Hallo zusammen,
beim Bau unseres Hauses vor 6 Jahren wurde entlang unserer Einfahrt eine niedrige Stützmauer zum angrenzenden Gehweg hin errichtet. Die Mauer wurde damals weiß verputzt, als Mauerabdeckung haben wir Granitstein-Platten zugesägt, die wir vom Eingangspodest noch übrig hatten. Laut Bauvorschriften mussten wir mit der Mauer einen Abstand von 10cm zum Gehweg lassen, so dass hier eine "Dreckfuge" entstanden ist. Diese wurde lapidar mit etwas Noppenfolie ausgekleidet und ich habe versucht die Fuge mit ein paar Polsterstauden zu bepflanzen. Leider fing schon nach kurzer Zeit der Putz an abzubröckeln. Wir haben das beim Gartenbauer reklamiert und er hat den Putz daraufhin neu aufgebracht, aber auch das hat nicht gehalten. Zudem haben sich bald darauf auch die Mauerabdecksteine gelöst. Inzwischen gibt es den Gartenbaubetrieb schon gar nicht mehr ...
So sieht unsere Mauer jedenfalls inzwischen aus:






Zum besseren Verständnis: Der vordere Teil der Mauer (ca. 7 Meter) liegt "frei", im hinteren Teil haben wir vor ca. 2 Jahren einen Carport errichtet. Interessanterweise bröckelt der Putz nur im vorderen Teil ab, da wo der Carport steht ist der Putz noch einwandfrei. Zum Glück, denn da komme ich jetzt ja auch gar nicht mehr an die Mauer ran.
Auf der Rückseite des Carports verläuft eine Treppe, hier ist ebenfalls ein Stück der Mauer zu sehen, bei der teilweise auch schon der Putz abbröckelt.
Ich brauche nun also Tipps, wie ich den Schaden am besten ausbessern und künftigen Schaden verhindern kann.
Jede Menge Fragen - aber ich würde das leidige Thema gerne mal lösen, ich habe diese "Schandmauer" nämlich grad jeden Tag vor der Nase, und dieser Anblick entspricht nicht gerade meinen Vorstellungen von einem Neubau ...
Vielen Dank schon mal für alle weiterführenden und hilfreichen Tipps!
Anghi
beim Bau unseres Hauses vor 6 Jahren wurde entlang unserer Einfahrt eine niedrige Stützmauer zum angrenzenden Gehweg hin errichtet. Die Mauer wurde damals weiß verputzt, als Mauerabdeckung haben wir Granitstein-Platten zugesägt, die wir vom Eingangspodest noch übrig hatten. Laut Bauvorschriften mussten wir mit der Mauer einen Abstand von 10cm zum Gehweg lassen, so dass hier eine "Dreckfuge" entstanden ist. Diese wurde lapidar mit etwas Noppenfolie ausgekleidet und ich habe versucht die Fuge mit ein paar Polsterstauden zu bepflanzen. Leider fing schon nach kurzer Zeit der Putz an abzubröckeln. Wir haben das beim Gartenbauer reklamiert und er hat den Putz daraufhin neu aufgebracht, aber auch das hat nicht gehalten. Zudem haben sich bald darauf auch die Mauerabdecksteine gelöst. Inzwischen gibt es den Gartenbaubetrieb schon gar nicht mehr ...
So sieht unsere Mauer jedenfalls inzwischen aus:
Zum besseren Verständnis: Der vordere Teil der Mauer (ca. 7 Meter) liegt "frei", im hinteren Teil haben wir vor ca. 2 Jahren einen Carport errichtet. Interessanterweise bröckelt der Putz nur im vorderen Teil ab, da wo der Carport steht ist der Putz noch einwandfrei. Zum Glück, denn da komme ich jetzt ja auch gar nicht mehr an die Mauer ran.
Auf der Rückseite des Carports verläuft eine Treppe, hier ist ebenfalls ein Stück der Mauer zu sehen, bei der teilweise auch schon der Putz abbröckelt.
Ich brauche nun also Tipps, wie ich den Schaden am besten ausbessern und künftigen Schaden verhindern kann.
- Wie kann ich die Mauer besser vor Nässe schützen?
- Muss ich die Mauerabdeckung erneuern/austauschen?
