ᐅ Aufbau Estrich Garagenboden mit punktueller el. Fußbodenheizung
Erstellt am: 22.07.19 15:38
P
Patkia
Hallo alle zusammen,
ich beschäftige mich mit dem Thema Garagenboden und wollte meine Frage hier mal los werden.
Die Garage ist mit dem Haus verbunden und die Bodenplatte wurde direkt mit der fürs Haus erstellt.
Es handelt sich hier um eine Fundamentplatte aus wasserundurchlässigem Beton, stahlmattenarmiert (WU) C 25/30, als
tragendes Element mit umlaufender Frostschürze aus Stahlfaserbeton C 25/30 (0,80 x 0,30). Ohne weitere Dämmung.
Vorne sind ca. 6,30m Platz für die Autos, hinten ca. 2,15m Werk-/Lagerbereich.
Die Garage ist kein dauerhafter Aufenthaltsort, aber ich möchte auch im Winter mal am Auto/Motorrad basteln können ohne mir die Füße oder auf dem Boden liegend die Nieren abzufrieren. Daher möchte ich gerne bei der Erstellung des Bodens eine el. Fußbodenheizung mit einbringen. (Geht hier eigentlich unter dem Estrich auch eine Infrarotheizung?)
Zusätzlich möchte ich ein reines Kontergefälle einbringen, einfach, damit sich Wasser nicht zur Trennwand hingezogen fühlen kann.
Meine Varianten bis jetzt:
1.
-Bodenplatte mit Bitumenschweißbahn abdichten,
-10mm Styrodur- oder Styroporplatten glatt auslegen,
-Randdämmstreifen befestigen
-Fußbodenheizung darauf befestigen,
-schwimmenden Zementestrich mit "Gefälle" 4-6 cm darauf
-fertig
2.
-Bodenplatte mit Bitumenschweißbahn abdichten,
-10mm Styrodur- oder Styroporplatten auslegen und nach hinten hin "stapeln" um den Estrich
dann mit gleicher Stärke auftragen zu können
-Randdämmstreifen befestigen
-Fußbodenheizung darauf befestigen,
-schwimmenden Zementestrich mit "Gefälle" 4-6 cm darauf
-fertig
Oder hat ein schwimmender Estrich in der Garage nichts zu suchen?
Was ist zu den Stärken zu sagen? Reicht das dann für die Belastung unter den PKW?
Kann ich den Zementestrich gleich mit machen lassen, wenn der für das Haus kommt oder muss
das dann spezieller Estrich sein?
Die 10mm Platten sind eigentlich auch nur, damit sich die Heizung nicht in die Bitumenbahn verabschiedet und auch ein klein wenig, damit die Wärme der Heizung nicht ganz so schnell verschwindet.
Über ein paar hilfreiche Antworten und Tipps würde ich mich freuen
ich beschäftige mich mit dem Thema Garagenboden und wollte meine Frage hier mal los werden.
Die Garage ist mit dem Haus verbunden und die Bodenplatte wurde direkt mit der fürs Haus erstellt.
Es handelt sich hier um eine Fundamentplatte aus wasserundurchlässigem Beton, stahlmattenarmiert (WU) C 25/30, als
tragendes Element mit umlaufender Frostschürze aus Stahlfaserbeton C 25/30 (0,80 x 0,30). Ohne weitere Dämmung.
Vorne sind ca. 6,30m Platz für die Autos, hinten ca. 2,15m Werk-/Lagerbereich.
Die Garage ist kein dauerhafter Aufenthaltsort, aber ich möchte auch im Winter mal am Auto/Motorrad basteln können ohne mir die Füße oder auf dem Boden liegend die Nieren abzufrieren. Daher möchte ich gerne bei der Erstellung des Bodens eine el. Fußbodenheizung mit einbringen. (Geht hier eigentlich unter dem Estrich auch eine Infrarotheizung?)
Zusätzlich möchte ich ein reines Kontergefälle einbringen, einfach, damit sich Wasser nicht zur Trennwand hingezogen fühlen kann.
Meine Varianten bis jetzt:
1.
-Bodenplatte mit Bitumenschweißbahn abdichten,
-10mm Styrodur- oder Styroporplatten glatt auslegen,
-Randdämmstreifen befestigen
-Fußbodenheizung darauf befestigen,
-schwimmenden Zementestrich mit "Gefälle" 4-6 cm darauf
-fertig
2.
