Treppenbeläge
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Treppenbeläge


Die Sicherheit einer Treppe wird wesentlich von den Oberflächen der Beläge der Treppen beeinflusst. Treppenbeläge müssen somit einigen Ansprüchen gerecht werden. Sie müssen salzbeständig sein, leicht zu reinigen und zu pflegen, die Elastizität muss gegeben sein und chemisch sollte der Belag widerstandsfähig sein. Auch das Brandverhalten ist zu beachten, sowie die Feuchtigkeitsaufnahme und die Trittschalldämmung. Schließlich spielt zwecks der Sicherheit auch noch die Gleitsicherheit eine wichtige Rolle.

Natur- und Kunststeinplatten
Es gibt unterschiedlichste Natur- und Kunststeinplatten. Gneis, Porphyr, Quarz, Jurakalk, Schiefer und Sandstein zählen zu den natürlichen Steinplatten. Sie werden bruchroh verwendet. Travertin, Muschelkalk, Granit und Marmor werden gesägt. Die Robustheit der Platten ist verschieden. Auch die Stärken der Platten sind unterschiedlich, je nach Steinart und der Größe der Platten. Wir raten deshalb, unbedingt mit dem Lieferanten die Masse sofort abzuklären. Geschliffen oder poliert werden Kunststeinplatten mit verschiedenen Zuschlagsstoffen verarbeitet.

Gebrannte Materialien
Der Nachteil an Materialien mit einer hohen Brenntemperatur ist der Schlechtere Gleitreibungswiderstand. Trotzdem ist aber zu bedenken, dass sie gleichzeitig um einiges widerstandsfähiger sind. Plattenbeläge gibt es aus Klinker, Klein- und Mittelmosaik, Steinzeug oder Ton. Sie alle haben unterschiedliche Eigenschaften.

Gussmassen
Überzüge aus Zement werden auf eine rohe Betonoberfläche direkt aufgegossen und schließlich glatt abgezogen. Bei Gussasphalt und Steinholz verhält es sich anders. Dies sind fugenlose Beläge und ungefähr zwei cm stark. Sie werden direkt auf den Beton gegossen. Nach dem Verarbeiten sind diese Belege fast augenblicklich zu begehen.

Beläge aus Gummi und PVC
Belege aus Gummi und PVC klebt man auf einen Untergrund, welcher sauber und glatt sein sollte. 

Kantenschutz
Der Kantenschutz dient zur Gestaltung einer abriebfesten und gehsicheren Trittvorderkante. Diese wird sonst zu stark abgenutzt, da sie beim Begehen dauernd beansprucht wird.

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