Alte Heizungs-Verrohrung Erfahrungen

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Guten Morgen,

wer hat ein Haus mit einer alten (50 Jahre aufwärts) Verrohrung der Heizung? Schon mal Probleme gehabt? Falls ja, wie seid ihr zuerst auf das Problem aufmerksam geworden und wie habt ihr es behoben?

Hintergrund der Frage: Unser Haus ist aus der 60ern, die Verrohrung ist aus Kupfer; sieht auf den ersten Blick (an 1-2Stellen mal im Estrich freigelegt) noch gut aus. Im EG sind die Böden sehr hochwertig, da haben wir dem Rat des Sanitär-Fachmanns folgend die Verrohrung fast komplett gelassen.
Im UG müssen wir die Böden sowieso machen. Momentan liegt der Estrich frei. Verrohrung lassen oder wechseln? Stelle es mir sehr aufwändig vor. Andererseits: Wenn nicht jetzt, wann dann? Und wie fände man überhaupt ein Leck im Kellerboden? (Bei einem Leck im EG kann ich mir vorstellen, dass die Decke / Wand drunter halt nass werden, sich die Tapete löst, etc. )

Falls das relevant sein sollte: Der alte Gasbrenner wird zu einem Gasbrennwert-Gerät modernisiert. Die alten Rippenheizkörper möchten wir behalten; frisch weiß lackiert sehen die auch wieder echt toll aus.

Ich bin über alle Antworten dankbar, ob eher eigener Erfahrungsbericht oder ein Ratschlag.
 
wer hat ein Haus mit einer alten (50 Jahre aufwärts) Verrohrung der Heizung? Schon mal Probleme gehabt?
Nein, Rohre sehen (fast) wie neu aus. Z.T. Stahlrohre, z.T. Kupfer. Bj. 1967. Ölbrenner. Aber es ist wahnsinnig viel Gammelsuppe in den Heizkörper (aber die fliegen raus, da neue Heizkörper deutlich effektiver sind und kräftig Heizkosten sparen).
Die alten Rippenheizkörper möchten wir behalten; frisch weiß lackiert sehen die auch wieder echt toll aus.
Schmeiß die alten Dinger raus. Dann kannst Du die Vorlauftemperatur senken und sparst Heizkosten.
 
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Haus und damalige Heizungsverrohrung älter als 50 Jahre, Schwarzstahlrohre und Gussrohre lagen teils im Boden (Erdreich) und sind dann (sehr) langsam weggegammelt. Gemerkt durch Druckverlust, aber vorher hat der Schreibtisch gewackelt da der Boden aufquoll :mad:

Ich würde mit meiner aktuellen Erfahrung alles raus und neu machen, Wasser im / unter Fussboden macht einfach keinen Spass.
 
Hier altes Haus mit inzwischen neueren Rohren und Heizkörpern (2005 etwa). Insofern kann ich zur Haltbarkeit wenig beitragen, aber nur die Erfahrung weitergeben: Wenn du einmal in größeren Dimensionen etwas anfasst, ohne auch gleich noch logische Anschlussarbeiten mit anzugehen, ärgerst du dich zeitnah. Ist mir jetzt mehrfach so passiert, dass ich aus falscher Sparsamkeit nicht gleich noch zu A auch noch B oder C mitgemacht habe. Die Versäumnisse werden in der Folge dann nur noch mehr Geld kosten. Zumindest könnte man darüber nachdenken, je nach Sanierungsabschnitten strangweise nach und nach alles anzugehen, wenn alte und neue Verrohrung halbwegs zusammen funktionieren.
 
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