- Muss ich die Mauer schon vorher, unter der Abdeckung irgendwie abdichten bzw. vorbereiten?
- Was mache ich mit der spärlich bepflanzten "Dreckrille"? Zubetonieren? Bepflanzt finde ich sie deutlich freundlicher. Allerdings wächst hier auch jede Menge Unkraut und es landen Zigarettenkippen und Bonbonpapierchen in der Rille - also alles nicht so optimal.
- Und wie kann ich den Putz am besten erneuern bzw. ausbessern?
- Macht es Sinn, noch mal neuen Putz aufzutragen, oder sollte ich die Mauer im freilegenden Bereich besser verklinkern?
- Muss ich hier einen speziellen Untergrund verwenden bzw. für die Klinker/Verblender einen speziellen Kleber als Nässeschutz?
- (Und ganz blöde Frage: Wie kann ich den alten Putz sauber da abtrennen, wo der Carport anfängt?)
Jede Menge Fragen - aber ich würde das leidige Thema gerne mal lösen, ich habe diese "Schandmauer" nämlich grad jeden Tag vor der Nase, und dieser Anblick entspricht nicht gerade meinen Vorstellungen von einem Neubau ...
Vielen Dank schon mal für alle weiterführenden und hilfreichen Tipps!
Anghi
Hm, wenn ich die Mauer mit Holz verschalen will, dann müsste ich ja etwas Abstand lassen, damit das Holz hinterlüftet wird und rundherum abtrocknen kann. Dadurch würde die Mauer deutlich breiter werden. Und weil die ja konisch zuläuft, wäre es auch ein kleine Herausforderung, die Bretter entsprechend zuzuschneiden. Ich glaube, wenn der Gipser grünes Licht gibt und nochmal neuen, ordentlichen Putz aufbringt, ist das vermutlich die beste Lösung und sieht dann auch ordentlich aus.
Und Mauerabdecksteine - ja, werden jetzt so schnöde aus Beton. Echter Naturstein ist halt deutlich teurer, und das sind einige Meter hier, die ich neu abdecken muss. Deshalb gehe ich da den pragmatischen Weg: Ordentlich und Funktional, auch wenn ich keinen Designpreis mit der Mauer gewinne.
Der Gartenbauer hat mir übrigens auch grünes Licht für die Bepflanzung der "Rille" gegeben - damit kann ich die langweilige Mauer optisch noch deutlich aufwerten (Polsterstauden, Mauerpfeffer, Hauswurz & Co.).
Und Mauerabdecksteine - ja, werden jetzt so schnöde aus Beton. Echter Naturstein ist halt deutlich teurer, und das sind einige Meter hier, die ich neu abdecken muss. Deshalb gehe ich da den pragmatischen Weg: Ordentlich und Funktional, auch wenn ich keinen Designpreis mit der Mauer gewinne.
Der Gartenbauer hat mir übrigens auch grünes Licht für die Bepflanzung der "Rille" gegeben - damit kann ich die langweilige Mauer optisch noch deutlich aufwerten (Polsterstauden, Mauerpfeffer, Hauswurz & Co.).
Du musst egal welche Abdeckplatten du nimmst denn Stoss der Abdeckplatten entweder mit einem Dichtmittel zb. Acryl füllen, oder mit dem Kleber.
Am besten ca 4-5mm Abstand zwischen den Platten bisschen abkleben und fuge mit Acryl füllen und abziehen.
Oder wenn auf ein Blech ausweichst ein Leitblech drunter klemmen.
an den Treppen muss ein Sockel hin den natürlich an der Wand auch abdichten. Bzw hätte der Sockel vor dem Putz hingehört und auf den Sockel geputzt werden müssen.
Am besten ca 4-5mm Abstand zwischen den Platten bisschen abkleben und fuge mit Acryl füllen und abziehen.
Oder wenn auf ein Blech ausweichst ein Leitblech drunter klemmen.
an den Treppen muss ein Sockel hin den natürlich an der Wand auch abdichten. Bzw hätte der Sockel vor dem Putz hingehört und auf den Sockel geputzt werden müssen.
Schau´, wo ich ein "Like" drangepinnt habe. Das "Gräbele" würde ich wohl bekiesen.
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