Abdichtung Hauseinführung Strom/Telekom - Firma gepfuscht?

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Reini1234

Hallo,

ich habe als Hauseinführung das Mehrspartenprodukt Doyma Quadro Secura Nova 1/breit installiert. Heute kam ein von der Stromgesellschaft/Telekom beauftragtes Unternehmen um die entpsrechenden Leitungen zu legen und en Hausanschlusskasten zu installieren. Ich selber war nur kurz vor Ort, die Firma würde sich melden wenn Sie fertig sind.

Es wurde nun alles installiert, allerdings bekam der Mitarbeiter die Verbindungsmuffe der Mehrsparte nicht über sein Strom- und Telekomkabel (ich gehe davon aus das er kein Flutschi/Spülmittel zur Hand hatte). Ohne Absprache hat er dann einfach die Löcher mit Brunnenschaum ausgeschäumt. Jetzt frage ich mich natürlich ob das alles so dicht ist? Habe einen befreundeten Tiefbauer gefragt, er meinte dass das eigentlich ok wäre aber die Rohre sind halt für immer verloren bzw. gesperrt für spätere Einführugen. Mir stellen sich jetzt folgende Fragen:

-ist das wirklich dicht im Gegensatz zur Muffe? Hab irgendwo gelesen das es zb. viel wichtiger wäre das die Abdichtung innen in Ordnung ist.

-gibt es eine Art Schutzrohr das ich nachträglich um das Stromkabel machen kann? Ich bin eigentlich davon ausgegagen das die Firma welches mit bringt.

-das Telekom Kabel ist kurz vor der Mehsparteneinführung noch gekappt und wird diese Woche per Muffe verbunden. Hier macht es doch Sinn noch ein Flexrohr drüber zu ziehen?

-wie mache ich eigentlich eine optimale Abdichtung an der Kellerwand selber?

-allgemein hat mir ein Arbeitskollege empfohlen den kompletten Korridor vor der Hauseinführung mit Sand aufzufüllen, damit das Wasser garkeine Möglichkeit hat sich zu stauen

Links Stromkabel, rechts Telekom, unten Wasser (bereits vorher in Flexrohr gelegt und per Muffe mit der Mehrsparte verbunden)



Innenansicht:

 
seat88

seat88

Brunnenschaum ist dicht ,deswegen heißt er Brunnenschaum, weil damit normalerweise Brunnenringe übereinander gesetzt und verklebt werden.
Also dicht ja, fachmännisch Nein auf keinen Fall.
 
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Domski

Die sollen antanzen und den Pfusch beheben.

Ob es dicht bleibt, hängt nämlich vom Lastfall Wasser ab. Hast du aufstauendes oder gar drückendes Wasser in dem Bereich, würde ich dem Schaumgemetzel nicht trauen. Bei lediglich Erdfeuchte bleibt das sicher dicht.

Aber: du hast eine teure Mehrsparte, um da jederzeit wieder dranzukommen. So hätteste das Kabel auch einfach durch ein Loch in der Bodenplatte stecken und zukleistern können.
 
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Reini1234

Ich hatte heute ein Telefonat mit dem Hersteller der Mehrsparte und dem Subunternehmer der das "verbrochen" hat.

Es ist so wie ich mir das schon gedacht habe, die fehlende Manschette hat an dieser Stelle keinerlei abdichtende Wirkung gegen Wasser, sondern nur gegen Schmutz usw. Die Abdichtung erfolgt im Inneren der Mehrsparte durch Gummipropen. Der Monteur hat den Schaum ca. 10cm in das Rohr gesprüht, man kann es also relativ leicht wieder entfernen.

Meine Überlegung ist jetzt aber folgende:
Rechts liegt ja das Telekom Kabel. Dies liegt mit dem einen Ende in meinem Technikraum, das andere Ende außerhalb des Bildes, ist aber noch NICHT mit dem Kabel an der Grundstücksgrenze verbunden.

Ich kann also den Schaum komplett entfernen, die spezielle Abdichtmanschette drüber ziehen und alles verfüllen. Im Anhang rechts unten zu sehen.

Die Manschette muss am entsprechenden Durchmesser durchstoßen werden und dichtet somit perfekt ab. Nachteil: Wenn da später mal Glasfaser rein soll, muss wieder aufgebaggert werden, da ja das Glasfaserkabel an der Abdichtung hängen bleibt.

Meine Idee:
75er Kabuflex nehmen (so wie bereits an der Wassersparte am unteren Anschluss), mit der Manschette für Wasser/Strom (auf dem Bild links unten und links oben) an die Mehrsparte gehen und somit muss später mal nur an der Grundstücksgrenze aufgebaggert werden.

Was haltet ihr davon bzw. hab ich irgendwo einen Denkfehler?
 

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