-Bodenplatte mit Bitumenschweißbahn abdichten,
-10mm Styrodur- oder Styroporplatten auslegen und nach hinten hin "stapeln" um den Estrich
dann mit gleicher Stärke auftragen zu können
-Randdämmstreifen befestigen
-Fußbodenheizung darauf befestigen,
-schwimmenden Zementestrich mit "Gefälle" 4-6 cm darauf
-fertig
Oder hat ein schwimmender Estrich in der Garage nichts zu suchen?
Was ist zu den Stärken zu sagen? Reicht das dann für die Belastung unter den PKW?
Kann ich den Zementestrich gleich mit machen lassen, wenn der für das Haus kommt oder muss
das dann spezieller Estrich sein?
Die 10mm Platten sind eigentlich auch nur, damit sich die Heizung nicht in die Bitumenbahn verabschiedet und auch ein klein wenig, damit die Wärme der Heizung nicht ganz so schnell verschwindet.
Über ein paar hilfreiche Antworten und Tipps würde ich mich freuen
Also wie im Eingangspost beschrieben wird es kein Gefälle zur richtigen Entwässerung geben.
Dazu fällt hier einfach zu wenig Wasser an und ich möchte ehrlich gesagt nicht bis auf 13 cm Aufbau gehen.
Wie ich das jetzt hier mit nehme, würde ich folgendermaßen vorgehen:
Estrich auf unbearbeiteter und nicht abgedichteter Bodenplatte erstellen lassen. (Gibt's bei Verbundestrich eigentlich Randdämmstreifen?) Vorne 25mm, hinten 50mm bei 6 Metern endend. Die restlichen 3 Meter nach hinten raus bleiben bei 50mm eben.(Regalstandplatz und Werkstattbereich)
Nach entsprechender Wartezeit schleifen, grundieren und mit Harz bearbeiten. Zum Schluss Betonfarbe aufbringen und fertig.
Gummierte Matte und Infrarotheizung kaufen und auch im Winter glücklich basteln
Dazu fällt hier einfach zu wenig Wasser an und ich möchte ehrlich gesagt nicht bis auf 13 cm Aufbau gehen.
Wie ich das jetzt hier mit nehme, würde ich folgendermaßen vorgehen:
Estrich auf unbearbeiteter und nicht abgedichteter Bodenplatte erstellen lassen. (Gibt's bei Verbundestrich eigentlich Randdämmstreifen?) Vorne 25mm, hinten 50mm bei 6 Metern endend. Die restlichen 3 Meter nach hinten raus bleiben bei 50mm eben.(Regalstandplatz und Werkstattbereich)
Nach entsprechender Wartezeit schleifen, grundieren und mit Harz bearbeiten. Zum Schluss Betonfarbe aufbringen und fertig.
Gummierte Matte und Infrarotheizung kaufen und auch im Winter glücklich basteln
Also nach Rücksprache mit dem Estrichleger habe ich folgende Aussage:
Verbundestrich wird eher nichts, weil die Bodenplatte ja noch kugelgestrahlt werden müsste. Für diese verhältnismäßig kleine Fläche wird es einfach unwirtschaftlich jemanden zu finden der das macht.
D.h. es müsste ein Estrich mit Trennschicht gelegt werden. Dieser müsste dann jedoch im Einfahrtsbereich eine Mindeststärke von 50mm und ab dem hinteren Bereich dann 80 mm haben (wegen des geringen Gefälles)
Ist das so nachvollziehbar? ist eigentlich nicht das was ich als Antwort erhofft hatte ops:
Verbundestrich wird eher nichts, weil die Bodenplatte ja noch kugelgestrahlt werden müsste. Für diese verhältnismäßig kleine Fläche wird es einfach unwirtschaftlich jemanden zu finden der das macht.
D.h. es müsste ein Estrich mit Trennschicht gelegt werden. Dieser müsste dann jedoch im Einfahrtsbereich eine Mindeststärke von 50mm und ab dem hinteren Bereich dann 80 mm haben (wegen des geringen Gefälles)
Ist das so nachvollziehbar? ist eigentlich nicht das was ich als Antwort erhofft hatte ops:
Hallo "Patkia".
