Heizen mit Infrarotheizung
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Heizen mit Infrarotheizung


Mit einer herkömmlichen Elektroheizung wird durch Konfektion die Luft erwärmt. Die warme Luft steigt an die Decke und weicht an schlecht isolierten Stellen nach Aussen.

Bei einer Infrarotheizung wird mit einem möglichst hohen Wärmestrahlungsanteil (Infrarot Frequenzbereich) möglichst wenig Luft sondern Wände, Decken und feste Körper im Raum erwärmt. Durch Reflektion und Absorbation entsteht ein behagliches und gesundes Klima ohne Luftaustrocknung.

Entscheidend für einen tiefen Stromverbrauch ist der Anteil der Wärmstrahlung die ein Infrarot Heizkörper abgibt. Je höher dieser Anteil ist, desto besser ist der Wirkungsgrad und desto tiefer die Stromkosten. Inzwischen gibt es viele günstige Infrarotsysteme auf dem Markt die einen geringen Strahlungswert aufweisen. Es lohnt sich also etwas mehr zu investieren und dafür nachhaltig in den Betriebskosten zu sparen.
Die Infrarotheizung gibt es in verschiedenen Ausführungen wie Glas, Metall oder als Badheizkörper mit Handtuchhalter.

Vorteile einer Infrarotheizung

Eine Infrarotheizung erzeugt die Wärme direkt im Raum wo sie genutzt wird. Viele Heizungen haben bereits einen integrierten Funkthermostat. Die Heizkörper können an der Wand oder Decke montiert werden - ein 230V Anschluss genügt.

Weitere Vorteile der Infrarotheizung sind:

  • die Heizkörper sind wartungsfrei und haben keine Verschleissteile
  • keine Trägheit wie bei Zentralheizungen - schnelle Regelung und Reaktion
  • gesundes Klima ohne Luftaustrocknung
  • kein Technikraum erforderlich
  • autonomes System pro Raum
  • vielseitige Ausführungen wie Bild, -Tafel, - Spiegelheizung oder Badheizkörper
  • keine Russ - und Lärmemissionen
  • tiefe Investitions - und Betriebskosten (bei hochwertigen Systemen)

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