Hey,
nachdem mir hier im Forum so gut bereits geholfen wurde, kommen wir hier auch Stück für Stück voran.
Die ersten Gespräche mit unterschiedlichen Architekten haben stattgefunden und wie befürchtet, alle waren unterschiedlich wie Tag und Nacht.
Gerne möchte ich Euch aber von den Situationen berichten und benötige hierzu Eure Erfahrungswerte.
Einer der Architekten hat uns empfohlen mit einem Bauunternehmen aus der Gegend (schlüsselfertig) zu bauen bzw. Witterungsdichtigkeit herstellen zu lassen. Das ist wohl ein bekanntes Unternehmen, mit denen der Architekt oft zusammenarbeitet. Der andere Architekt schreibt jedes Gewerk aus und hat eine von uns vorgegebene Baukostenobergrenze.
Ich habe bei einem GU unterschiedliche Gefühle. Auf der einen Seite fehlt die Kostentransparenz und auf der anderen Seite hätten wir einen! Ansprechpartner.
Ich frage mich, ob ein Hausbau durch einzelne Ausschreibungen der Gewerke dann nicht sinnvoller, transparenter und ggf. kostengünstiger ist, als über einen GU.
Oder würdet ihr das Ding im Rohbau hinstellen lassen und den Rest dann ausschreiben lassen? Insbesondere weil wir im engen Freundes- und Familienkreis Elektromeister, Sanitärmenschen etc. hätten, die uns hier unter die Arme greifen würden.
Hoffe ich habe es einigermaßen gut erklären können.
Hier sind nun die gefragt, die mit solchen Themen schon öfters Erfahrungen sammeln konnten. Freuen uns auf eine Rückmeldung.
Danke Euch
nachdem mir hier im Forum so gut bereits geholfen wurde, kommen wir hier auch Stück für Stück voran.
Die ersten Gespräche mit unterschiedlichen Architekten haben stattgefunden und wie befürchtet, alle waren unterschiedlich wie Tag und Nacht.
Gerne möchte ich Euch aber von den Situationen berichten und benötige hierzu Eure Erfahrungswerte.
Einer der Architekten hat uns empfohlen mit einem Bauunternehmen aus der Gegend (schlüsselfertig) zu bauen bzw. Witterungsdichtigkeit herstellen zu lassen. Das ist wohl ein bekanntes Unternehmen, mit denen der Architekt oft zusammenarbeitet. Der andere Architekt schreibt jedes Gewerk aus und hat eine von uns vorgegebene Baukostenobergrenze.
Ich habe bei einem GU unterschiedliche Gefühle. Auf der einen Seite fehlt die Kostentransparenz und auf der anderen Seite hätten wir einen! Ansprechpartner.
Ich frage mich, ob ein Hausbau durch einzelne Ausschreibungen der Gewerke dann nicht sinnvoller, transparenter und ggf. kostengünstiger ist, als über einen GU.
Oder würdet ihr das Ding im Rohbau hinstellen lassen und den Rest dann ausschreiben lassen? Insbesondere weil wir im engen Freundes- und Familienkreis Elektromeister, Sanitärmenschen etc. hätten, die uns hier unter die Arme greifen würden.
Hoffe ich habe es einigermaßen gut erklären können.
Hier sind nun die gefragt, die mit solchen Themen schon öfters Erfahrungen sammeln konnten. Freuen uns auf eine Rückmeldung.
Danke Euch
H
hampshire17.10.19 22:51Ich halte die Sehnsucht nach nur einem Ansprechpartner für fehlgeleitet.
Du brauchst einen Partner, der die Gewerke und Termine verantwortet und koordiniert, denn dass ist stressig und für einen Laien kaum zu leisten. Das kann der Architekt sein oder ein GU oder ein entsprechend aufgestellter Hochbau bzw. Zimmereibetrieb.