Kurz vor meiner urlaubsbedingtenAbmeldung noch folgender Hinweis zur Rückmeldung des Estrichlegers:
Das Kugelstrahlverfahren setzt tatsächlich eine entsprechende Flächengröße voraus.
Er als Estrichleger sollte die Alternativmöglichkeit, ebenfalls in der Praxis üblich, kennen, dass die vorzubereitende Bodenplatte entweder geschliffen oder mit Stahlbürstaufsatz und EInscheibenmaschine gebürstet wird!!
Lasse Dir bitte keine falschen Informationen zum einzig möglichen Ablauf aufschwätzen.
Ich gebe zu, dass er an einem dickeren Estrich mehr verdienen wird als bei einem 25mm dicken Verbundestrich, doch das sollte hier nicht ausschlaggebend sein.
Seine Hinweis mit den 50mm ist eindeutig falsch, da der Estrich (nun als Trennlagenestrich ausgeführt) die erwartungsgemäße Verkehrslast nicht aufnehmen kann. Sie ist mit 50mm unterdimensioniert.
Mindestdicke bei Biegezugfestigkeit F4 wären bei einer Flächenlast von 5kN/m² (das entspricht einer schwereren Limousine) >= 70mm, bei F5 >=60mm. Und das im tiefsten Punkt!!!
Soll der Estrich noch als Gefälleestrich ausgelegt werden, dann passt das gar nicht mehr.
Mit weiteren 30mm bis 40mm ist eine optimale Verdichtung des unteren Estrichgefüges einerseits nicht mehr möglich, andererseits muss ein Estrich (außer ein Verbundestrich) in möglichst gleicher Dicke ausgeführt werden.
Sonst reißt er kreuz und quer, dass es eine Freude sein wird. Und das ist leider kein Scherz!!
Gebe ihm bitte nach entsprechender mechanischer Vorbereitung einen Verbundestrich vor und sage ihm, dass das Objekt bzw. seine Leistung durch einen öbv Sachverständigen des Estrichgewerks im Hintergrund beobachtet würde .....
Viel Erfolg, ich melde mich ab!
Gruß: KlaRa
Kurz vor meiner urlaubsbedingtenAbmeldung noch folgender Hinweis zur Rückmeldung des Estrichlegers:
Das Kugelstrahlverfahren setzt tatsächlich eine entsprechende Flächengröße voraus.
Er als Estrichleger sollte die Alternativmöglichkeit, ebenfalls in der Praxis üblich, kennen, dass die vorzubereitende Bodenplatte entweder geschliffen oder mit Stahlbürstaufsatz und EInscheibenmaschine gebürstet wird!!
Lasse Dir bitte keine falschen Informationen zum einzig möglichen Ablauf aufschwätzen.
Ich gebe zu, dass er an einem dickeren Estrich mehr verdienen wird als bei einem 25mm dicken Verbundestrich, doch das sollte hier nicht ausschlaggebend sein.
Seine Hinweis mit den 50mm ist eindeutig falsch, da der Estrich (nun als Trennlagenestrich ausgeführt) die erwartungsgemäße Verkehrslast nicht aufnehmen kann. Sie ist mit 50mm unterdimensioniert.
Mindestdicke bei Biegezugfestigkeit F4 wären bei einer Flächenlast von 5kN/m² (das entspricht einer schwereren Limousine) >= 70mm, bei F5 >=60mm. Und das im tiefsten Punkt!!!
Soll der Estrich noch als Gefälleestrich ausgelegt werden, dann passt das gar nicht mehr.
Mit weiteren 30mm bis 40mm ist eine optimale Verdichtung des unteren Estrichgefüges einerseits nicht mehr möglich, andererseits muss ein Estrich (außer ein Verbundestrich) in möglichst gleicher Dicke ausgeführt werden.
Sonst reißt er kreuz und quer, dass es eine Freude sein wird. Und das ist leider kein Scherz!!
Gebe ihm bitte nach entsprechender mechanischer Vorbereitung einen Verbundestrich vor und sage ihm, dass das Objekt bzw. seine Leistung durch einen öbv Sachverständigen des Estrichgewerks im Hintergrund beobachtet würde .....
Viel Erfolg, ich melde mich ab!
Gruß: KlaRa
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