beweis“.
Ich würde mich echt freuen wenn jemand einen Rat hätte, denn das ganze Bauprojekt artet gerade in gewaltigen Frust aus.
Danke und Lg
guckuck2 schrieb:
Das kann jetzt alles und nichts sein.Prinzipiell gebe ich Euch da Recht. Allerdings stützt mein Gesamteindruck auch aus https://www.hausbau-forum.de/threads/Haus-hoeher-gesetzt-als-genehmigt-nachgenehmigung-erforderlich-wer-traegt-Mehrkosten.32296/#post-345899 die Sichtweise, daß da grundlegende Dinge falsch laufen.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Hallo,
sorry, war beruflich sehr eingespannt und kann mich daher erst jetzt melden.
Anbei einige Fotos der Innenwände, teils riesige Lücken, teils schief und nicht richtig verankert. Für uns durchaus nicht fachmännisch.
Der Chef unserer BT Firma hat sich nun bereit erklärt sich mit uns auf der Baustelle zu treffen, um einmal die Probleme zu besprechen. In diesem Zuge werden wir uns u.a. auch die Verarbeitung der Innenwände anschauen.
Mittlerweile beschleicht mich wirklich der Verdacht, dass die Firma einfach nicht genau weiß für welche Kunden sie GU und für welche BT sind. Das erklärt die vielen widersprüchlichen Aussagen und diverse "Hü-und Hott" Aktionen.




sorry, war beruflich sehr eingespannt und kann mich daher erst jetzt melden.
Anbei einige Fotos der Innenwände, teils riesige Lücken, teils schief und nicht richtig verankert. Für uns durchaus nicht fachmännisch.
Der Chef unserer BT Firma hat sich nun bereit erklärt sich mit uns auf der Baustelle zu treffen, um einmal die Probleme zu besprechen. In diesem Zuge werden wir uns u.a. auch die Verarbeitung der Innenwände anschauen.
Mittlerweile beschleicht mich wirklich der Verdacht, dass die Firma einfach nicht genau weiß für welche Kunden sie GU und für welche BT sind. Das erklärt die vielen widersprüchlichen Aussagen und diverse "Hü-und Hott" Aktionen.
Fay1983 schrieb:
Anbei einige Fotos der Innenwände, teils riesige Lücken, teils schief und nicht richtig verankert. Für uns durchaus nicht fachmännisch.Mir mißfällt "nur", daß die Wand links in Bild 0951 wohl hat an der Grenze der Lotabweichung nach DIN sein dürfte. Ich erkenne nicht eindeutig, ob es Kalksandstein oder Porenbeton ist, bei ersterem könnte das Nichteinbinden der Wände in Ordnung sein, aber das auch Nichtverankern weniger. Die Lücken an sich sind nicht so dramatisch, wir reden hier ja von Innenwänden. Bei Außenwänden würden die Pfuschertaschen zugemörtelt, gelten aber auch da technisch wohl nicht als Mangel. Bei Innenwänden mag man das dem Putzer überlassen wollen, es mit Gewebe zu überbrücken.In meinem Gesamteindruck bleibt es zwar dabei, daß ich von Deinem BT-GU außer Abstand nicht viel hielte - aber die Bilder stützen auch die Sichtweise, daß Du die Lage dramatischer siehst als sie ist: was man sieht, mutet durchschnittlich bauüblich an.
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11ant schrieb:
aber die Bilder stützen auch die Sichtweise, daß Du die Lage dramatischer siehst als sie ist: was man sieht, mutet durchschnittlich bauüblich an.Echt?Ich finde die Bilder ehrlichgesagt erschreckend...das soll normal sein? Bei uns sieht keine einzige Wand auch nur annähernd so aus. Klar, da ist dem ein oder anderen Porenbetonstein auch mal ne Ecke weggebrochen und hier und da ist ein winziger Spalt zwischen Steinen aber absolut nichts vergleichbares mit den hier gezeigten Bildern
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