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Von Wunsch bis Einzug: Die wichtigsten Schritte zum Massivhaus


Ein Eigenheim zu bauen, erfordert ausreichend Zeit und Geduld. Schon die ersten Wochen ab der Entscheidung sind künftige Bauherren damit beschäftigt, sich eingehend über ihre Möglichkeiten zu informieren. Bis zum Einzug vergehen dann meist Monate. Die Ablauf-Übersicht zeigt, was beim Bau eines Massivhauses wichtig ist.

Ein Massivhaus entsteht nicht binnen kürzester Zeit.


Das Vorhaben: Genau informieren und Beratung in Anspruch nehmen

Mit dem Entschluss, ein Massivhaus bauen zu lassen, beginnt für künftige Besitzer eine spannende Zeit. Schon jetzt gilt es, alle Eventualitäten zu überprüfen und herauszufinden, welches Haus sich besonders gut eignet. Massivhäuser als beliebteste Bauform in Deutschland nämlich können sehr variabel ausfallen, weswegen die persönlichen Bedürfnisse im Hinblick auf

  • Wohnfläche
  • Zimmerzahl
  • Unterkellerung
  • gewünschte Optik

bereits vor der Sichtung der Optionen definiert werden sollten. Gesichert werden muss dann auch ein passendes Grundstück.

Es lohnt sich, das persönliche Budget genau zu kalkulieren, um ausschließlich Häuser in die engere Wahl zu nehmen, die leistbar sind. Berücksichtigt werden sollten dabei nicht nur der Kaufpreis des Grundstücks und die Kosten für das Haus, sondern auch kommende Baunebenkosten sowie Steuern. Experten können bei der genauen Finanzplanung helfen.


Bauherren sollten nicht den Fehler machen, ihr Budget zu knapp zu kalkulieren. Wichtig ist es, auch an die Zukunft zu denken und verschiedene Szenarien durchzuspielen. Wer beispielsweise noch eine Familie plant, sollte auch an den Wegfall eines Einkommens denken und sicherstellen, dass die Raten für das Haus weiterhin bedient werden können.

Die Planung: Ganz nah dran am Grundstein

Sind die Vorbereitungsmaßnahmen getroffen, geht es an die Wahl des Haustyps. Beliebt bei Familien sind vor allem freistehende Einfamilienhäuser, da diese ein hohes Maß an Privatsphäre bieten. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, ein Massivhaus durch einen Architekten von Grund auf planen zu lassen.

Es gibt Unternehmen, die mit Musterhäusern und vorgefertigten Plänen einen sinnvollen Rahmen schaffen und dennoch Anpassungen des Grundrisses ermöglichen. Dies erleichtert auch das Abschätzen der zukünftigen Kosten. HausCompagnie bietet Baupakete, in denen einige Nebenkosten wie jene für Statik und Architektur bereits enthalten sind.

In der Planungsphase festgelegt werden die konkreten Maßnahmen und Schritte, die für die Errichtung des Hauses notwendig sind. Auch hier bietet die Inanspruchnahme einer Firma mit Komplettangeboten Vorteile, denn Bauherren müssen sich nicht mit der Auswahl und Betreuung zahlreicher Gewerke beschäftigen. Sobald der Ausführungsplan feststeht und die jeweilige Behörde das Bauvorhaben genehmigt hat, können die ersten Handwerker anrücken. Bis es soweit ist, können durchaus Wochen vergehen, denn Bauämter reagieren nicht immer zügig.

Der Bau: Das passiert in den kommenden Wochen

Die Bauphase beginnt nicht sofort mit dem Errichten eines Fundaments. Zunächst tragen Handwerker Sorge für die Vorbereitung des Grundstücks, die Einrichtung der Baustelle und bei unterkellerten Häusern dem Ausheben einer Baugrube.

Erst dann legen Handwerker das Fundament, kümmern sich um die Verlegung von Leitungen für die spätere Versorgung mit Gas, Wasser sowie Strom und sorgen für die Abdichtung des unteren Gebäudebereichs. Im Anschluss beginnt das aus Stück für Stück zu wachsen. Auf das Kellergeschoss folgen die Außen- und Innenwände. Nach der Fertigstellung von Geschossen müssen zudem tragfähige Zwischendecken errichtet werden, denn kaum ein Haus kommt mit nur einem Geschoss aus.

Die Rohbauphase dient außerdem dazu, Treppen in das Gebäude zu integrieren und zu guter Letzt das Dach zu errichten. Zu diesem Zeitpunkt steht dann auch das beliebte Richtfest an, bei dem Bauherren und ihre Freunde sowie Verwandte gemeinsam mit den Handwerkern die getane Arbeit feiern.

Während der gesamten Zeit stehen die für den Bau verantwortlichen Personen in Kontakt mit dem Bauamt. Es ist üblich, dass Abnahmen nach einzelnen Gewerken durchgeführt werden, um den ordnungsgemäßen Fortschritt des Baus zu sichern.

Sobald der Rohbau steht und das Dach gedeckt wurde, folgt der Ausbau der Innenräume. Manche Bauherren entscheiden sich dafür, diese Arbeiten ein Eigenregie vorzunehmen und die Auswahl von Gewerken selbst vorzunehmen. Das jedoch ist nicht immer empfehlenswert, denn vor allem mangelnde Erfahrung kann schnell zu Verzögerungen, Problemen und Fehlern führen.

Während des Innenausbaus wird das spätere Zuhause täglich sichtbarer. Türen sowie Fenster werden eingebaut, Wände gedämmt, Trockenbaumaßnahmen durchgeführt und auch sanitäre Anlagen installiert. Nach der Trocknung des Estrichs dann folgen die Verlegung von Böden, Malerarbeiten und weitere Einrichtungs-Aufgaben.

Der Einzug: Endlich geschafft!

Der Bau eines Massivhauses geht etwas langsamer voran als es bei Fertighäusern der Fall ist. Mehrere Wochen oder gar Monate sollten Bauherren daher unbedingt einplanen, denn auf einige Schritte folgen wichtige Trocknungszeiten. Steht das Haus dann inklusive Innenausbau, muss noch einmal die zuständige Behörde kontaktiert werden. Die Fachleute begutachten die Immobilie dann genau, um die Einhaltung der Aspekte im Rahmen der Baugenehmigung zu bestätigen. Auch eine Fertigstellungsanzeige muss vorgenommen werden.

Sobald die Abnahme durch das Bauamt erledigt ist, darf eingezogen werden. Jetzt steht ein letzter Kraftakt an, bevor Hausbesitzer ihr Eigenheim in vollen Zügen genießen können. Je nach Jahreszeit kann nun auch direkt mit der Gartengestaltung begonnen werden.



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