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Bauträger: Problem Bodenbelag und Innentüren

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Hallo liebe Mitglieder,

bei unserem Bauträger ist es so, dass nur Estrich (mit FBH) verlegt wird und der Bodenbelag nach Übergabe in Eigenleistung durch den Käufers zu erfolgen hat.
Die Innentüren werden jedoch vorher auch schon vom Bauträger montiert.

Mir macht die Problematik "Innentüren schon drin - Bodenbelag muss noch rein" große Sorgen.
Ich bin kein Fachmann, würde aber vom Gefühl her sagen, dass erst einmal der Bodenbelag rein sollte und danach die Türen.

Der BT weiß nicht, welchen Bodenbelag ich wähle und es interessiert ihn auch nicht (leider).
Gibt es nicht ein enormes Risiko, dass der Spalt zwischen Bodenbelag und Türblatt nachher viel zu groß ist. Oder eventuell auch zu klein?
Auch stelle ich mir vor, dass es Probleme beim Übergang zwischen Türzage und Bodenbelag geben könnte, da beim Verlegen ja nun drumherum verlegt werden muss.

Stelle mir das alles sehr unschön vor.
Was denkt Ihr über diese Vorgehensweise? Oder ist das gängige Praxis und es gibt da gute Lösungen für?
Der Bauträger ist sehr unflexibel, so dass ein nachträgliches Einbauen der Türen leider nicht möglich ist.

Vielen Dank für Eure Hilfe!
 
Generell gebe ich dir recht: Türen als letztes, aber insgesamt wird auf dem Weg bis zur Innentür so viel Passieren, dass dir die Türen dann am wenigstens Sorgen bereiten.

Boden um Zargen drumherum verlegen, falls beim Einbau keine ausreichend hohen Abstandshalter untergelegt wurden
Türblätter können jederzeit ausgehangen und unten abgesägt werden, oder andersherum eine Dichtlippe angeklebt werden, wobei der Türspalt als Überströmöffnung sowieso Voraussetzung für sämtliche moderne Belüftungsoptionen ist.

Bei uns kamen jetzt zwar die Türen als letztes, dafür müssen jetzt alle Sockelfliesen/Leisten noch bis an die Zargen verlegt werden. Auch nicht unbedingt besser von der logischen Abfolge her.
 
So ähnlich wäre es bei unserem GU auch gewesen. Wir haben dann einfach das Gewerk „Türen einbauen“ rausgenommen und nach dem Fliesen legen selber eingebaut. (Türen hat der GU trotzdem besorgt)
 
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So ähnlich wäre es bei unserem GU auch gewesen. Wir haben dann einfach das Gewerk „Türen einbauen“ rausgenommen und nach dem Fliesen legen selber eingebaut. (Türen hat der GU trotzdem besorgt)
Das finde ich einen recht guten Kompromiss.
Bei uns hat der GU die Türen als letztes einbauen lassen. Davor war dann natürlich der Fliesenleger da.
Allerdings haben wir im OG auch später erst Teppich verlegt. Da man als Bodenbelag pauschal 1cm annimmt, konnten wir unseren Teppich unter die Zarge legen. Zargen werden so verklebt, dass man sie zur Not unten kürzen kann.
 
Ja, finanziell lohnt sich das allerdings nicht. Haben glaube ich um die 500€ gutgeschrieben bekommen...
Und für 7 Türen haben wir einen Tag für die Zargen und nen halben Tag für die Türen/Schlösser gebraucht.
 
Wir haben die Fertigböden des GU bei Unterschrift Werkvertrag rausgenommen. Die Adresse des Tür-und Treppenbauers hat er uns gegeben und diesem haben wir dann die gewünschte Fußbodenaufbauhöhe ab Estrich mitgeteilt. Hat prima geklappt: Abstandshalter waren passend unter den Zargen.

Die Massivdielen haben wir ganz knapp unter die Zarge geschoben und der Fliesenleger den Spalt zur Zarge hin mit Silikon gedichtet.

Auch Zargen kann man ansonsten nachträglich noch jürzen, nicht aber verlängern:p: Schattenfugensäge. Türblätter am Besten mit einem Sägetisch mit Führung.
 

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