Altbausanierung Haus Bj1916 MFH zu EFM Erfahrungen

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J

Joedreck

Was sagt denn Deine Erfahrung dazu, in welchem Maße sinnvoll möglich ist, dabei mit "Mülltrennung" zu sparen, also
1. was machen die Preisstufen der Abfallqualitäten für die Deponierung aus und
2. werden sie nicht dadurch kompensiert, mehrere Container zu benötigen sowie
3. ist das arbeitsökonomisch eher eine Theoretikeridee ?
Ich habe nichts getrennt. Lediglich Sondermüll natürlich.
Übrigens sind weder die Geräte, noch die Entsorgung, noch sonstwas besonders teuer. Meine Erfahrung mit 2 Sanierungen zeigt, dass man hier sehr wohl, sehr sinnvoll sparen kann. Containerkosten sind 2 Anrufe weit entfernt. Und Firmen habe ich auch leichter gefunden. Sowohl sanitär als auch Elektrik waren froh das nicht übernehmen zu müssen.
Nachbarn informieren und Vollgas.
 
Winniefred

Winniefred

Tja das deckt sich gar nicht mit unseren Erfahrungen. Wir haben zighunderte Euro in Werkzeug investiert, teilweise auch nur geliehen weil die Anschaffung zu teuer gewesen wäre, oder wir haben sie bei der Familie geliehen. Container sind zumindest bei uns auch gut teuer. Mischmüll ist fast unbezahlbar, also trennt man, dann braucht man aber mehrere Container - muss man den Platz haben. Und die Nachbarn wochenlang sonntags mit Abriss zu nerven, kann man machen, muss man vllt aber auch nicht^^. Wir haben letztlich vieles dann mit dem Hänger selbst zur Deponie gefahren und so unterm Strich tatsächlich gespart, nämlich den Container und konnten so getrennt abfahren. Aber das frisst alles so unglaublich viel Zeit...wir haben nur 3km von der Baustelle entfernt gewohnt und konnten auch unter der Woche malochen. Keine Ahnung, vllt kommt es auf die Gegebenheiten an, aber ich kann nicht sagen, dass ich das weiterempfehlen würde in dieser Konstellation, also wenn man nicht vor Ort lebt.
 
V

VSäntis

Projektstart wäre voraussichtlich Mitte 2022. Ich hätte jetzt den Plan gehabt innerhalb 14 Tage den Rückbau Innen zu machen. Werkzeug ist vorhanden und in der Zeit in der nähe wohnen ist auch kein Problem. Würdet ihr erst mit den jeweiligen Handwerkern für die verschiedenen Gewerke eine Ortsbegehung machen und dann den Rückbau, oder den Handwerkern den Rohbau zeigen? Und macht ein Architekt auch den Ansprechpartner vor Ort oder brauch man da eine weitere Partei?
 
M

Myrna_Loy

14 Tage ist für einen Rückbau meiner Erfahrung nach (inzwischen drei derartige Sanierungen) zu knapp bei 170 qm. Es sei denn, ihr seid 5-6 Leute.
Besteht Denkmalschutz? Wurde das schon geprüft?
 
Winniefred

Winniefred

Habt Urlaub und genug Leute? 14 Tage sind sonst kaum machbar.

von Architekten habe ich leider keine Ahnung.

Aber Handwerker würde ich so schnell wie möglich suchen. Die sind mitunter bis 1 Jahr voll. Vor allem die ganz wichtigen wie Dachdecker, Sanitär und Elektro würde ich bald suchen. Allerdings muss man ja dann auch erstmal wissen was gemacht werden soll. Und dafür braucht ihr wiederum den Architekten. Da müsst ihr euch mal eine sinnvolle Reihenfolge überlegen.
 
Zuletzt aktualisiert 29.11.2021
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