Bei der Ausführung ist es gerade gut direkt mit den Ausführenden zu sprechen und nicht „stille Post“ über den einen Ansprechpartner zu spielen.
Wir machten sowohl damit als auch mit einem Bauträger gute Erfahrungen. Ich sitze dann doch als Bauherr ganz gerne auf dem Fahrersitz, das geht beim GU schlechter.
Du brauchst einen Partner, der die Gewerke und Termine verantwortet und koordiniert, denn dass ist stressig und für einen Laien kaum zu leisten. Das kann der Architekt sein oder ein GU oder ein entsprechend aufgestellter Hochbau bzw. Zimmereibetrieb.
Bei der Ausführung ist es gerade gut direkt mit den Ausführenden zu sprechen und nicht „stille Post“ über den einen Ansprechpartner zu spielen.
Wir machten sowohl damit als auch mit einem Bauträger gute Erfahrungen. Ich sitze dann doch als Bauherr ganz gerne auf dem Fahrersitz, das geht beim GU schlechter.
P
Piotr198117.10.19 22:57hampshire schrieb:
Ich halte die Sehnsucht nach nur einem Ansprechpartner für fehlgeleitet.
Du brauchst einen Partner, der die Gewerke und Termine verantwortet und koordiniert, denn dass ist stressig und für einen Laien kaum zu leisten. Das kann der Architekt sein oder ein GU oder ein entsprechend aufgestellter Hochbau bzw. Zimmereibetrieb.
Bei der Ausführung ist es gerade gut direkt mit den Ausführenden zu sprechen und nicht „stille Post“ über den einen Ansprechpartner zu spielen.
Wir machten sowohl damit als auch mit einem Bauträger gute Erfahrungen. Ich sitze dann doch als Bauherr ganz gerne auf dem Fahrersitz, das geht beim GU schlechter.Vielen lieben Dank für die tolle Antwort. Sehr hilfreich.
Gerne würde ich mich mit dir einmal diesbezüglich austauschen. Siehst du hier eine Möglichkeit? Das wäre toll.
B
boxandroof18.10.19 00:27Wir haben mit Architekt gebaut, aber den erweiterten Rohbau über nur eine (kleine) Firma erstellen lassen, die auch schlüsselfertige Häuser baut. Kein GU Vertrag, sondern per Ausschreibung. Bezahlt nach m2, Tonnen, Stunden usw. Für Bodenplatte bis Putz und Estrich eine Firma, Dach separat.
Das war für die Architekten einfach und für uns ein Glücksgriff, weil die Firma super und wenig Koordination nötig war. Für den Innenausbau haben wir einige Folgegewerke an Partnerfirmen des "GUs" vergeben.
Mit mehreren Ansprechpartnern hätte ich kein Problem, aber schau Dir den GU/die Firmen an, und die Architekten. Damit steht und fällt alles. Frag Dich was bei Problemen ist. Wir haben mal das günstigste und mal das teuerste Angebot genommen.
Das war für die Architekten einfach und für uns ein Glücksgriff, weil die Firma super und wenig Koordination nötig war. Für den Innenausbau haben wir einige Folgegewerke an Partnerfirmen des "GUs" vergeben.
Mit mehreren Ansprechpartnern hätte ich kein Problem, aber schau Dir den GU/die Firmen an, und die Architekten. Damit steht und fällt alles. Frag Dich was bei Problemen ist. Wir haben mal das günstigste und mal das teuerste Angebot genommen.
@Piotr1981 ... zitiere doch nicht den ganzen Beitrag und schreibe dann auch noch die Antworten in das Zitat ... siehe hier ... Wenn man sich auf jemanden beziehen will, dann kann man ihn auch einfach so anschreiben wie ich jetzt oder zitiert nur den wesentlichen Satz und achtet dann darauf, dass die eigenen Ergänzungen außerhalb des Zitats geschrieben werden. Sonst wird so ein Thread schnell schwer leserlich. Danke
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