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Zickedeluxe78

Abhangdecke Vor- und Nachteile sowie Kosten

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Bisher ist bei unserem Entwurf eine 15cm abgehängte Decke geplant. Diese wird vom Trockenbauer errichtet.

Nun die Vorteile sind (laut Planer) die große und dauerhafte Flexibilität was z. B. Lichtspots angeht sowie die einfache Verlegungsmöglichkeit für eine KWL.

Wir fragen uns natürlich ob diese Vorteile die höheren Kosten überwiegen und ob es auch Nachteile gibt. Auf der Hand liegen höhere Kosten für:
- Rohbau (muss ja je Geschoss 15cm mehr in die Höhe gebaut werden) <- hier fehlt uns das Gefühl, wie groß die Mehrkosten sind?
- Fensterrahmen Aufdopplung um 15cm, da wir deckenhohe Fenster einbauen wollen, brauchen diese dann wohl oben einen höheren Rahmen um eben die 15cm, damit die Fensterrahmen an der Betondecke montiert werden können. Das kostet für alle Fenster direkt mal ca. 5.000 Euro brutto. <- Die Frage ist, ob der Einbau eines Sturzes durch den Rohbauer da z. B. günstiger wäre?
- Kosten für die Abhangdecke an sich (Trockenbauer)
- Erhöhte Kosten für die größere Außenfläche (Putz, Dämmung, Malerarbeiten) <- hier fehlt uns das, wie große die Mehrkosten sind?

Unser Planer schwärmt gerade zu von der Abhangdecke. Wie sind hier die Meinungen. Sind die Vorteile wirklich so groß oder gibt es sogar noch weitere, neben den aufgezählten? Oder haben wir weitere Nachteile/Kosten vergessen?
 
Wenn du die Rohre und Leitungen in die Decke machen willst ohne Abhängen muss diese auch dicker sein (z.B. wegen Gefälle der Abwasserrohre). Je nach Statik und Lage der Leitungen kannst du die Höhe also nicht 1 zu 1 umlegen.
Generell ist es teurer die Geschosse höher zu machen und dann abzuhängen. Dafür benötigst du dann aber keine Betoneinbaugehäuse usw.
Flexibler ist die abgehängte Decke auf jeden Fall. Bietet auch mehr Designmöglichkeiten oder zusätzliche Schallschutzmaßnahmen.
Ob ihr euch das leisten könnt oder wollt müsst ihr entscheiden.
Mehrkosten müsst ihr halt anfragen (lassen). Baut ihr in Einzelvergabe oder mit GU?
 
Danke für deine Antwort. Wir bauen in Einzelvergabe (Architekt soll die Vergabe und Aufsicht übernehmen).

Das mit dem 1:1 umlegen ist jetzt klar geworden und logisch. Dennoch gibt es Posten, wie die Aufdopplung der oberen Fensterrahmen, die einfach hinzukommen. 5.000 Euro sind halt mal ein Wort und wir fragen und, ob u.a. deshalb kaum einer mit Abhangdecke baut. Wir kennen zumindest, bis auf den Architekten, kein EFH mit Abhangdecke.
 
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Abgehangene Decke kann sich lohnen, wenn viel in die Decke soll. Z.b bei ausgepräftem Spot-Fetisch kann es sich lohnen, anstatt 100 Einbautöpfe zu setzen.
Oder wenn die Lüftung in die Decke soll und dies aus anderen Gründen nicht ohne weiteres möglich wäre.

Als reines Provisorium, damit man mal was verlegt bekommt, finde ich das deutlich zu teuer.
 
Wir haben eher keinen Hang zu zu vielen Einbauspots bzw. wollen da eigentlich eher weniger und dafür noch schöne Stehlampen...

Die Lüftung kann wohl, wie bei einem anderen Neubau auch, auch ohne Abhangdecke realisiert werden.

Sicher wird der Elektriker aber ohne Abhangdecke wohl teurer...

Wie so oft im Leben, können wir den genauen preislichen Unterschied mit und ohne Abhangdecke derzeit nicht so einfach beziffern.
 
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