ᐅ Zu viel Feuchtigkeit im Einfamilienhaus nach Estrich-Einbau? Schimmelgefahr?
Erstellt am: 01.01.22 18:33
D
Der_Hansi1968
Moin liebe Forumskollegen,
Am 13./14. Dezember wurde bei uns der Estrich eingebaut, Einfamilienhaus/KfW55/Kontrollierte-Wohnraumlüftung/Gasheizung/1,5 Geschosse/185qm. Wir haben bis heute anweisungsgemäß gelüftet. Als ich heute einmal genauer geschaut habe, musste ich leider feststellen, dass
- an der EG-Decke an einigen Stellen Wassertropfen an der Geschossdecke sind,
- einige Holzsparren auch langsam wieder Feuchtigkeit saugen,
- recht viele bereits trockene Wandflächen erneut nass/feucht erscheinen und
- die Folie im OG/Dachboden an den meisten Stellen feucht ist.
Das Hydrometer zeigt in den letzten Tagen zwischen 85-95% Luftfeuchte, vor allem auf dem Dachboden natürlich höher.
Am 10. Januar wird die Gasheizung zum Aufheizen des Estrichs angeschlossen. Bautrockner o.ä. haben wir bislang nicht im Einsatz.
Fragen:
1.) Ist dieses Maß an Feuchtigkeit im Haus in dieser Bauphase, zu dieser Jahreszeit normal?
2.) Falls nicht, besteht hier aus Eurer Sicht bereits Schimmelgefahr? Oder ist es vielmehr so, dass mit/nach der Aufheizphase bis Ende Januar das alles wieder trocken und erledigt ist?
3.) Würdet Ihr lieber kurzfristig (zusätzlich) Bautrockner aufstellen lassen?
Bin Laie und habe keine Ahnung, ob wir hier "normal" unterwegs sind oder auf ein echtes Schimmelproblem zusteuern. Mein Bauunternehmer kommt erst nächste Woche aus dem Urlaub zurück und ich möchte mit Euren Einschätzungen/Kommentaren vorbereitet sein. Denn dann verschwindet die ganze Feuchtigkeit vielleicht fix hinter Rigips-Platten und wir haben später damit großen Ärger. Anbei einige Fotos. Mein Bauunternehmer ist - nebenbei bemerkt - echt super und wirklich kooperativ, allerdings wie gesagt jetzt nicht greifbar.
Danke für Eure Einschätzungen und frohes Neues Jahr 2022!









Am 13./14. Dezember wurde bei uns der Estrich eingebaut, Einfamilienhaus/KfW55/Kontrollierte-Wohnraumlüftung/Gasheizung/1,5 Geschosse/185qm. Wir haben bis heute anweisungsgemäß gelüftet. Als ich heute einmal genauer geschaut habe, musste ich leider feststellen, dass
- an der EG-Decke an einigen Stellen Wassertropfen an der Geschossdecke sind,
- einige Holzsparren auch langsam wieder Feuchtigkeit saugen,
- recht viele bereits trockene Wandflächen erneut nass/feucht erscheinen und
- die Folie im OG/Dachboden an den meisten Stellen feucht ist.
Das Hydrometer zeigt in den letzten Tagen zwischen 85-95% Luftfeuchte, vor allem auf dem Dachboden natürlich höher.
Am 10. Januar wird die Gasheizung zum Aufheizen des Estrichs angeschlossen. Bautrockner o.ä. haben wir bislang nicht im Einsatz.
Fragen:
1.) Ist dieses Maß an Feuchtigkeit im Haus in dieser Bauphase, zu dieser Jahreszeit normal?
2.) Falls nicht, besteht hier aus Eurer Sicht bereits Schimmelgefahr? Oder ist es vielmehr so, dass mit/nach der Aufheizphase bis Ende Januar das alles wieder trocken und erledigt ist?
3.) Würdet Ihr lieber kurzfristig (zusätzlich) Bautrockner aufstellen lassen?
Bin Laie und habe keine Ahnung, ob wir hier "normal" unterwegs sind oder auf ein echtes Schimmelproblem zusteuern. Mein Bauunternehmer kommt erst nächste Woche aus dem Urlaub zurück und ich möchte mit Euren Einschätzungen/Kommentaren vorbereitet sein. Denn dann verschwindet die ganze Feuchtigkeit vielleicht fix hinter Rigips-Platten und wir haben später damit großen Ärger. Anbei einige Fotos. Mein Bauunternehmer ist - nebenbei bemerkt - echt super und wirklich kooperativ, allerdings wie gesagt jetzt nicht greifbar.
Danke für Eure Einschätzungen und frohes Neues Jahr 2022!
Prager91 schrieb:
Wir sind gerade an diesem Punkt!
Mal ehrlich: Wie bekomme ich die Decken am einfachsten und besten sauber? Ständig auf die Leiter und mit Handtücher trocken wischen... da bin ich jeden Tag 45 Minuten beschäftigt 😀
Hat jemand Tipps / Tricks für die "tropische Estrichlüftungszeit"? xDJa 3x am Tag 15min queerlüften und ein vernünftiger bautrocknerPrager91 schrieb:
Macht es bei den aktuellen Temperaturen (leichter Sonnenschein mit ca. 10°C Außentemperaturen) auch mal Sinn die Fenster für 3-4 Stunden über die Mittagszeit offen zu lassen, während die Fußbodenheizung ordentlich Gas gibt?Klar, geht zwar viel Energie verloren aber trocknet den Bau wirklich runter!Lieber 1-200€ mehr fürs trocknen ausgeben als Probleme mit der Feuchtigkeit
TmMike_2 schrieb:
Klar, geht zwar viel Energie verloren aber trocknet den Bau wirklich runter!
Lieber 1-200€ mehr fürs trocknen ausgeben als Probleme mit der FeuchtigkeitSehen wir genau so - deshalb haben wir jetzt heute mit dem tollen Wetter auch mal offen gelassen.
Werden wir sicherlich nach der Mittagspause öfters bei solch gutem Wetter machen - trägt sicherlich positiv zur Trocknungsphase bei.
Danke für deine Antwort!
TmMike_2 schrieb:
Du kannst dir noch schnell bei Amazon 2 preiswerte Hygrometer besorgen.
Dann sieht man gut was im Gebäude los ist und bekommt ein Gefühl dafür.Haben wir haben schon seit Beginn der Trocknungsphase ständig im Einsatz. Man sieht natürlich deutlich, dass selbst nach 10 Minuten die Luftfeuchtigkeit von 99% auf 65% sinkt.
Aber als physikalischer Laie habe ich keine Ahnung ob es sinnvoll ist noch länger offen zu lassen, da ja eventuell der notwendige Luftaustausch bereits stattgefunden hat. Denke aber, dass bei passendem Wetter es sicherlich sinnvoll ist.