Hallo zusammen, ich bin hier Neuling (verzeiht mir bitte evtl. Erstlingsfehler...).
Wir übernehmen aus der Verwandtschaft ein Haus aus den 1930er Jahren, welches gut in Schuss ist und anfallende Reparaturen immer umgehend erledigt wurden.
Im Haus (2 Etagen plus Keller) sind die Decken im 1.OG und 2. OG aus Holz, also die originalen Dielenböden sind dort vorhanden. Deren Zustand ist gut, natürlich müssen wir alle neu Schleifen und versiegeln, damit sie wieder schick sind.
Im 1. OG wollen wir in einem bisher "konventionell" genutztem Raum (Büro/Kinderzimmer, etc.) ein Bad errichten, die benötigten Wasserleitungen können von nebenan problemlos dorthin gelegt werden, die Elektrik des ganzen Hauses wird eh von einer Fachfirma revidiert.
In einigen Erklär-Videos konnte ich sehen, dass man mit unterschiedlichen Bodenaufbauten (Trittschall, OSB-Platten, Platten von Fermacell, Dichtmasse, ggf. Fliesen) ein Bad in einem Raum mit Holzboden errichten kann. Was mir da aber nicht behagt, ist die Höhe des ganzen Aufbaus, die am Ende gut 100mm mehr als der ursprüngliche Boden wäre. Und zudem gibt es dort im Übergang eine kleine Stufe. Auch die Mehrbelastung der Decke soll so gering wie möglich bleiben.
Besteht nicht die Möglichkeit, den originalen Boden zwar zu schleifen und zu behandeln (mit schöner Optik am Ende), aber auch abzudichten, um das Bad dort zu installieren? Natürlich darf später keine Feuchtigkeit in den Boden gelangen, logisch. Die Wände sollen gefliest werden.
Hat jemand Tipps für mein Vorhaben, oder geht so etwas per se nicht? Wie habt ihr das gelöst?
Danke schonmal vorab!
Wir übernehmen aus der Verwandtschaft ein Haus aus den 1930er Jahren, welches gut in Schuss ist und anfallende Reparaturen immer umgehend erledigt wurden.
Im Haus (2 Etagen plus Keller) sind die Decken im 1.OG und 2. OG aus Holz, also die originalen Dielenböden sind dort vorhanden. Deren Zustand ist gut, natürlich müssen wir alle neu Schleifen und versiegeln, damit sie wieder schick sind.
Im 1. OG wollen wir in einem bisher "konventionell" genutztem Raum (Büro/Kinderzimmer, etc.) ein Bad errichten, die benötigten Wasserleitungen können von nebenan problemlos dorthin gelegt werden, die Elektrik des ganzen Hauses wird eh von einer Fachfirma revidiert.
In einigen Erklär-Videos konnte ich sehen, dass man mit unterschiedlichen Bodenaufbauten (Trittschall, OSB-Platten, Platten von Fermacell, Dichtmasse, ggf. Fliesen) ein Bad in einem Raum mit Holzboden errichten kann. Was mir da aber nicht behagt, ist die Höhe des ganzen Aufbaus, die am Ende gut 100mm mehr als der ursprüngliche Boden wäre. Und zudem gibt es dort im Übergang eine kleine Stufe. Auch die Mehrbelastung der Decke soll so gering wie möglich bleiben.
Besteht nicht die Möglichkeit, den originalen Boden zwar zu schleifen und zu behandeln (mit schöner Optik am Ende), aber auch abzudichten, um das Bad dort zu installieren? Natürlich darf später keine Feuchtigkeit in den Boden gelangen, logisch. Die Wände sollen gefliest werden.
Hat jemand Tipps für mein Vorhaben, oder geht so etwas per se nicht? Wie habt ihr das gelöst?
Danke schonmal vorab!
Altbau1930 schrieb:
Das Besondere bei unserem Vorhaben: wir möchten ein Bad in einem Raum einbauen, der vorher keine Nasszelle war,Das hatte ich schon so rausgehört.Altbau1930 schrieb:
in dem Raum sind wie erwähnt Holzdielen, worauf der neue Bodenaufbau für das Bad errichtet werden soll.Und dazu sollten meine Hinweise, wie man das früher gemacht hat (respektive wie es in den bisherigen Naßräumen dieses Hauses gemacht worden sein könnte) auch Anregungen sein, den Boden entweder als Untergrund so aufzubauen oder gar solches Material als alternative Oberfläche zu erwägen.Sofern das Haus nicht seine Entstehungsepoche verleugnend umgestaltet werden soll, könnte das ja eine besondere Note hineinbringen.
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Nachtrag:
Empfehlenswert ist bei Holzbauweise des Fußbodens mit Tragbalken natürlich immer eine Duschtasse aus einem vorgefertigten Bodenelement (wegen der notwendigen Dichtigkeit).
Bei Badewannen muss der Statiker oder (was in der Praxis eher zum Erfolg führt) ein Zimmermann mit ins Boot genommen werden. Der kann zur Not weitere Tragbalken dort einziehen, wo es von der Auflast her notwendig ist!
Das betrifft allerdings auch die Duschtassen. Man will ja nicht gutgelaunt und im Adamskostüm beim Duschen ins darunter gelegene Geschoss fallen ....
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Gruß: KlaRa
Empfehlenswert ist bei Holzbauweise des Fußbodens mit Tragbalken natürlich immer eine Duschtasse aus einem vorgefertigten Bodenelement (wegen der notwendigen Dichtigkeit).
Bei Badewannen muss der Statiker oder (was in der Praxis eher zum Erfolg führt) ein Zimmermann mit ins Boot genommen werden. Der kann zur Not weitere Tragbalken dort einziehen, wo es von der Auflast her notwendig ist!
Das betrifft allerdings auch die Duschtassen. Man will ja nicht gutgelaunt und im Adamskostüm beim Duschen ins darunter gelegene Geschoss fallen ....
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Gruß: KlaRa
A
Altbau193015.05.17 16:46KlaRa schrieb:
Man will ja nicht gutgelaunt und im Adamskostüm beim Duschen ins darunter gelegene Geschoss fallen ....
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Gruß: KlaRaDas wäre in der Tat sehr übel... :p