Hallo Zusammen,
wir haben ein paar Fragen bezüglich unseres Architekten und dessen Kostenschätzung und Vorgehen generell. Wir sind in Leistungsphase 2; Planung der Kernsanierung und Wohnflächenerweiterung um 40% unseres 60er-Jahre Häuschens. Die Kostenrechnung, die wir jetzt nach 4 Wochen Bearbeitungszeit erhalten haben, stellen wir in den Anhang, da uns hier einiges unklar ist. Mit dem Architekten haben wir bereits Rücksprache gehalten, er kann sich die hohen Kosten auch nicht erklären. Uns kommen die Kosten unverhältnismäßig hoch vor. Anberaumt hatten wir zu Beginn der Planungen 500.000€. Wie sollen wir damit umgehen? Ist es realistisch sich noch 600.000€ anzunähern? In dem Fall müssten wir vieles weglassen, was wir eigentlich nicht wollen. Unser anfängliches Anliegen war es die Wohnfläche zu erweitern und nicht komplett auf die Anbauten zu verzichten und eine reine Kernsanierung durchzuführen. Macht diese Kostenschätzung hier so Sinn? Wir freuen uns über Eure Kommentare.
wir haben ein paar Fragen bezüglich unseres Architekten und dessen Kostenschätzung und Vorgehen generell. Wir sind in Leistungsphase 2; Planung der Kernsanierung und Wohnflächenerweiterung um 40% unseres 60er-Jahre Häuschens. Die Kostenrechnung, die wir jetzt nach 4 Wochen Bearbeitungszeit erhalten haben, stellen wir in den Anhang, da uns hier einiges unklar ist. Mit dem Architekten haben wir bereits Rücksprache gehalten, er kann sich die hohen Kosten auch nicht erklären. Uns kommen die Kosten unverhältnismäßig hoch vor. Anberaumt hatten wir zu Beginn der Planungen 500.000€. Wie sollen wir damit umgehen? Ist es realistisch sich noch 600.000€ anzunähern? In dem Fall müssten wir vieles weglassen, was wir eigentlich nicht wollen. Unser anfängliches Anliegen war es die Wohnfläche zu erweitern und nicht komplett auf die Anbauten zu verzichten und eine reine Kernsanierung durchzuführen. Macht diese Kostenschätzung hier so Sinn? Wir freuen uns über Eure Kommentare.
J
Johannes230707.05.24 14:46Benutzer225 schrieb:
Danke für das Teilen eurer Erfahrungen. Wir bauen in Baden-Württemberg nähe Stuttgart. Wie viel zahlt ihr denn für den Architekten? Es ist ja schon so, dass das Honorar des Architekten nach der aktuellen HOAI berechnet ist und nur so exorbitant scheint, da die Baukosten so hoch sind.Wir zahlen insgesamt 60k für Architekten (Leistungsphase 1-8) einschl. Statik und Baubegleitung. Richtwert war auch HOAI jedoch individuell ausgehandelt.Und ich dachte unser Architekt wäre mit ca. 30000 schon teuer. Dazu noch 4500 für Statik. Der Architekt hatte eine Berechnung nach HOAI vorgelegt und dann für jede Stufe geschätzt wie viel Arbeit bei unserem Vorhaben tatsächlich anfällt und entsprechend einen Prozentsatz davon angeboten. Sehr ähnliches Bauvorhaben, Einfamilienhaus 110qm auf Zweifamilienhaus 230qm vergrößern. Gesamtkosten (inkl Nebenkosten und mit einiger Eigenleistung) ca. 550k davon 125k KfW Zuschuss.
B
Benutzer22509.05.24 22:53Gudeen. schrieb:
Und ich dachte unser Architekt wäre mit ca. 30000 schon teuer. Dazu noch 4500 für Statik. Der Architekt hatte eine Berechnung nach HOAI vorgelegt und dann für jede Stufe geschätzt wie viel Arbeit bei unserem Vorhaben tatsächlich anfällt und entsprechend einen Prozentsatz davon angeboten. Sehr ähnliches Bauvorhaben, Einfamilienhaus 110qm auf Zweifamilienhaus 230qm vergrößern. Gesamtkosten (inkl Nebenkosten und mit einiger Eigenleistung) ca. 550k davon 125k KfW Zuschuss.Ok, das klingt ja vergleichsweise wahnsinnig günstig. Wo baut ihr denn? Was habt ihr für Eigenleistung umsetzen können? Wir können leider kaum Eigenleistung mit einfließen lassen.B
Benutzer22509.05.24 22:58mr.xyz1 schrieb:
Wir haben 9000 netto (plus Kosten für den Statiker) für den Architekten bezahlt (inkl. Ausführungsplanung). Bau haben wir von einem GU umsetzen lassen, wobei der Bau 450k gekostet hat.
Die HOAI ist nur eine Empfehlung.Ah interessant! Welche Phasen habt ihr dann mit dem Architekten durchgeführt? Reichte da Phase 1 und 2 aus? Reichen dem Generalunternehmen die Vorentwurfspläne?B
Benutzer22509.05.24 23:03Gerddieter schrieb:
Klingt fast nach unserem Architekten - der hat uns eigentlich auch dauernd nur mit KostenTabellen torbediert die fern von unserem vereinbarten Budget lagen. Entwürfe gabs dazu nie richtig.
Als wir uns dann trennen wollten war ihm völlig "klar" daß er inkl. Leistungsphase 3 erbracht hat...
war ne teure aber lohnende Scheidung.Danke für deine Rückmeldungen! Wie seid ihr dann aus dem Architektenvertrag rausgekommen? Habt ihr euch mit dem Architekten einigen können oder habt ihr ihm offiziell das ausgezahlt was laut Vertrag vereinbart war? Das war wahrscheinlich dann auch kein unerheblicher Betrag.B
Benutzer22509.05.24 23:08Gerddieter schrieb:
Bei mir hat es auch mit einem Architekten und ähnlichen Honorarvorstellungen angefangen.... da ich nicht an jeder Ecke des Hauses sparen und auf der anderen Seite den Architekten vergolden wollte bin ich zum GU - für mich der richtige Schritt....Welche Phasen hattet ihr für das GU bereits durchlaufen? Habt ihr mit dem GU dann die noch offenen Phasen durchgeführt? Wer hat dann den Bauantrag gestellt?Ähnliche Themen