160m2 EFH in Holzständerbauweise am Nordhang mit Keller

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L

Lbx

Hallo,

nachfolgend findet ihr unseren (beinahe) finalen Grundriss. Lediglich bei den Fenstern wird noch ein bisschen rumgeschoben und geändert. Wir würden uns über Feedback freuen.

Bebauungsplan/Einschränkungen

Bebauung nach nach Paragraph 34 BauGB. Nachbargebäude 1,5 bis 2 geschossig mit Satteldach.

Grösse des Grundstücks
3000m2, Baufenster ca 600m2 an der Straße

Hang
ca 2m in der Diagonale dort wo das Haus stehen soll von Südwest nach Nordost ansteigend

Ausrichtung
Süden (Hangaufwärts)

Anforderungen der Bauherren Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp
EFH, Satteldach (da am kostengünstigsten), eher offene Bauweise

Keller, Geschosse
Vollkeller + 2 Geschosse

Anzahl der Personen, Alter
2+2 Kinder (geplant)

Raumbedarf im EG, OG
offene Küche+Essbereich+Wohnzimmer, Speisekammer, Arbeitszimmer, Gäste WC, Elternbereich (Schlafzimmer, Ankleide, Bad), Kinderbereich (2 Kinderzimmer+ Bad), Garage, HWR, Abstellraum

Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?
Familiennutzung + „Notfall“Kinderzimmer

Schlafgäste pro Jahr
1-2

offene oder geschlossene Architektur
eher offen

konservativ oder moderne Bauweise
eher modern

offene Küche, Kochinsel
offene Küche, Insel nicht notwendig

Anzahl Essplätze

6

Kamin
Nein

Musik/Stereowand
5.1, ca. 3 Meter für TV etc

Balkon, Dachterrasse
Nein

Garage, Carport
Im Keller

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:

Grundriss eines Bauunternehmens, nach unseren Wünschen verändert durch den Planer eines Fertighausunternehmens (Bau-Ing)

Was gefällt besonders? Warum?

-Der separate Elternbereich

-Die offene Bauweise mit dem von 2 Seiten zugänglichen Wohnzimmer

-Das Treppenhaus im Norden, wo auch die Straße ist

-Garage im Haus

-Große Fenster im Süden

-Wohnzimmer+Küche+Essbereich nach Süden

-Obergeschoss firstoffen


Was gefällt nicht? Warum?

-Tiefliegende, kleine Fenster im OG wegen des 1,8m Kniestocks – den werden wir voraussichtlich daher auf 2,10 Meter anheben lassen

-Langweilige Außenansicht.

-Kleines Arbeitszimmer, ist aber aktuell für uns der bestmögliche Kompromiss

-Fenster bei der Küche nicht bodentief, wird noch verändert

-Eventuell zu wenig Fenster


Preisschätzung lt Architekt/Planer:


ca 400 000 Euro Schlüsselfertig inkl Photovoltaikanlage und JuteDämmung (ökologisch) Festpreisangebot inkl Keller, elektr. Garagentor usw.

Klickparkettboden

Raffstores im Wohn/Koch/Essbereich

Keine KWL.

Keine Weiße Wanne.


Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung:
Haus inkl aller Nebenkosten 470 000 Euro


favorisierte Heiztechnik:
Luft/Wasser WP + Fotovoltaik

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten könnt Ihr verzichten:

Keller, aber durch die Hanglage macht das wirtschaftlich wenig Sinn. Sonst wurde im Grunde schon alles weggekürzt was für uns vorstellbar war

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Der Entwurf hat uns von vornherein gut gefallen, besonders die Südausrichtung aller wichtigen Räume passt sehr gut zum Grundstück.


Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?

1. Ab welcher Kniestockhöhe machen Fenster inkl Rolläden unterm Kniestock wirklich Sinn? Bei 1,8m Kniestock kämen die Fenster ja auf Hüfthöhe, was für uns keine Lösung wäre. Im Kinderzimmer sollte zB ein Tisch darunter passen.

2. Wir haben laut Bodengutachten ca 1m Bodenklasse 4 und darunter Bodenklasse 5-6. Mit was für Kosten müsste man für die Erdarbeiten rechnen bei Hanglage.

3. Ist eine Wohnrumlüftung eurer Meinung nach bei einem Holzständerhaus zwingend erforderlich? Laut 2 verschiedenen (seriösen) Fertighausuanbietern sei das in dem Fall eher rausgeschmissenes Geld bzw. nur für Allergiker wichtig.


Eine kleine Anmerkung zu den angehängten Dateien: beim Google-Maps Bild ist Süden oben und das Grundstück wäre da wo die beiden gelben Markierungen sind. In den Ansichten habe ich leider etwas "herumskizziert".
 

Anhänge

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T

Traumfaenger

Was mir spontan nicht gefällt: Die vielen unterschiedlichen Fensterformate: Vorne (Garagenseite) sind es vier und hinten (Gartenseite) drei. Obendrein sind die Fenster auch kreuz und quer angeordnet, das wirkt alles sehr unruhig. Die Ankleide ist viel zu schmal um sie effektiv nutzen zu können (eine Seite bleibt ungenutzt). Die Räume wirken schlauchartig, teilweise verwinkelt. Es wird auch viel Platz als Verkehrsfläche verschenkt bzw. für Durchgänge. Hat das wirklich ein Architekt entworfen?
 
