Bauamt lehnt Bauantrag ab da Haus zu weit hinten geplant

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Hallo Gemeinde.

Das Pech hinsichtlich unseres Projekt Haus reißt nicht ab.
Heute kam nach 3 Monaten der Bescheid zur Anhörung vom Bauamt.
Das Haus überschreitet die hintere Bauflucht um knapp 2m.
Die Frau im Amt ist leider erst Donnerstag wieder da.
Welche Möglichkeiten haben wir denn nun?
Kann man das nicht einfach ändern und das Haus nach vorn holen? Oder muss alles neu beantragt werden?
Wir wollen Donnerstag heiraten und das haut uns jetzt ganz schön die Beine weg.

Viele Grüße
 
Da würde ich in erster Linie euren Planaufsteller ins Boot holen....

Das ist doch wohl hoffentlich in seinem Auftrag, das zu ermitteln.

Die Baugrenze wird eurerseits wohl einzuhalten sein, an solchen Grundlagen lassen die meistens nicht mit sich reden.

Vermutlich müsst ihr den Lageplan neu einreichen, am Haus dürfte sich dadurch nicht viel ändern.

Tut euch selbst den Gefallen:
Tretet dem Planer kräftig auf die Füße, und dann lösch das aus euren Köpfen und habt eine Schöne Hochzeit!
Das ganze liegt nicht in eurer Hand...
 
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Also soweit mir bekannt gibt es jetzt nur zwei Möglichkeiten:

1. Widerspruch gegen die Ablehnung, dann braucht ihr aber tiftige Gründe warum die Ablehnung "falsch" ist. (Das scheint sie ja aber eben nicht zu sein.) Den Bauantrag ändern könnt ihr jetzt, soweit mir bekannt, nicht mehr. Da bleibt dann nur...

2. Neuen Bauantrag einreichen, der eben die Baugrenzen einhält.

Und ja, dabei dem Planer mal auf die Füße treten.
 
Das heißt also wir können nicht einfach eine neue Projektierung einreichen und das Haus 2m nach vorn holen sondern müssen von vorn anfangen???
Ich würde vorschlagen, das fragst du deinen Planer. Bzw. am besten auch direkt dein Bauamt. Klärt ab, unter welchen Voraussetzungen euer Vorhaben genehmigungsfähig ist.
Ansonsten gibts den Ausführungen von @cschiko nichts mehr hinzuzufügen.
 
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