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Andrea85

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Hallo Ihr Lieben!
Ich bin schon eine weile Mitleser und möchte mich als erstes Bedanken - ist wirklich klasse was man hier alles findet und mit welchem Detailgrad viele auf die ganzen Fragen eingehen. Ich habe selbst schon zwei Fragen gestellt - super Antworten bekommen - und werde zukünftig sicher noch mehr haben.

Zu mir: Name und Alter lässt sich erahnen ;-)
Ich wohne mit meinem Mann zur Zeit noch in Wiesbaden. Wir suchen ein Grundstück für ein kleines EFH - also kein sonderlich schwieriges Unterfangen so im Rhein Main Gebiet oder?! :p

Aufgrund eurer Tipps habe ich tatsächlich gleich zu Anfang (wir suchen seit Jan19) die Gemeinden angeschrieben und war echt überrascht, dass die alle sofort geantwortet haben. Zwar hat keine Gemeinde, die ich angeschrieben haben, eigene Neubaugebiete oder Grundstücke, aber ich wurde dann zu Bauträgern usw. verwiesen.
Ach ja, wir sind mittlerweile von der Suche in Hofheim, Hochheim, Kelkheim und Eppstein in Richtung Idstein, Niederhausen, Taunusstein und Bad Schwalbach, auf die andere Main Seite rüber und haben geschaut in: Stockstadt a.R., Riedstadt, GroßGerau und Umgebung. Jetzt sind wir dann nochmal über den Fluss gehüpft und hoffen uns in Nierstein (Mainz-Bingen) niederzulassen. ... jaja man lernt viel .. über Preise, Grundstücksgrößen und Möglichkeiten.
Baufirmen haben wir auch schon abgeklappert. Angefangen mit ScanHaus, OKAL, Eschner Immobilien (ist der Makler - Bauträger unbekannt) und zuletzt noch Sika Massivhaus. Telefoniert habe ich mit richtig vielen, die ich dann aber gleich ausgeschlossen habe. Teilweise wegen der Bewertungen hier und fast immer weil sie die "die Adresse zum Grundstück sage ich ihnen wenn sie einen Vertrag unterschreiben"-Nummer durchgezogen haben.

Im Moment schwanke ich zwischen Aufregung - weil alles Neu und aufregend - und Panik - Verschuldet bis ich mind. 63 bin toller Plan, Andrea!. Ich vermute mal, dass das normal ist und man irgendwann auch mal Vertrauen muss - dem Makler, dem Bauträger, der Versicherung... wem auch immer.

In diesem Sinne, Euch alles Gute, lasst gerne ein Kommentar da
Ich freue mich dabei zu sein.

Eure Andrea85
 
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Reaktionen: ypg
Hey,
die Panik wegen der Schulden legt sich sicher noch ;-)
Mein Mann hatte das auch ne ganze Weile...was wohl primär daran lag, dass seine Eltern noch nie einen Kredit aufgenommen haben und das auch grundsätzlich erstmal negativ sehen (sie selbst mussten aber auch nie ein Haus finanzieren, sondern wohnen im Elternhaus...).
Ich selbst hatte damit kein Problem, kannte das aber eben auch schon vom Hauskauf meiner Eltern.

Solang ihr euch nicht mehr zumutet, als ihr wirklich könnt, ist Panik nicht nötig;-)
 
Na dann mal Hallo aus Bad Schwalbach! Wir sind auch aus WI hergezogen und ganz zufrieden (allerdings Bestandsbau, obwohl wir auch erst bauen wollten). Ihr könntet noch Hohenstein mit reinnehmen.
Als wir gesucht haben, gings bis nach Stromberg, da gabs noch viele günstige Grundstücke.
Es kommt halt drauf an wo man zur Arbeit hinmuss.
Waldems könnte auch eine Idee sein, oder Schmitten. Günstig und nah an der A3.
Die Mainzer Seite hat mir gar nicht gefallen, alles plattes Land ohne Bäume.
Man muß auch aufpassen beim Internet. Wir haben 400tausender DSL, Hohenstein einen Ort weiter (ca 1 km Luftlinie) nur ISDN, obwohl das könnte sich auch geändert haben in letzter Zeit.

Die günstigeren und kalkulierbaren Kosten waren für uns ein Grund doch im Bestand zu suchen. Unsere jeweiligen Eltern haben sich mit keinem foppen Cent oder Handschlag an unserm Vorhaben (Kauf mit Kernsanierung) beteiligt. Und wir hatten damals auch nur ein Gehalt. Im Rückblick ganz gut, dass wir das mit dem Bau gelassen haben. Auf diese Weise sind wir mit aktuell 168 000 offener Restschuld bei keinem Eigenkapital gut dabei und ich kann auch gut schlafen damit. Ein Kredit über 400k hätte mich wahrscheinlich auch um den Verstand gebracht. Ich komm aber auch aus armen Verhältnissen und bin weder an solche Summen gewöhnt noch an Eigenheime.

Ansonsten gilt halt dass man nicht vom Schlimmsten ausgehen sollte, wenn man nicht absehbar damit rechnen muss. Es ist halt eine große Investition und man ist schon ein paar Jahre dran, aber im eigenen Haus wohnen ist halt auch mit Geld nicht aufzuwiegen. Ich könnte nie wieder Mieter sein.
Obwohl die Hütte auch immer noch eine Dauerbaustelle ist, hab ich den Schritt nie bereut.
 
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In Hofheim war ich tätig. Den Rheingau finde ich schöner (Landschaft und Leute) als den Taunus, bei gleichem Preisniveau. Die Rheinseite wechseln würde ich nicht, sondern in Hessen bleiben - lieber da bis an Limburg heran gehen. Sowohl in Wiesbaden als auch in Frankfurt würde ich nie von der jeweiligen Stadt aus gesehen in der anderen Richtung wohnen als arbeiten - das gibt nur garantierte Staustehzeit (mit Automatik, Klima und Hörbuch kann man das ja nett finden, hihi).

Mit Bauträger "bauen" (korrekter: vom Bauträger kaufen) würde ich nur, soweit es um das Geschäft geht, das sie beherrschen: Hausgruppen (als Reihe oder freistehend, aber dreimal dasselbe Modell bzw. zweimal zwei DHH nebeneinander) oder Geschoßwohnungsbau, wo man jeweils außer Küche offen / mit Durchreiche / Küche zu keine wesentlichen Varianten hat.

Individualbau mit Bauträger ("Unikat" auf Einzelgrundstück, "freie" Auswahl aus dem ganzen Katalog, also praktisch "Bauträger als GU-Ersatz" - mit dem Pferdefuß Koppelgeschäft) halte ich für höchst vermeidungswürdig. Dann besser "richtiger" GU mit selbst gesuchtem Grundstück.
 
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