L

Lbx

Danke für die Rückmeldung.
Bei den Fenstern sind wir voll bei Dir. Das gefällt uns auch noch gar nicht und unser Bauingenieur hat da wenig konstruktive Vorschläge zu bieten.
Im Prinzip ist die Ankleide eher ein begehbarer Kleiderschrank, bei 4m Schrank die wir unterbringen wollen wird es aber immer eng werden, wenn man keinen Riesen Raum dafür plant und momentan ziehen wir uns etwa auf der selben Fläche um, was prinzipiell gut funktioniert. Man könnte natürlich den Elternbereich noch umplanen.
Der Entwurf ist in den Grundzügen (EG, Kinderzimmer) ein Musterentwurf eines hochpreisigen Fertighausunternehmens.
LG
 
S

Schnurrbart

Klar ist das anspruchsvoll mit dem Gefälle, aber das arme Kind, was von der Schule kommt muss ja durch das komplette Haus bis in sein Zimmer (mit Schießschartenfenster) tigern, oder ist im 1. Geschoss kein Luftraum?

Wie sind denn generell die Brüstungshöhen der Fenster? Ein weniger mehr Bemaßung wäre gut.
Gegenfrage,Thema Lüftungsanlage: wie sieht denn bei den seriösen Anbietern das Heizungskonzept aus?
 
L

Lbx

Einen Plan mit mehr Maßen haben wir bis jetzt nicht erhalten, das ließe sich auf Nachfrage aber sicherlich machen.
Uns wurde gesagt die Fenster können ca 60 cm unterm Kniestock beginnen, d.h. auf 1m20 und das würde damit 55cm Brüstungshöhe bedeuten bei 65 cm Fensterhöhe.
Die Heizung wäre LW Wärmepumpe mit Fußbodenheizung.

Edit: Im 1. Stock ist kein Luftraum. Das soll heißen, dass darüber einer ist.
 
T

Traumfaenger

Der Entwurf ist in den Grundzügen (EG, Kinderzimmer) ein Musterentwurf eines hochpreisigen Fertighausunternehmens.
Das finde ich dann aber traurig, dass das so lieblos dort gemacht wurde.

Im Kellergeschoss werden fast 11 qm für die Eingangssituation verschenkt und anschließend geht noch mal ein Drittel vom HWR wegen dem Durchgang verloren.

Im EG ragte die Couch in dem Entwurf mitten in den Raum und der Platz unten links sieht auch wie verschenkter Raum aus. Was soll da hin? Braucht das Gäste WC ein Fenster zum Norden, oder wäre Osten genauso gut? Dann könnte man sowohl im Norden als auch im Osten die Fenster besser anordnen.

Insgesamt ist die Eingangssituation bis dahin gewöhnungbedürftig: Man steigt durch den Keller in das Haus (o.k., Hanglage) und findet erst mal nur einen Raum mit Treppe. Dort oben angekommen steht man vor dem Gäste WC und dem Büro (Garderobe ist dann vermutlich unten geplant?). Weiter geht es um die Ecke und man marschiert erst mal durch die Küche um dann irgendwann im Wohnzimmer zu landen. Wollt Ihr das so haben?

Im OG ist auch wieder viel Platz für Laufwege verschenkt und auch im Bad wurde viel Platz verschenkt. Wie wollt Ihr z.B. die Ecke unten rechts im Bad sinnvoll nutzen? Da passt nichts so richtig hin.

Und die Kinderzimmer sind auch recht verwinkelt. Sollen da im Teenageralter mal breite Betten stehen?

Ihr habt eigentlich ein großes Haus mit viel Fläche, für meinen Geschmack aber wenig Platz.

Hat das der Verkäufer selbst gezeichnet, oder haben die tatsächlich einen Architekten bemüht? Mir sieht das mehr nach einem Verkäufer-Entwurf aus, dem nicht viel an Liebe zum Detail gelegen war.
 
S

Schnurrbart

Also hat das eine Kinderzimmer ein Fenster von 55 cm bis 1,20 m? So das man nicht herausgucken kann, aber jeden einen sieht -.-
Vollgeschoss geht nicht wegen B-Plan? So ist das albern und der ganze Entwurf ist tot. Ihr braucht etwas mit den Räumen an den Gibelseiten.

Bei neuen (=sehr gut gedämmten) Häusern sind auch Abluftwärmepumpen eine Option (verbindet Heizung und Lüftung) - ohne Lüftung würde ich nicht bauen; Komfortgewinn ist sehr groß; der Kasten wird luftdicht, ob Holz, Beton oder Wellblech.
 
Zuletzt bearbeitet:
kaho674

kaho674

Mmh, der große Wurf ist das aber nicht, oder?
Der Elternbereich ist ein ewiges Rennen und Aneinandervorbeiquetschen. Die Türen sind jeweils am Ende der Welt, vermutlich um eine Mindestgröße beim Ankleide-Fenster zu realisieren. Wer will so für immer leben?

In den Wohnbereich bekommt man kaum Gemütlichkeit. Diese Eingangstür - Küchen - Esszimmer - Konstruktion erzeugt bei mir sofort Unbehagen, wo man am liebsten die Flucht ergreifen möchte. Selbst der Wohnbereich wird letztendlich zum Durchgangszimmer und verkrault so die letzte Chance auf ein Gefühl von Geborgenheit.

Hauptschuld trägt m.E. die Treppenlage. Wäre sie direkt an der Außenwand, gäbe es mehr Flexibilität und Optionen für die Wahl der Zugänge zu Wohnbereich und der anderen Räume.
Auch die Gestaltung des Eingangsbereiches ist eher lieblos. Das geht besser. Aber Ihr wollt ja nur noch Fenster schieben...
 
Zuletzt aktualisiert 28.06.2022
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